Alex Rider 08: Crocodile Tears Zusammenfassung

Hallo zusammen, heute möchte ich mal etwas zu Crocodile Tears aus der Alex Rider-Reihe von Anthony Horowitz schreiben. Zunächst möchte ich aber noch sagen, dass Anthony Horowitz zu meinen Lieblingsautoren zählt und ich die gesamte Reihe, sowie die ersten drei Bücher aus der Reihe „Die fünf Tore“ gelesen habe und sie mich jedes Mal wieder fasziniert haben. Zunächst, wie immer, erst mal ein paar Infos zum Buch: Titel: Crocodile Tears (Alex Riders achter Fall) Autor: Anthony Horowitz Verlag: Ravensburger Buchverlag Seitenzahl: 343 ISBN: 9783473353071 Neupreis: 14,95€ Klappentext: „Alex Rider.“ Mc Cains Stimme klang hasserfüllt. Er drückte mit dem Finger auf Alex‘ Bild, als könne er ihn wie einen Käfer zerquetschen. Als MI6-Agent Alex Rider den beliebten Millionär Desmond McCain kennenlernt, schrillen bei ihm alle Alarmglocken. Dieser Mann hat Dreck am Stecken, auch wenn er als Leiter einer Wohltätigkeitsorganisation weltweit hohes Ansehen genießt. Doch noch bevor Alex Nachforschungen anstellen kann, wird er entführt und nach Kenia verschleppt. Dort zeigt McCain sein wahres Gesicht… Die Vorgeschichte: Es lohnt sich, bevor man dieses Buch in Angriff nimmt, die vorigen Fälle von Alex Rider gelesen zu haben. Dadurch versteht man leichter, wie Alex zum Geheimdienst gekommen ist. Ich versuche die Vorgeschichte hier einmal kurz zusammenzufassen. Alex Rider (14 Jahre alt) ist bei seinem Onkel Ian Rider aufgewachsen, weil seine Eltern bei einem Flugzeugabsturz verunglückten als er noch klein war. Ian hat Alex Schritt für Schritt auf sein zukünftiges Agentenleben vorbereitet. Alex hat davon nichts gewusst und Ian hat das auch immer vor ihm geheim gehalten. Dabei lernte Alex alles, was er brauchte um ein Agent werden zu können. Allerdings erst nachdem er Erwachsen geworden ist. Mit 14 ist sein Onkel Ian von Unbekannten ermordet worden. Erst bekam Alex mit, dass Ian ein Agent des britischen Geheimdienstes MI6 gewesen ist. Dieser setzt sich mit Alex in Verbindung und merkt, dass Alex eine perfekte Geheimwaffe sein kann, denn niemand würde einen 14-Jährigen als Spion verdächtigen. So fängt Alex‘ erster Fall “Stormbreaker“ an. Ihm folgen 6 weitere Fälle. „Gemini-Projekt“, Skeleton Key“, „Eagle Strike“, „Scorpia“, „Ark Angel“ und „Snakehead“, in denen er unter anderem mit Attentätern, Terroristen und anderen Personen begegnet, die entweder die Weltherrschaft an sich reißen wollen oder andere gefährliche Pläne haben. Ich persönlich finde „Eagle Strike“ und „Scorpia“ am besten. In Skeleton Key und Eagle Strike lernt er seine Freundin Sabina kennen, die auch in diesem Buch eine kleine Rolle spielt. Nun steht er vor seinem achten Fall: „Crocodile Tears“. Der achte Fall!: Ich erzähle hier jetzt nur den Anfang der Geschichte als kleinen Vorgeschmack. Wenn ihr die Geschichte zu Ende lesen wollt, könnt ihr euch das Buch ja selbst besorgen oder ausleihen.. wie auch immer^^ Alex will eigentlich nichts mehr mit dem Agentenleben zu tun haben. Zu Beginn ist er mit Sabina und ihrem Vater auf einer Silvester-Feier in Schottland eingeladen. Die Einladung stammte von Desmond McCain, einem Mann dem eine Wohltätigkeitsgesellschaft gehört und der sehr angesehen in der Welt ist. Da Sabinas Vater Journalist ist und einen Bericht über McCain schrieb hatte er mehrere Eintrittskarten für die Party bekommen. Dort lernte Alex McCain bei einer Partie Poker kennen und macht ihn sich gleich zum Feind indem er die Partie gegen den Gastgeber gewinnt. Auf dem Rückweg von der Party nach Hause gerät der Wagen mit Alex, Sabina und ihrem Vater ins Schleudern und sie fallen mit dem Wagen von einer Brücke in einen See. Alex gelingt es knapp, Sabinas Vater aus dem untergehenden Auto zu befreien und auch sich selbst zu retten. Sabina hatte es selbst geschafft aus dem Wasser zu kommen. Trotzdem wären sie fast erfroren, denn es war Winter in Schottland, doch dann kam zum Glück ein Fremder, der sie zum nächsten Krankenhaus fuhr. Alex war sich sicher vor dem Platzen des Reifens ein kleinen Blitz gesehen zu haben der von der Burg kam, in der die Party stattfand. Er kannte diese Blitze: es war ein Scharfschütze gewesen. Zwei Tage später verabschiedete