Asterix Geb, Bd.29, Asterix und Maestria Zusammenfassung

In Asterix' und Obelix' Heimatdorf herrscht Aufregung: Die Frauen sind mit dem Barden Troubadix, bei allen für seinen schrecklichen Gesang bekannt, als Lehrer ihrer Kinder unzufrieden und beschließen kurzerhand, diese aus der Schule zu nehmen, bis ein neuer Lehrer eintrifft - eine Frau! Troubadix ist entsetzt darüber, dass er durch eine Bardin ersetzt werden soll und zieht sich trotz der gemeinschaftlichen Bitten der übrigen Dorfbewohner beleidigt in den Wald zurück. Als die neue Lehrerin dann eintrifft, herrscht unter den Männern des Dorfes zuerst Erstaunen: Die emanzipierte Maestria aus Lutetia trägt nicht nur skandalöserweise Hosen, sondern macht sich auch gleich daran, die alten Gewohnheiten der Dorfbewohner gründlich umzukrempeln. Bei abendlichen Treffen redet sie den Gallierinnen ins Gewissen und hält sie darum an, sich "von der Herrschaft ihrer Männer" zu befreien. Den Galliern freilich gefällt es nicht, nun das Geschwirr waschen zu müssen und den Frauen ihre Hosen zu leihen und so gesellt sich einer nach dem anderen zu Troubadix, der im Wald zwar ein einsames, aber frauenfreies Leben führt. Als schließlich auch noch Majestix Frau Gutemine statt diesem zum Häuptling gewählt wird, hält auch die letzten Männer nichts mehr im Dorf und die Frauen bleiben allein und ungeschützt zurück.

Währenddessen schmiedet Julius Cäsar in Rom neue Pläne zur Eroberung des Dorfes: Er hat eine nur aus weiblichen Legionärinnen bestehende Armee ausbilden lassen, da die Gallier aufgrund ihres Ehrendkodex' keine Frauen schlagen dürfen. Glücklicherweise kann Asterix die Römer belauschen und so die Nachricht rechtzeitig zu den Gallierinnen ins Dorf bringen. Maestria versucht, im Lager der Legionärinnen Frieden mit ihnen zu schließen, doch davon wollen die siegessicheren Römerinnen nichts wissen und so verbündet sie sich mit Asterix und schmiedet mit seiner Hilfe einen Plan zur Rettung des Dorfes. Als die Legionärinnen ins Dorf einmarschieren, finden sie dort einen riesigen Markt im Gange und statt dem Kampf haben die Römerinnen plötzlich nur noch Kleider und Schmuck im Sinn. Während die Gallierinnen sie so hinhalten, verprügeln ihre Männer derweil die verbliebenen männlichen Legionäre, sodass erneut Frieden in dem kleinen, gallischen Dorf einkehrt. Maestria ist den Galliern nun nicht mehr so übel gesinnt und sie freut sich darauf, wieder vom Land nach Lutetia zurückkehren zu können und verspricht zu allem Überfluss, Troubadix zur Wiedergutmachung auf die Reise mitzunehmen. Die Frauen sind wieder mit ihren Ehemännern versöhnt und die neugewonnen Eintracht wird natürlich mit einem großen Festmahl gefeiert.

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