Das Buch „Das Schneekind: Eine Familie unterwegs in den Schneewüsten von Kanada und Alaska“ ist ein interessanter Reisebericht einer Familie die wochenlang unterwegs ist und dabei viele spannende Erlebnisse machen.
Illustriert wird dieses interessante Buch dabei durch zahlreiche Bilder, welche die Familie auf ihrer Reise geschossen hat. Bei diesen Fotos handelt es sich teilweise um wunderschöne Landschaftsaufnahmen, sowie auch einige Schnappschüsse von ihren Reisen und auch von dem Elternpaar und ihrem Kind.
Zur besseren Übersicht während der „Reise durch das Buch“ wie ebenso der Reise durch Kanada und Alaska der Familie sind diverse Karten im Buch vorhanden. So kann der Leser auch auf der Karte die Reise der Familie genauestens verfolgen. Somit wird die Reise für den Leser im doppelten Sinne verbildlicht und somit auch näher gebracht, durch die farbigen Fotos sowie die Karten der Länder.
Unterteilt wird das Buch dabei in drei Teile.
Im ersten Teil beginnt die Reise der Familie. Es wird beschrieben, auf welchen Pfaden sie ihre Reise bewegen, ihre Ausrüstung wird erklärt, das sie mit Pferden und ihrem Kind unterwegs sind, sowie ihrem Hund. Auch erhält der Leser ausführliche Informationen über die Art und Weise und Länge ihrer täglichen Routen, wann die Familie Rastpause macht und wann sie Schlafen. Auch scheut sich der Autor nicht, die zahlreichen kleineren oder größeren Probleme zu beschreiben, welche ihnen selbstverständlich im Laufe ihrer Reise begegnen. Dabei ist es zum Beispiel oftmals schon sehr schwierig mit ihrem Kind. Allein dadurch, dass es sich bei ihrer Tochter noch um ein Kleinkind handelt, welches regelmäßig Nahrung benötigt und auch bei Laune gehalten werden muss. Die Bespaßung ihres Kindes gelingt den Eltern mal mehr und mal weniger gut. Eine entscheidende Hilfe bietet ihnen dabei allerdings definitiv ihr Hund. Außerdem birgt für die Familie schon allein die tägliche Nahrungsaufnahme ein Abenteuer. Da sie einfach nicht alles mitnehmen konnten, was sie für die lange Zeit zum Essen benötigen. Dabei haben sie gejagt und gefischt und Essen gesammelt. Beispielsweise war es dabei eine glückliche Fügung als sie auf ihrer Reise eine verlassene Hütte finden in der sie übernachten können und etwas zu Essen finden.
Im zweiten Teil des Buches wird der zweite große Abschnitt der Reise beschrieben. Dabei hatte sich die Familie vorgenommen, an einem See ein Haus selbst zu bauen und auf den Winter zu warten. Wenn der See dann zugefroren ist, wollten sie auf diesem weiterreisen.
Der Plan gelingt zunächst. Im Buch wird ausführlich beschrieben wie das Paar sich zunächst einen Platz für das Haus aussucht, Bäume fällt für ihr Haus und es aus eigener Kraft Stück für Stück aufbaut. Dabei passieren auch hier interessante Abenteuer, wie beispielsweise diverse Begegnungen mit Bären und ähnlichen Tieren. Außerdem sind sie damit beschäftigt Vorräte zu sammeln für den Winter und ähnliche Dinge.
Im dritten und letzten Teil wird dann die Reise über das Eis beschrieben. Dabei ergibt sich allerdings zunächst die Problematik, dass der See nicht wie geplant zufriert und somit permanent die Gefahr besteht, wenn sie zu früh aufbrechen, das dann das Eis nicht hält und ihre Reise scheitert. Daher begibt sich der Vater oft auf Entdeckungsreise über das Eis, um die Route zu erforschen. Als sie dann später endlich aufbrechen können, bleibt allerdings dennoch immer ein Restrisiko bestehen, das die Reise über das Eis scheitert. Schlussendlich gelingt der Familie die Überquerung über das Eis und sie kommen nach wochenlanger Reise in der Wildnis endlich wieder in der Zivilisation an.
Den interessantesten Aspekt, welchen der Autor an seiner Reise beschreibt, ist für ihn als Vater und seine Frau definitiv, dass er so viel Zeit mit seinem Kind verbringen kann und seine Tochter aufwachsen sieht. Dies beschreibt er als ein überaus intensives Erlebnis. Welches nicht nur ihn mit seinem Kind verbindet, sondern auch ihn mit seiner Frau und die drei insgesamt als Familie sehr eng zusammenschweißt, da sie während ihrer Reise nur sich selbst und gegenseitig haben und das Erlebnis somit zu einem intensiven, überdimensionalen Familienausflug wird.
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