sich Alex von Sabina, denn sie musste nach Amerika zurück, wo sie zur Schule ging. Nach dem Urlaub ging für Alex das ganz normale Leben in der Schule weiter. Als er von der Schule nach Hause kommt und noch bei dem Grab seines Onkels vorbeigeht wird er von drei Männern mit Messern angegriffen. Durch seine Ausbildung beim SAS gelingt es ihm alle drei Männer außer Gefecht zu setzen. Dabei ahnt er nicht, dass das alles nur ein Trick war und er dabei fotografiert wurde, wie er drei erwachsene Männer überwältigte. Das wurde ihm erst am Abend bewusst als ein Journalist namens Harry Bulman. An seiner Tür stand und ihm sagte er wüsste alles über ihn und seiner Karriere beim MI6 und mit ihm zusammenarbeiten wolle. Er wollte einen Artikel über Alex schreiben und groß rauskommen. Obwohl Alex das nicht wollte, ließ Bulman sich nicht abwimmeln und er gab ihm drei Tage Zeit, sich zu entscheiden. Da er keine andere Lösung sah, ging Alex zum MI6 damit sie ihm, in ihrem Interesse halfen. Diese willigten ein, dem Journalisten eine Lehre zu erteilen, aber nur unter der Bedingung, dass Alex einen neuen Fall für sie übernahm. So kam Alex zurück zum MI6. Seine Klasse würde in der nächsten Woche einen Ausflug in die Forschungsfabrik Greenfields , die sich auf Genmanipulation von Pflanzen spezialisierte, da sie dieses Thema im Erdkundeunterricht hatten. Während des Aufenthalts sollte Alex sich von der Gruppe absondern, das Büro des Leiters der Fabrik suchen und alle Daten des PCs auf einen Stick herunterladen, den er vom MI6 bekam. Natürlich bekam er auch ein paar „Spielzeuge“ von Smithers, dem Speziallisten für Spezialausrüstungen. Der Stick war vollautomatisch und Alex musste ihn nur in USB-Port einstecken und alles wurde automatisch kopiert. In der nächsten Woche fuhr die Klasse von Alex dann nach Greenfields. Alex hat einen Freund von ihm gebeten, ihn zu decken während er seine Sache erledigte. Er stahl sich von der Gruppe weg und schon bald merkte er, dass sie Sache doch komplizierter war als sie schien, denn überall auf dem Gelände war Wachpersonal. Mit einer Karte gelang es ihm, das Büro vom Firmenchef zu finden und den Stick an den Computer anzuschließen. Noch während der Stick arbeitete waren Geräusche an der Tür zu hören. Alex schaffte es gerade noch den Stick wieder herauszuziehen und sich zu verstecken, bevor Straik, der Firmenchef und McCain in den Raum traten. Alex fragte sich, was McCain mit Straik zu tun haben könnte. Straik bemerkte, dass jemand an seinem Computer gewesen ist und schlug sofort Alarm. Für Alex war klar, er musste verschwinden und zu seiner Klasse zurück. Auf dem Weg zurück bemerkten ihn Wachen und feuerten direkt auf ihn. Alex musste flüchten. Als er aus dem Gebäude herauskam rannte er sofort in ein leer stehendes Gewächshaus. Von allen Seiten kamen Schüsse und das ganze Gewächshaus zersplitterte. Alex lag auf dem Boden um den Kugeln auszuweichen. Trotzdem musste er weg von da, denn früher oder später würden die Wachen ihn finden. Also lief er direkt ins nächste Gewächshaus, dieses war größer und in ihm gab es auch Pflanzen. In seiner Eile bemerkte er nicht die Aufschrift über dem Eingang und so lief er direkt in den Turm der Gifte. Jede Pflanze, jedes Tier, das sich hier drin befand war durch Genmanipulation so „verbessert“ worden, das es ein Hundertfaches von seinem eigentlichen Gift besaß und jede Berührung wahrscheinlich zum Tod führte. Alex war direkt in seinen eigenen Tod gelaufen, so schien es. Zurück ging es nicht mehr also musste er durch den Turm der Gifte durch. Er hatte eine ungefähre Vorstellung, wo der Ausgang sein musste und so ging er ganz vorsichtig einen schmalen Weg entlang. Mitten im Gewächshaus begegnete ihm ein Gärtner. Dieser fackelte nicht lange und ging sofort mit seinem Messer auf Alex los. Doch Alex war geschickter als er und durch einen Trick stieß er den Gärtner in ein Beet aus manipulierten Brennnesseln. Er war sofort tot. Den Rest des Weges schaffte Alex dann auch noch, doch als er wieder draußen war bemerkten ihn die Wachen wieder und liefen hinter ihm her. Um ihnen zu entkommen flüchtete Alex in das nächstbeste Haus, das er sah und lief die Treppe hoch bis aufs Flachdach. Oben