Die Blechtrommel von Günter Grass

Die Blechtrommel ist das erste Buch in der Trilogie von Günter Grass. Darauf folgen noch das Buch „Katz und Maus“ und das Buch „Hundejahre“. In der Blechtrommel geht es um einen Jungen, Oskar Matzerath, der mit drei Jahren beschließt aufzuhören mit dem Wachsen. Er wächst in einer Familie auf, dessen Familienverhältnisse schwer durchschaubar sind. Oskar fällt mir drei Jahren eine Kellertreppe herunter und wächst ab da n nicht mehr. Er hat zu seinem dritten Geburtstag eine Blechtrommel bekommen ohne die er nirgendwohin gehen möchte und die er niemals ablegen möchte. In der Schule scheitert er, weil er nicht sprechen will, sondern nur mit seiner Blechtrommel trommeln will. Eine weitere Gabe von Oskar besteht darin, dass er mit seiner Stimme Glas zersingen kann und das auch gezielt einsetzen kann. In der Schule zersingt er ein paar Fenster, weil ihm die Lehrerin die Trommel wegnehmen will. Daraufhin wird er von der Schule ausgeschlossen. Er wächst eng mit seiner Mutter auf, die ihn immer zum Einkaufen mitnimmt. Er bleibt einmal in der Woche in einem Spielzeugladen, wo der Besitzer auf ihn aufpasst, während die Mutter sich mit einem Liebhaber im Hotel trifft. Als Oskar von dem Liebhaber erfährt zersingt er in der ganzen Stadt die Scheiben des Theaters. Eine Zeit lang hat er Spaß daran abends leise die Scheiben von Läden zu zersingen und fein säuberlich ein Loch herein zu singen, sodass die Passanten, die vorbei gehen, nur zuzugreifen brauchen, um kostbare Dinge mitzunehmen. Keiner der Passanten versteht warum die Scheibe plötzlich kaputt ist, aber alle greifen zu und klauen bei der Gelegenheit kostbare Dinge.

Eines Tages trifft Oskar bei einem Zirkus einen genauso kleinen Menschen wie er selbst einer ist. Mit diesem freundet er sich an und der sagt ihm, dass er ihn eines Tages wieder sehen werde. Genauso ist es auch: Sie sehen sich Jahre später wieder. Beide sind sehr dankbar darüber und gehen ab nun gemeinsam auf die Bühne, um Geld zu verdienen. Oskar findet dabei auch eine Freundin in dem Zirkus, die auch so klein wie er ist. Es ist eine glückliche Zeit für Oskar. In seiner Familie stirbt sein Vater irgendwann und Oskar hat eine Beziehung zu der gleichen Frau, zu der auch der ehemalige Freund der Mutter eine Beziehung hat. Diese Frau bekommt ein Kind und es ist nicht klar, ob nun Oskar oder sein eventueller Vater der Vater von dem Kleinen ist.

Oskar fängt eine Steinmetzlehre an und baut vor allem an Grabsteinen herum. Ihm gefällt der Beruf sehr und er sieht sich lange Zeit nach nichts anderem um. Eines Tagen jedoch bekommt er das Angebot eine andere Arbeit zu ergreifen. Er nimmt sie gerne an und ist nun ein Model, das man zeichnet. Ihm gefällt auch diese Arbeit sehr und er fühlt sich wohl. Bei sich zu Hause ist er ausgezogen, hat aber vor seinem eventuellen Sohn zu seinem dritten Geburtstag auch eine Blechtrommel zu schenken. An seinem dritten Geburtstag kommt Oskar also in das Haus der Familie zurück und schenkt dem Kleinen eine Blechtrommel. Der Kleine freut sich, wirft aber im weiteren Spiel mit einem Stein an Oskars Kopf. Dies handelt auf der Beerdigung von seinem eventuellen Vater und auch dem eventuellen Vater von dem Kleinen. Ab nun hat der Kleine keinen offiziellen Vater mehr und Oskar beschließt ab jetzt wieder zu wachsen, da er für die Familie sorgen muss. Er wächst dadurch, dass er so schnell wächst etwas krumm und bekommt einen Buckel, sonst ist er aber genauso groß wie alle anderen geworden. Er sorgt ab jetzt für seine kleine Familie und gibt sich dabei große Mühe es richtig zu machen.