Ruedi und Käthi sind die Hauptpersonen dieses erotischen Dramas.

Am Anfang des Buches steht der Text des alten Volksliedes "Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb. Sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief".

Dieser Text ist exemplarisch für die Geschichte, weil er genau das widergibt, was im Buch auch passiert. Die beiden Liebenden kommen immer wieder zusammen, aber gehen durch die Bindungsängste von Käthi auch immer auseinnander, ja verlieren sich teilweise aus den Augen. Als sie endlich für immer zueinnander finden, schlägt das Schicksal hart zu ...

Zusammenfassung

1. Die Tote im Haus der Liebe

Kommisar Weber wird abends Zuhause vom Kollegen orientiert, dass er einen Telefonanruf erhalten habe, in welchem ein Mann mit verzweifelter Stimme erklärte, er habe seine Frau umgebracht. Da das Wetter an diesem Novemberabend sehr schlecht ist und er das Fernsehquiz "Wer wir Millionär" mit seiner Frau anschaute, ist der Kommissar nicht zufrieden und entsprechend brummig. Bei der vom Kollegen angegebenen Adresse trifft er diesen. Zusammen gehen sie zur Villa, die praktisch unbeleuchtet ist - nur an einem Fenster im ersten Stock ist ein schummeriges Licht zu sehen - und gehen hinein. Trotz rufen meldet sich niemand. Im ersten Stock hört einer Beiden ein Wimmern und Schluchzen. Sie gehen hinein und entdecken im im spärlich beleuchteten Raum eine am Boden liegende, nackte und regungslose Frau. Über ihr lag ein ebenfalls nackter, hemmungslos weinender Mann, der die Frau umklammerte und immer wieder stammelte: "Ich habe meine Frau umgebracht ... umgebracht ..." Die Kommissare sehen, dass die Frau einen zugezogenen dünnen Schal um den Hals hat. Da sie sehen, dass der Mann völlig ausser sich ist, lassen sie neben der Spurensuche auch einen Arzt kommen. Der entdeckt, dass es sich bei dem Mann um den berühmten erotischen Schriftsteller Wüthrich handelt. Da er vermutet, dass der Mann einen Schock hat, weist er ihn in eine Klinik ein. Am Morgen besucht Kommissar Weber ihn dort und versucht die Hintergründe dieser Tat herauszufinden. Da der Schriftsteller sagt, dass es sich um eine lange Geschichte handle, fordert ihn der Kommissar auf, diese für ihn niederzuschreiben. In der Ich-Form macht er das auch.

2. Jugendliebe und erste erotische Erfahrungen

Ruedi wohnt mit seinen Eltern in der Stadt. Seine Groseltern besitzen einen Bauernhof auf dem Land. Da sein Vater viel abwesend ist, geht seine Mutter viel mit ihrem Sohn dorthin. Im Nachbar-Bauernhaus lebt Käthi bei ihren Eltern und Geschwistern. Die Beiden verstehen sich sofort seht gut und sind fast immer zusammen. Langsam nähern sich Beiden der Sexualität, wobei die forsche Käthi resolut die Führung übernimmt und der eher scheue Ruedi voller Hemmungen ist. Käthi führt ihn auf die Heubühne des Bauernhauses, wo sie Käthis Bruder beim Geschlechtsverkehr mit einer Freundin zuschauen und es dabei auch zur ersten, zaghaften, körperlichen Annäherung zwischen den Beiden kommt. Nach und nach geht diese Annäherung weiter, wobei immer das Mädchen die Aktive ist. Nach einer gewissen Zeit will Käthi immer von den Jungen auch an den intimsten Stellen berührt werden, ja es kommt soweit, dass er ihr sogar das Höschen ausziehen darf. Aber auch als die Beiden langsam zu Erwachsenen werden, lässt sie es nicht zum Geschlechtsverkehr kommen. Das Mädchen und der Junge gehen auch in den Wald und berühren sich dort, so dass Käthi zum ersten Orgasmus kommt, wobei Ruedi unbedarft meint, er habe Käthi wehgetan, weil sie entsprechende Laute austiess. Aber die aufgeweckte Käthi klärt den Jungen auf. Als die Beiden aus der Schule kommen, geht Käthi in Zürch auf eine Handelsschule, was Ruedi gar nicht Recht, den er ist total verliebt in das Mädchen und möchte es in seine Nähe haben. Der Junge geht dann in seiner Heimatatdt auf das Gymnsium, da er später studiern möchte. Am Anfang gehen noch einige Briefe hin und her, wobei auch Käthi ihm seine Liebe beteuert, aber dann besteht aufeinmal kein Kontakt mehr.

