Eigentlich sollte es der schönste Gag im leben des 18-jährigen Irakers Mahdi werden. Doch am Nachmittag nach seiner letzten Abiturprüfung, welche er mit seinem Freund Ali und einigen anderen feiern wollte. Wird er von der Geheimpolizei Saddam Husseins festgenommen und weggesperrt. Warum man ihn verhaftet hat, das erfährt Mahdi lange Zeit nicht, bis man ihn unter Folter befragt ob er zu einer geheimen politischen Organisation, wie sein Freund Ali, gehören würde und wenn ja, zu welcher und was deren Absichten sind. Doch weder wusste Mahdi von dem Doppelleben seines Freundes Ali, noch gehört er selber irgendeiner Partei an. Und auch wenn nach einiger Zeit selbst für die Polizisten feststeht, das Mahdi vollkommen unschuldig ist, so wird er doch weggesperrt. Und das für ganze zwei Jahre.

 

Im Gefängnis macht Mahdi Bekanntschaft mit vielen Leidensgenossen: Intellektuellen, Andersdenkenden und so weiter. Auch sie werden Tag ein gefoltert und erniedrigt. Essen und trinken gibt es gerade so, das es zum überleben reicht. Immer wieder flüchtet sich Mahdi gedanklich in die Vergangenheit, in welcher er ein Taubenzüchter war. Eines Tages macht schließlich ein Gerücht die Runde, welches besagt das am 28 April, dem Geburtstag von Saddam Hussein, allen politischen Gefangenen des Landes Amnestie gewährt wird und sie in die Freiheit entlassen werden. Als der Tag schließlich gekommen ist, hat Saddam aber nicht die Freiheit für seine Gefangenen vorbereitet, sondern lässt ihnen lediglich eine Orange aushändigen.

 

Es kommt schließlich der Tag, an dem die Alliierten Kuwait befreien und auch in den Irak einrücken. Nach einigen Wochen stürmen endlich auch Widerstandskämpfer das Gefängnis, in welchem Mahdi sitzt, und befreien ihn und die anderen Gefangenen. Mahdi kehrt in seine Heimatstadt zurück und muss doch wieder fliehen. Und tatsächli9ch gelingt es ihn erneut durch die Hilfe anderer zur Grenze und somit in Sicherheit zu gelangen.