„Bis(s) zum letzten Sonnenstrahl - Das kurze zweite Leben der Bree Tanner“ ist eine Kurzgeschichte von der bekannten Autorin Stephenie Meyer, welches auf den 3. Band der Twilight-Serie basiert. In dieser Novelle geht es um die 15-jährige Bree Tanner, die eine kurze Rolle in dem Roman „Bis(s) zum Abendrot“ spielte. Sie gehörte zu dem Heer neugeborener Jungvampire, der von Bella Swans Feindin Victoria erschaffen wurde um Bella zu töten.

Bree ist seit drei Monaten ein Vampir und überhaupt nicht glücklich in ihrer Gruppe, denn sie hält nicht viel von den anderen Neugeborenen und geht ihnen aus dem Weg. Während eines Jagdtrips lernt sie aber Diego kennen und merkt sofort, dass er anders ist als die anderen Jungvampire. Bei der Jagd freunden die beiden sich miteinander an und verlieben sich noch am selben Abend ineinander. Diego verrät ihr ein Geheimnis. Er hat herausgefunden, dass Vampire in der Sonne glitzern und nicht verbrennen, so wie ihr Anführer Riley es ihnen erklärt hat. Er und Bree beschließen dieses Geheimnis erst einmal für sich zu behalten, sie wollen aber herausfinden, wieso sie angelogen wurden und folgen Riley bei seinem nächsten Alleingang. Diego ahnt schon seit längerem, dass irgendetwas Großes auf sie zukommt, wofür sie geschaffen worden sind.

Die beiden stellen fest, dass Riley zu ihrer Hauptanführerin geht und eine Liebesbeziehung mit ihr hat. In ihrer „Liebeshütte“ bekommen sie Besuch von seltsamen und unheimlichen Vampiren, die dunkle Umhänge tragen. Bree und Diego hören aus ihrem Gespräch heraus, dass die Neugeborenen illegal erschaffen wurden und als ihre Armee bezeichnet werden, die für einen Kampf gegen einen Feind antrainiert werden sollen. Noch in dieser Nacht soll die Vorbereitung beginnen. Bree macht sich auf dem schnellsten Weg zurück in ihr Versteck, während Diego warten möchte, um Riley auf das Geheimnis mit der Sonne anzusprechen.

Als Riley später zum Versteck zurückkommt, ist er alleine und sehr verändert. Er erzählt den Jungvampiren von ihrem Feind, den gelbäugigen Vampiren, die kommen würden um sie zu zerstören. Riley gibt ihnen einen roten Pullover von einem Menschen, einer jungen Frau, die bei ihnen ist. Er möchte, dass sie gegen die Vampire kämpfen. Als Belohnung soll der Mensch ihre „Nachspeise“ sein. Von nun an beginnt ein hartes Training, an dem sich Bree jedoch nicht beteiligt. Sie versteckt sich hinter Fred, den die anderen Vampire meiden und sieht von dort aus zu. Da Diego nicht zurückgekehrt ist, macht sie sich große Sorgen, aber Riley beruhigt sie, indem er ihr eine Nachricht von ihm überbringt und ihr mitteilt, dass Diego momentan noch andere Dinge für ihn zu erledigen hat, aber beim Kampf wieder zurück sein wird.

Am Tag des Kampfes teilen sich die Neugeborenen in Gruppen auf. Raoul und Kristie sind die jeweiligen Gruppenanführer. Bree hat sich Kristies Gruppe angeschlossen, jedoch mit Abstand zu den anderen, genauso wie ihr inzwischen guter Freund Fred. Fred, der ebenfalls wie Bree keine Lust zu kämpfen hat, erzählt ihr, dass er sich von Riley und den anderen Vampiren trennen möchte. Er möchte seinen eigenen Weg gehen und fragt Bree, ob sie mitgehen möchte, sie möchte jedoch nicht ohne Diego gehen und so verspricht er ihr, dass er an einem anderen Ort einen Tag auf sie und Diego warten würde, dann würde er weiterziehen. Fred hat als einziger der Neugeborenen eine Gabe, und zwar kann er sich unsichtbar machen. Er verlässt den Clan, während Bree zurück zu Kristies Gruppe geht, wo Riley ihr erzählt, dass er Diego in Raouls Gruppe gesehen hat. Riley trennt sich von den Vampiren, um zu ihrer Hauptanführerin zu gehen, die niemand außer Riley kennt. Er verspricht Bree wieder zurückzukommen, um ihnen beim Kampf zu helfen.

Auf der Suche nach Diego bemerkt Bree, dass der Kampf längst begonnen hat. Die meisten aus Raouls Gruppe wurden schon getötet, enthauptet und so sucht Bree nach Diegos Körper um Gewissheit zu haben, kann ihn jedoch nicht finden. Raouls Gang wurde komplett ausgelöscht und Bree ist sich bewusst, dass Riley sie angelogen hat und Diego schon an dem Abend gestorben ist, an dem er nicht zurückgekehrt ist. Plötzlich stürzt sich ein blonder Vampir auf sie, aber er tötet sie nicht. Bree erklärt ihm, dass sie gar nicht kämpfen möchte und wie sich herausstellt möchte der Vampir ebenfalls nicht kämpfen. Er verspricht ihr, dass er ihr nichts antun würde und nimmt sie mit zu seiner Familie, wo auch der Mensch ist. Bree fällt es sehr schwer sich zusammenzureißen und sich nicht auf die junge Frau zu stürzen, aber sie weiß, dass dies ihr sofortiger Tod bedeuten würde.

Auf dem Kampffeld tauchen wieder die unheimlichen Vampire mit den Umhängen auf, die sich als die „Volturi“ herausstellen und die Gesetzgeber der Vampire sind. Carlisle, der blonde Vampir bittet Jane (von den Volturis) darum, Bree am Leben zu lassen. Er möchte sie in seiner Familie aufnehmen und sie „erziehen“. Jane lässt jedoch nicht mit sich reden. Sie zwingt Bree dazu ihr alles über die Neugeborenen und ihren Anführer zu erzählen. Da Jane sich dumm stellt, obwohl sie über alles im Bilde ist, weiß Bree, dass dies nur die offizielle Geschichte für die gelbäugige Familie sein soll, denn die Volturis wollen selbst, dass die Vampirfamilie getötet wird und haben der Anführerin Victoria die Chance dazu gegeben.

Da Bree von Riley erfahren hat, dass die Familie einen Gedankenleser hat, denkt sie an die wahre Geschichte, um ihn darüber zu informieren. Als Jane sich mit der Familie unterhält, erfährt sie dass alle Neugeborenen und auch Riley und Victoria gestorben sind. Sie ist die einzige Überlebende und ist froh darüber, dass die anderen getötet wurden, da sie die anderen Vampire eh nie mochte. Der Tod Rileys und Victorias ist aber eine besondere Genugtuung für sie, da sie Diego getötet haben. Bevor Jane Bree tötet, gibt der Gedankenleser ihr noch den Hinweis nicht zuzusehen und so schließt Bree zum letzten Mal ihre Augen.