3. Leidenschaftliches Wiedersehen

Als die Beiden achtzehn sind, steht eines Abends Käthi vor der Tür von Ruedis Eltern, bei denen er immer noch wohnt. Ruedi ist freudig überrascht sein grosse Liebe wieder zu sehen und ist völlig aus dem Häuschen. Aber auch seine Mutter freut sich das unterdessen zu eine sehr schönen Frau gewordenen Käthi wiederzusehen und bietet ihr sofort das Gästezimmer an. Nach einem Nachtessen und einem höflichen Beisammensein mit der Mutter, gehen Beide auf ihre Zimmer. Ruedi hat ein grosses Liebesverlangen und ist vorerst entäuscht, dass seine Geliebte nicht zu ihm kommt. Aber nach bangen Minuten erscheint sie doch und schlüpft sofot zu Ruedi ins Bett. Sofort flammt die Leidenschaft auf und Käthi will wieder so berührt werden, wie früher. Aber dann kommt es doch zum ersten und von Ruedi so gewünschten Geschlechtsverkehr. Dabei kennt die Intensität keine Grenzen. Die Beiden verschmelzen zu einem Körper, wobei Käthi immer die Aktivere ist.  Beim Frühstück am anderen Morgen, geht die Mutter zu Einkaufen und lässt die Beiden allein. Käthi wird schon wieder aktiv und will dort in der Küche liebemachen. Ruedi ist voller Hemmungen, aber dann überwindet die Leidenschaft diese und sie lieben sich heftig auf dem Eckbank. Am Nachmittag machen dei Beiden einen Einkaufsbummel durch die Stadt. Ruedi ist voller Stolz auf seine, in einem Mini-Sommerröcklein besonders hübsche Freundin, die aber auch heftig und unbeschwertmit anderen Männern flirtet, so dass Ruedi fast eifersüchtig wird. Sie zieht denn hemmungs- vollen Jungen auch in einen Pornokino und will dort von ihm berührt werden. Nach einer weiteren Leidenschaftliche Nacht, ist plötzlich Käthi launisch und fast abweisend. Ruedi will wissen warum. Sie versucht es ihm zu erklären: Es war sehr schön mit ihm, aber nach einer gewissen Zeit bekomme sie auf ein Art Bindungsangst und müsse weiter. Trotzdem Liebe sie ihn aber. Der Junge kann das nicht verstehen und ist enttäuscht. Plötzlich stürzen sie sich trotzdem voller Leidenschaft aufeinander und lieben sich fast hart und brutal auf der Bettkante. Durch dieses, für Käthi offenbar sehr intensives Erlebnis macht sie ihm doch wieder Hoffnung auf mehr. Ruedi begleitet sie zum Bahnhof, weil sie wieder zurück nach Zürich will.

