100 Fehler im Umgang mit Menschen mit Demenz: und was Sie dagegen tun können Zusammenfassung

100 Fehler im Umgang mit Menschen mit Demenz von Jutta König und Claudia Zemlin

Das Buch stammt aus dem Brigitte Kunz Verlag und der Reihe Pflegeleicht. Es umfasst 93 Seiten.

Es beginnt mit einem ausführlichen Inhaltsverzeichnis und einem Vorwort der Autorinnen. Auf der Rückseite erfährt man mehr über die zwei Damen. So ist Jutta König Altenpflegerin, arbeitete im Pflegedienst und war Heimleitung. Außerdem Wirtschaftsdiplombetreibswirtin Gesundheit und arbeitet als Sachverständige bei verschiedenen Sozialgerichten im Bundesgebiet und dem Landessolzialgericht in der Stadt Mainz. Auch ist sie Mitgleid im Bundesverband der unabhängingen Pflegesachverständigen und Pflegeberater usw.

Dr. Claudia Zemlin ist Psychologin, Fachpsychologin der Medizin, PBD-Gerontologin, Gesprächspsychotherapeutin, Verhaltenstherapeutin, DCM-Trainerin und anerkannte Böhmlehrerin beim Europäischen Netzwerk für Psychobiographische Pflegeforschung nach Prf. Erwin Böhm.

Das Buch beginnt dann erst mal mit einer Erläuterung was Demenz eigentlich ist und zwar nach IDC-10 und nach Definition im DSM-IV. Dazu sind außerdem noch grau unterlegt weitere Merkmale aufgezeigt und es wird erklärt welche Merkmale zur Diagnose zu beachten sind. 

Anschließend werden die 100 Fehler aufgeteilt in mehrere Bereiche:

Insgesamt wie es der Titel des kleinen Buches schon sagt folgen 100 Fragen zu den jeweiligen Überschriften. Hiermal ein Beispiel:

1. Fehler: Annahme, man könne für die betroffenen Menschen nichts mehr tun

Dann wird diese Annahme in Worte gefasst und genauer definiert:

Das ist mit Sicherheit eine Annahme, die in einem viel umfassenderem Maße diskutiert werden muss. Sie hat dramatische Folgen in der täglichen Begleitung von Menschen mit Demenz. Diese Haltung, bei der Demenz mit Hoffnungslosigkeit gleichgesetzt wird, stammt, wie Kitwood es beschreibt, aus der alten Pflegekultur, die Demenz als, eine das zentrale Nervensystem zerstörende und somit die Identität und Person vernichtende Erkrankung ansieht, der kein Mittel entgegen wirken kann.

Anschließend werden dieser falschen Annahme Fakten entgegensetzt hier auch mal ein Beispiel zum besseren Verständnis:

Fakt: Diese Annahme raubt den Angehörigen und den Pflegekräften jedgliche Zuversicht. Sie halten ihr Tun nur für eine Begleitung, die den Zustand gerade so erträglich machen kann. Diese Hoffnungslosigkeit führt geradewegs zu einer Pflge, die wesentliche psychische Bedürfnisse eines Menschen mit Demenz nicht erfüllt, weil sie sie nicht als solche erkennt. Die Pflegebedürftigen verkümmern, weil sie kaum wertschätzende Kontakte und Einbindung in Lebensaktivitäten erleben. Das aber ist das Ergebnis der Pflege- nicht der Demenz.

Nun da alle diese Aspekte berücksichtigt wurden kommen die Autoren bei jeder Frage auch zu einem Fazit, welches wieder grau unterlegt ist. Auch hier mal ein Beispiel um das Buch besser zu verstehen.

Fazit: Kitwood betrachtet die Demenzerkrankung als eine Form der Behinderung, deren Bewältigung im überweigendem Maße von der Qualität der Pflege abhängt. Es kommt also darauf an, dass Pflegende Kenntnisse entwickeln, um für den Menschen mit demenz eine fördernde und ermutigende Umgebung zu schaffen, sodass er sein Leben von Tag zu Tag mit Optimismus meistern kann.

Das Buch beantwortert viele Frage die innerhalb bzw. bei der Pflege von Menschen mit Demenz auftreten und gibt überzeugende Lösungsvorschläge.Dabei ist die Bandbreite der Fragen sehr weit. Es werden Fragen beantwortet von: Annahme, Menschen mit Demenz benötigen eine feste Tagesstruktur, die immer eingehalten werden muss über Kosenamen werden unreflektiert benutzt bis zu Jeder Pflegebedürftige wird täglich gewaschen. Es wird nichts ausgelassen.

Am Ende gibt es noch Literaturhinweise und ein Register. Auch werden andere Bücher aus diesem Bereich vorgestellt.

 

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