Im Jahre 1939 beginnt die deutsche Wehrmacht Hitlers ihren Feldzug gegen Polen. Innerhalb kürzester Zeit haben die Nazis das Land unter ihrer Kontrolle gebracht. Schon bald darauf werden die in Polen lebenden Juden aus ihrem Alltag gerissen und im ganzen Land in riesigen Ghettos eingesperrt. Das soll jedoch nur der Anfang des grausamen Plans der Deutschen sein.

 

Kurz nach dem erfolgreichen Blitzkrieg der Deutschen kommt auch der Geschäftsmann Oskar Schindler nach Polen. In Deutschland nur wenig erfolgreich, hofft Schindler in Polen endlich erfolgreich in die Wirtschaft einsteigen zu können, kann er sich hier schließlich an tausenden von jüdischen und polnischen Zwangsarbeitern bedienen, die für so gut wie gar nichts zur Arbeit gebracht werden können. Des weiteren besticht Schindler noch in den wichtigen Reihen der Wehrmacht und der SS um schließlich seine Genehmigungen zu bekommen. So gründet er schließlich eine Fabrik, die es sich zur Aufgabe macht Email-Produkte, also Töpfe, Pfannen und so weiter, für die deutschen Soldaten her zu stellen. Schindlers Plan geht auf und schon nach wenigen Wochen hat er nicht nur einen großen Vertrag ans Land gezogen, eine eigene Fabrik sondern auch hunderte von Zwangsarbeitern, zum überwiegenden Teil polnische Juden. Was die Deutschen jedoch nicht wissen, ist das Schindler seine Fabrik nicht zuletzt durch die Gelder jüdischer Geschäftsmänner finanzieren können, die als Gegenzug einen Teil der produzierten Waren erhalten. Im Vergleich zu dem Geld, das Schindler machen wird, allerdings ein Witz. Der Kontakt zwischen Schindler und den Geschäftsmännern ist durch Itzhak Stern, der in der jüdischen Gemeinde hohes Ansehen hat und ihm auch viele Arbeiter vermittelt.

 

Schindlers Plan geht auf und er verdient sich regelrecht eine goldene Nase. Schon bald macht sich unter den Juden in den Ghettos ein Gerücht breit, das die Nazis allmählich damit beginnen die Juden in Vernichtungslager zu deportieren, wo sie getötet werden. Glauben wollen das die wenigsten. Itzhak Stern gelingt es derweil viele Menschen vor den anstehenden Deportationen zu retten, in dem er sie in Schindlers Fabrik unterbringt. Schindler ist das ganze so weit recht, Hauptsache er macht einen guten Umsatz. Und so genießt er ohne großes Nachdenken seinen neu gewonnenen Reichtum und verschließt die Augen vor der grausamen Wahrheit.

 

Es kommt schließlich zur Räumung der Ghettos. Es kommt dabei zu regelrechten Massakern. Eines dieser wird auch von Schindler beobachtet, der sich jedoch hauptsächlich Gedanken darum macht, wie er seine Fabrik weiter am Laufen halten soll wenn alle „seine“ Jude weg gebracht oder getötet werden. Er besticht erneut die entsprechenden Stellen. Doch dann geschieht schließlich doch etwas in Schindler und er erkennt, welches Unrecht vor seinen Augen geschieht. Er entschließt sich, das er die Taten seiner Landsleute nicht mehr verantworten kann und entschließt sich so viele Menschen vor dem Tod zu retten wie er nur kann, denn er hat endgültig erkannt, was mit den Menschen passiert, die in Viehtransportern in Lager überall im Umland gebracht werden. Er lässt eine Liste anfertigen auf die die Namen von so vielen Menschen wie möglich kommen sollen um sie vor dem sicheren Tod zu retten. Nun baut Schindler auch eine persönliche Beziehung zu seinen Arbeitern auf und erlaubt ihnen gar den Sabbat in der Fabrik zu feiern. Er gibt bis Kriegsende schließlich sein ganzes Geld aus um so viele Menschen wie nur möglich zu retten. Als die Rote Armee kurz davor ist die Fabrik zu erreichen, verlässt Schindler schließlich Polen und flieht, da er weiß, das auch er die Rache der Sowjets zu befürchten hat. Seine Arbeiter geben ihm jedoch noch einen Ring, sowie einen Brief mit in welchem steht, das er sie gerettet hat. Insgesamt rettete Schindler 1200 Menschen.