4. Stürmische Tage in Paris

Nach diesem leidenschaftlichem Intermezzo gehen einige Liebesbriefe hin und her. Dann schreibt Käthi Ruedi, dass sie mit der Schule fertig sei und nun eine Reiseleiterausbildung machen möchte. Sie erklärt ihm, dass das sie reize, weil sie so in der Welt herumreisen könne. Ruedi ist enttäuscht. Einigemale kommen noch Briefe von Käthi von verschiedenen Orten der Welt, in denen Käthi als Reiseleiterin tätig ist. Aber nach und nach bleiben sie aus. Ruedi leidet sehr darunter, denn Käthi ist seine grosse Liebe. Er stürzt sich in das Studium der Germanstik. Auf Anregung seines Professors fängt er an zu schreiben. Schon der erste erotische Roman, bei dem er aus seinen sexuellen Erfahrungen mit Käthi, die seine Fantasie angeregt hat, wird ein grosser Erfolg. Käthi ist wie vom Erdboden verschwunden und das schon seit fünf Jahren. Ruedi wird zur Lancierung seines Buches in Frankreich, nach Paris eingeladen. Beim ersten Abend im Hotel vermittelt iihm der Chef der Reception auf seinen Wunsch eine Prostituierte. Als die auf aufreizende Art in seine Suite eintritt, trifft ihn fast der Schlag, den es ist Käthi. Er kann es fast nicht glauben, seine geliebte Käthi als Callgirl und glaubt zuerst an einen Irrtum. Auch diese ist natürlich überrrascht, aber sichtlich auch erfreut. Nach einem erregten Gespräch, bei dem Käthi droht wieder zu gehen, fallen aufeinmal Beide übereinnander her und erleben Leidenschaft pur. Am anderen Morgen geht Ruedi zur Präsentation und Käthi in ihre Agentur. Er nimmt aber ihr das Versprechen ab, sich nachher wieder zu treffen. Bei der Präsentation erscheint Käthi und wird wegen ihrem hinreissenden Aussehen von den Journalisten fast mehr beachtet als das Buch. Besonders der Verleger umschwärmt sie und ladet Beide zum Nachtessen ins Restaurant ins Hochhaus Montparnasse ein. Ruedi möchte nicht gehen, da er mit seiner Geliebten allein sein wollte. Aber Käthi will unbedingt gehen. Sie flirtet beim Essen fast leidenschaftlich mit dem Verleger, so dass Ruedi eifersüchtig davon läuft. Nach einer Aussprache, in der Käthi Ruedi klarmachte, dass sie halt gerne flirte, aber nur ihn Liebe und ihn, trotz ihrer Tätigkeit immer geliebt habe, verbringen die Beiden leidenschaftliche Tage und Nächte in Paris. Unstimmigkeiten gab es nur, wenn Ruedi wegen der Callgirltätigkeit seiner Freundin eifersüchtig wird. Wieder Zuhause hat Ruedi ein mulmiges Gefühl, den er glaubt, dass Käthi ihre Unbestängkeit nicht im Griff hat und er sie einmal mehr nicht mehr sehe. Aber an einem Sonntagabend, als er heimkommt, sitzt seine Geliebte halbeingeschlafen auf der Treppe und wartete auf ihn. Sie verbringen eine leidenschaftliche Nacht und Käthi deutete an, dass sie vielleicht beim ihm bleiben würde. Sie besuchen den Ort, wo sie aufgewachsen waren und lieben sich in allen Variationen immer wieder. Nach einigen Tagen muss Ruedi zu einem Fernsehinterview. Er will Käthi mitnehmen, aber sie schieb Kopfschmerzen vor und will nicht mit. Auch sonst benimmt sie sich merkwürdig. Als Ruedi vom Interview zurück kommt, findet er einen Brief, in dem Käthi schreibt, dass sie sich eingeengt fühle und wieder Freiheit brauche, obschon sie ihn liebe. Voller Verzweiflung rennt Ruedi auf den Bahnhof und suchte sie. Aber sie ist weg.