angekommen verriegelte er schnell die Tür und sah sich nach einer Fluchtmöglichkeit um. Währenddessen wurde der Rest der Klasse aufgefordert, das Gelände so schnell wie möglich zu verlassen und Alex sah, wie seine Klassenkameraden wieder in den Bus einstiegen. Er musste unbedingt mit, sonst würde er hier nie rauskommen. Die Wachen waren mittlerweile dabei, die Tür zum Flachdach einzutreten. Da fiel Alex der Kamin auf dem Dach auf. Er war ungefähr fünfzehn Meter hoch und Alex hatte eine verrückte Idee. Er hatte ja noch seinen Kuli mit der Sprengladung drin (ein weiteres „Spielzeug“ von Smithers). Diesen platzierte er nun am Kamin, so dass der Kamin zur Straße hin wegkippte, wo der Bus mit der Klasse vorbeifahren würde. Es klappte und der Kamin fiel mit einem Krachen um. Nun musste Alex nur noch den richtigen Moment abwarten und gerade als der Bus unter ihm vorbei fuhr, sprang Alex in den Kamin. Er landete flach auf dem Bus und blieb solange darauf liegen bis sie weit genug weg waren. Dann gab er seinem Freund ein Zeichen und dieser half ihm in den Bus hinein, indem er dem Lehrer sagte, er müsse aufs Klo. Als er wieder in den Bus hineinkam war Alex auch bei ihm. Der Lehrer bemerkte das, aber Alex hatte eine Ausrede parat, was ihm dann später aber einen Verweis in der Schule einbrachte. Das konnte ihm nur Recht sein, zumindest war der Fall abgeschlossen und er konnte den Rest dem MI6 überlassen. Falsch gedacht, aber wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht könnt ihr das Buch ja selbst lesen^^ Ich kann euch eines verraten: Alex kann seine Neugier mal wieder nicht überwinden! Er ist halt viel zu sehr Spion. Meine Meinung: Ich war, wie immer sehr begeistert von der Art, wie Anthony Horowitz schreibt. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ein Vierzehnjähriger wirklich zu so etwas in der Lage wäre, aber es ist schließlich nur eine Story. Was mir an den Büchern von Anthony Horowitz sehr gefällt ist, dass es nicht einen einzigen Spannungshöhepunkt gibt, sondern immer wieder zwischendurch sehr spannende Passagen aufkommen, was dazu führt, dass egal wo man aufhört zu lesen, man immer weiterlesen möchte und wissen möchte, wie es weitergeht. Außerdem bringt Anthony immer eine gewisse Dramatik herein, wenn sich Alex in Problemen befindet. Zum Beispiel, am Anfang, wo man zunächst eine Einleitung oder ähnliches erwartet, befindet sich Alex ziemlich schnell in Lebensgefahr, ohne dass er überhaupt an einem Fall arbeitet. Was mich außerdem begeistert, ist, wie Alex seine Probleme löst. Sehr oft beschränkt er sich einfach auf die Gesetze der Physik und man merkt, dass Alex‘ Lösungswege wahrscheinlich auch in der Realität einsetzbar wären. Zudem kommt, wie in jedem Anthony Horowitz-Buch ein wenig Landeskunde hinzu. In fast jedem Buch befindet sich Alex teilweise in anderen Ländern. Hier sind es zum Beispiel Kenia und Schottland. Aber auch über Indien wird ein wenig erzählt. Was mir daran gefällt ist, dass es sich immer um Fakten handelt. Ich habe gelesen, dass Anthony Horowitz für jedes seiner Bücher vorher einmal in das jeweilige Land fährt, um sich über die Lage dort zu informieren, damit sich keine Fehler einschleichen. Nichts in den Büchern ist frei erfunden. Alles ist realitätsgetreu und die Themen in seinen Büchern sind immer aktuell. In diesem Fall Gentechnik und die Risiken dabei. Das letzte positive an dem Buch ist, dass es sehr aktuell ist, z.B. ist Obama bereits Präsident in den USA und auch der Tsunami 2006, sowie die Wirtschaftskrise 2008 werden aufgeführt. Auch deshalb kommt es einem manchmal so vor, dass die Geschichte wirklich passiert. Neben dem ganzen Positiven möchte ich jetzt einmal sagen was dazu führt, das dieses Buch nicht mein Lieblingsbuch der Reihe wird: In den Vorgängern ist fast jedes Mal die ganze Welt bedroht, dieses Mal nur ein einziges Land. Dadurch ist die Dramatik ein wenig herausgenommen, weil man sich manchmal fragt, was so schlimm daran sein soll, das tausende von Menschen sterben werden im Gegensatz zur ganzen Welt in den Büchern vorher. Sonst ist das Buch aber wie beschrieben sehr gut und ich gebe dafür eine 2+ (bzw. 4,5 Sterne).

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