Im Prolog wird von einem Menschen erzählt, der in einem Bunker seinen Schlüssel sucht. Doch es ist kein Licht dort und der Mensch will seine Taschenlampe aus dem Auto holen, doch bevor er oder sie dazu kommt, wird die Bunkertür zu gemacht. Die Person ist nun eingesperrt und bangt um ihr Leben.
Eines Abends wird von einem Mann eine Autovermietung überfallen. Er fordert von der Frau den Tresorschlüssel, doch diese kann ihn nicht geben, weil sie ihn gar nicht hat. Er fesselt die Frau und schlägt sie.
In einem Rückblick erfährt man mehr über den Mann. Er ist in einer Mühle aufgewachsen und sein Vater baute sich einen Bunker. Da dieser keine Lüftung besaß, musste die Tür immer ein wenig geöffnet sein. Der Vater war äußerst brutal und sperrte seine Frau oft in der Dachkammer ein und blieb einige Zeit weg. Der Sohn war so ängstlich, dass er sich nicht traute, seine Mutter zu befreien. Eines Tages erhängte sie sich in der Dachkammer.
Der Mann nimmt die Angestellte, Monika heißt sie, mit. Er sperrt sie in seinem Kofferraum ein und fährt mit ihr weg. Als er sie rausholt, kann sie sich befreien. Sie rennt in dem Wald und entdeckt ein Holzhaus, da dieses einen Spalt geöffnet ist, geht sie hinein. Sie hört etwas aus der Dachkammer und geht hinauf. Dort wartet der Mann auf sie, sie fällt vor Schreck auf dem Kopf und verliert das Bewusstsein. Sie erwacht in der Kammer im Bett völlig nackt. Er ist auch im Raum und befiehlt ihr, dass sie sich anziehen soll, ihre Sachen seien im Schrank.
Monika hat Angst, sie versteht nicht, warum der Mann sie entführt hat. Sie kennt ihn nicht, was will er nur von ihr? Als er sie allein lässt untersucht sie den Raum nach Fluchtwegen, doch sie findet keinen. Sie durchwühlt die Schubladen und entdeckt ein Foto, auf dem sie mit ihrem Bruder ist. Damals waren sie Kinder. Sie erinnert sich an das Foto, weil es noch bis vor Kurzem in ihrer Wohnung stand. Spioniert er ihr schon lange nach?
Sie geht in ihren Gedanken zurück in ihre Kindheit. Sie erinnert sich an einen Jungen namens Hans. Dieser wurde von allen immer nur gehänselt und hatte nie richtige Freunde. Er tat alles dafür, um endlich einen Freund zu haben, die Kinder gaben ihm die unmöglichsten Aufträge. Gerold war einer der Schlimmsten und Hans schlug ihn einmal zusammen. Glücklicherweise rettete ihn ein Bauer. Nach Joachim Tod, lenkte Monika den Verdacht auf Hans. Alle glaubten ihr und er kam in eine Nervenheilanstalt. Ist er vielleicht mittlerweile draußen und will sich an ihr rächen? Monika versucht wieder mit ihm zu reden. Sie schlägt ihn vor, ihn Hans zu nennen. Darauf reagiert er überhaupt nicht.Wieder gibt es einen Rückblick von dem Mann. Als er eines Tages nach Hause kommt, beobachtet er im gegenüberliegenden Haus, eine Frau, die sich umzieht. Als er sie eines Morgens draußen sieht, beobachtet er sie, wie sie in dem Bus steigt. Dann bricht er in ihre Wohnung ein. Eigentlich möchte er sich nur umschauen, doch als er das Kinderfoto sieht, nimmt er es kurzerhand mit.
Monika beobachtet ihn durch einen Türspalt. Er geht weg, ohne die Tür abzusperren. Als sie dieses wahrnimmt, läuft sie weg. Doch leider in die falsche Richtung, sie muss wieder zurück. Dort läuft sie den Mann direkt in die Arme. Er sperrt sie nun in einem Bunker ein. Als sie aufwacht, sieht sie die halboffene Tür. Doch leider steht er in der Nähe vor einem Feuer. Sie schleicht sich raus und überfällt ihn. Sie hat mit einem glühenden Holzscheit auf ihn ein. Doch er ist stärker. Sie bricht zusammen. Ihre Hände sind völlig verbrannt. Er macht sie betrunken, damit sie den Schmerz nicht spürt und bevor er sie in die Dachkammer zurückbringt, verbindet er ihre Hände. Als sie aufwacht, hat er unerträgliche Schmerzen. Er gibt ihr eine Spritze Heroin. Er macht sie gefügig und sie lässt es sich gefallen. Er füttert sie, geht mit ihr auf die Toilette.
Ihr ist klar, dass keiner nach ihr suchen wird, weil sie in den Urlaub fahren wollte. Mit ihrem Chef kam sie nie klar und in ihr wächst eine Idee. Sie könnte mit „Hans“ den Tresor ausräumen. Der Entführer ist auch nicht abgeneigt. Sie würde den Chef zur Mühle lotsen und sie würden ihn dann überfallen, dann würden sie seinen Schlüssel haben. Die Nacht ist lang und sie könnten in aller Ruhe den Tresor ausräumen.
Gesagt, getan. Monika ruft den Chef an. Da er sie sowieso verführen wollte, erzählt sie ihm von einem abgelegenen Haus. Er will kommen, doch davor braucht sie dringend noch eine Spritze, weil die Schmerzen unerträglich sind. Widerwillig gibt „Hans“ ihr eine. Der Chef kommt, doch sie hat auf einmal Angst. Sie schreit um Hilfe und der Entführer sticht mit einem Messer auf ihn ein. Doch dann kommt es zwischen den Beiden zum Streit. Denn er bekommt Panik und ist genervt, dass sie ihn immer Hans nennt, er würde Dimitri heißen. Er hatte auch schon seinen Vater getötet. Als ihr bewusst wird, dass sie mit einem Mörder in einem Raum ist, ergreift auch sie die Panik. Als er die Tresorschlüssel aus dem Bunker holen will, sperrt sie ihn ein. Ihr ist bewusst, dass er dort sterben wird. Doch er kennt den Bunker so gut, dass er sich befreien kann. Er sticht auf Monika ein, die leblos zusammenbricht.
Der Notarzt kann sie gerade noch retten, doch für den Chef kommt jede Hilfe zu spät. Dimitri ist verschwunden, nachdem er die Polizei gerufen hat, ist er auf und davon.
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