5. Lilly

Ruedi versuchte alles, um seine Geliebte wieder zu finden, aber sie bleibt wie vom Erdboden verschwunden. Auch die Telefonnummer in Paris bleibt unbeantwortet. Ruedi ist verzweifelt, aber mit der Zeit findet er sich damit ab. Eines Abends sass er in seinem Kaffee und las die Zeitung. Plötzlich ertönte eine Stimme, die ihn um ein Autogramm bat und die ihm bekannt vorkam. Es war Lilly, die beim sechszenten Geburtstag von Käthi kennengelernt hatte. Sie beschlossen sich einmal zu treffen. Lilly war frisch in die Stadt hergezogen. Sie lud Ruedi zu einem Nachtessen zu sich nach Hause ein. Sie war eine exelente Köchin, was Rued beeindruckte. Ruedi bemerkte auch bald, dass sie ihn mochte, sogar mehr als mochte. Aber er war noch so in seiner Sehnsucht nach Käthi verhangen, dass eine andere Frau nicht in Frage kam. Daher wollte er sich zuerst auch zurückziehen, um ihr keine Hoffnung zu machen. Aber nach und nach entwickelten sich doch Gefühle, aber nicht Liebe. Auch Lilly gab ihm mehr und mehr zu verstehen, dass sie ihn liebte. Auch die Mutter von Ruedi drängte ihn, mit dem Argument, dass diese im Gegensatz zu Käthi, eine gute Frau wäre, um eine Famile zu gründen. Eine erste Nacht endete zwar in einem Desaster, aber Lilly schien es nicht viel auszumachen, wenn es mit dem Sexuellen nicht klappte. Das störrte, nach den Erfahrungen mit Käthi, Ruedi vorerst schon, aber nach und und nach nahm er es einfach hin, ja man sprach offen schon von Heirat und vom Bauen eines Familienhauses. Aber dann kam dieser Novemberabend: Am Telefon meldete sich Käthi. Sie sei in der Stadt. Lilly war hocherfreut und lud Käthi sofort nach Hause ein. Ruedi war es weniger, da er Angst hatte bei Käthi wieder umzufallen. Er nahm sich aber vor festzubleiben, denn er hatte ja quasi Lilly schon die Heirat versprochen. Nach einem Nachtessen, das die zwei Frauen zu geniessen schienen, jedoch für Ruedi eine Tortur war, da seine ehemalige Geliebte ungeniert mit ihm flirtete, nötigte ihn Lilly fast dazu, Käthi ins Hotel zu begleiten. Ruedi versucht auf dem Weg kühl zu bleiben, aber Käthi gab sich, wie sie immer war, lustg und ungezwungen, hängte ihm ein und plaudert darauflos, wie es früher war und so weiter. Ruedi will sich vor dem Hotel verabschieden, aber Käthi drängt darauf, dass er sie noch zum Zimmer begleite. Widerwillig tut er das. Im Zimmer erklärt ihm Käthi, dass sie eigentlich gekommen sei, um jetzt mit ihm zusammenzuleben, aber so sei es eben, wenn man sich nicht entscheiden könne, dann komme man im Leben zu spät. Fast fluchtartig verlässt der Mann das Zimmer, bleibt aber auf dem ersten Treppenabsatz stehen und schaut zurück. Als er in der Zimmertür Käthi weinend stehen sieht, ist es um ihn geschehen. Er rennt zu ihr, reisst ihr die kleider vom Leib und beginnt sie leidenschaftlich zu lieben. Danach vergessen Beide vor lauter Leidenschaft die Umgebung und bleiben eine Woche im Hotel. Erst als Ruedi eine Vermisstmeldung in einer Boulevard-Zeitung sieht, meldet er sich bei Lilly und seiner Mutter. Lilly macht ihm, aber auch seine Mutter, eine Riesenzene, als er erklärt, dass er wieder mit Käthi zusammen sei und das endgültig. Lilly zieht sofort aus der Wohnung aus.

