Der Vorleser ist ein Hörbuch, dass über vier CDs geht und das gleichnamige Buch vorliest. In dem Hörbuch geht es um den an Gelbsucht erkrankten fünfzehn jährigen Michael Berg. Als er sich auf der Straße übergibt, kommt eine junge Frau ihm zu Hilfe. Sie bringt ihn nach Hause zu seiner Mutter und stellt sich vor. Als er dann fast wieder gesund ist, schickt seine Mutter ihn zu der Frau. Er soll sich für ihre Hilfe bei ihr bedanken. Die Frau trägt den Namen Hanna Schmitz und Michael gehorcht natürlich seiner Mutter und geht zu der ihm bekannten Adresse. Als er dort dann ankommt, trifft er aber niemanden an und so beschließt Michael also vor der Wohnung von Hanna Schmitz zu warten. Dann ist sie endlich da, doch Michael darf noch immer nicht in die Wohnung mitgehen, denn Hanna will sich erst einmal umziehen. Die Tür lässt sie offen und Michael nutzt so die Gunst der Stunde und schaut aus dem Flur herraus ihr beim umziehen zu. Er fängt an sie zu begehren und es regt sich etwas in seiner Hose. Hanna bemerkt das sie bespannt wird und Michael schämt sich für sein Handel und läuft schnell weg. Es dauert eine Weile, dann macht er sich ein paar Tage später wieder auf um Hanna nochmal zu besuchen. Sie ist ihm nicht böse und er holt für sie Kohlen aus dem Keller und dann macht sie sich an ihn ran und schläft mit ihm. Die zwei werden ein Paar. Es dauert dann nicht lange und Hanna bittet Michael ihr etwas aus einem Buch vorzulesen. Jedes Mal wenn Michael jetzt zu Hanna kommt, liest er ihr etwas vor, dann gehen sie duschen zusammen und haben dann Sex. Michael ist vollkommen besessen von Hanna, er liebt sie abgöttisch. Doch dann ist sie eines Tages verschwunden. Michael lernt dann zwar andere Mädchen und Frauen kennen, doch keine ist wie Hanna. Auch nachdem er eine Frau geehelicht hat, lässt er sich später wieder von ihr scheiden. Er beschießt ein Jurastudium anzufangen. Er soll zu einem Seminar gegen Nazi- Verbrechen. Dort erkennt er Hanna als Angeklagte. Hanna soll als Aufseherin in einem KZ gearbeitet haben. Michael denkt sie ist unschuldig, denn Hanna kann nicht lesen und schreiben. Sein Vater rät ihm ab, dem Richter nichts zu sagen. Hanna wird verurteilt. Michael schickt ihr Kassetten auf denen er ihr vorliest. Sie schreibt ihm nach einigen Monaten einen Brief, denn sie hat endlich lesen und schreiben gelernt. Er freut sich darüber, aber Michael schreibt ihr nicht eine einzige Zeile zurück. Einige Jahre später wird Hanna entlassen und Michael soll sie abholen. Michael besucht Hanna aber zuvor im Gefängnis. Sie hat sich verändert. Er bereitet dennoch alles für ihre Entlassung vor, doch dazu kommt es nicht, den Hanna erhängt sich im Gefängnis. Ihr Vermögen erbt eine jüdische Stiftung. Michael erfährt, dass sich Hanna über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust im Gefängnis ausgiebig informiert hat.

Ende