6. Paradies und Abgrund

Käthi und Ruedi sind nun glücklich zusammen. Er hat manchmal schon noch Angst, dass Käthi ihre Unbeständigkeit und die Angst vor dem Zusammsein, doch nicht überwunden habe. Statt des Familienhauses planen sie ein Liebeshaus zu bauen. Die Mutter von Ruedi wollte zuerst nichts mehr mit Käthi zu tun haben, denn sie hätte Lilly als Schwiegertochter gewollt. Aber wie mehr Zeit verging, liess sie sich doch überzeugen, dass es Käthi ernst meinte mit ihrem Sohn. Als die Beiden das Liebeshaus bezogen hatten, genossen sie ihr Glück in vollen Zügen. Dazu gehörte auch das Ausleben der Sexualität. Eines abends, als sie sich im Liebeszimmer liebten, sagte aufeinmal Käthi, dass sie ein Kind von ihm möchte. Ruedi war zuerst überrascht, aber dann freundete er sich doch mit dem Gedanken an. Käthi ging zu einer Routineuntersuchung zum Frauenarzt. Sie erhielt die niederschmetternde Diagnose, dass sie unheilbaren Gebärmutterkrebs habe. Ein Schock für die Beiden. Um auch im Tod mit seiner geliebten Käthi verbunden zu sein, heirateten die Beiden rasch. Eines Abends kam Käthi nackt, nur mit einem schmalen Schal um den Hals in das Liebeszimmer. Ruedi dachte, es sei eine neue Variante des Liebesspiels von Käthi und es machte ihn sofort heiss und seine Geliebte offenbar auch. Sie sagte in der Ekstase, dass er am Halstuch ziehen solle, dass mache sie wild, Ruedi tat das und zog und zog. Nach einer Weile der Entspannung bemerkte er, dass seine Frau regungslos da lag ...  

7. Schuldgefühle

Von diesem Kapitel an, geht die Geschichte nicht mehr in der "Ich-Form" weiter. Rudolf Wüthrich litt sehr unter den Schuldgefühlen, seine Frau getötet zu haben. Da er nach Ansicht des Kommissars Suizidgefährdet ist, wurde er vom Untersuchungsrichter in ein psychiatrische Klinik eingewiesen. 

8. Gerichtsverhandlung

Als Grundlage für das Gericht diente der Bericht, den Rudolf Wüthrich im Auftrag des des Kommissars Weber geschrieben hatte. Für seine Verteidung hatte sein Vater einen der besten Strafverteidiger engagiert. Der Angeklagte sagte immer aus, er habe seine Frau getötet und müsse bestraft werden. Das Gericht verurteilte Rudolf Wüthrich wegen "Tötung auf Verlangen" zu einem Jahr Haft, aber die Strafe wurde zu einer Bewährung ausgesetzt..

Das Ende des Buches

Die Eltern von Rudolf Wüthrich sprangen auf, gingen zu ihrem Sohn und umarmten ihn. Der ließ es zuerst nur stur über sich ergehen, aber lächelte doch dann kurz zurück. Zusammen mit dem Anwalt verließen sie den Raum. Im Korridor wimmelte es von Fotografen und Fernsehkameras. Vater Würhrich gab ein kurzes Statement ab, dass man mit dem Urteil zufrieden sei. Das sie jedoch seinen Sohn in Ruhe lassen sollten, da er den Tod noch nicht verarbeitet habe und auch nichts dazu sagen möchte. Dann bahnte er sich mit Hilfe des Gerichtsdieners eine Weg. Rudolf Wüthrich sprach kein Wort. Plötzlich sah er am Ende des Korridors eine Frau im Schatten einer Säule stehen. Es schien ihm als würden es die Umrisse von Käthi sein. Eilig ging er darauf zu. Doch dann wurde aus dem Schatten da vorne eine wirkliche Gestalt: es war Lilly die dort stand und ihm zulächelte. Die Frau sprang aus dem Schatten auf Rudolf Wüthrich zu und umarmte ihn. Dabei flüsterte sie ihm ins Ohr: "Ich liebe dich noch immer, Ruedi, ich bin für dich da, wenn du mich brauchst." Im ersten Moment stieß der der Mann sie abwehrend von sich weg. Aber dann nahm er Lilly nach kurzem Zögern doch in die Hand und ging mit ihr dem Ausgang zu ...