Der 30. November im Jahre 1962. George Falconer ist ein Professor für Literatur an der Universität von Los Angeles. Vor vielen Monaten hat er seinen geliebten Freund Jim bei einem Autounfall verloren. Seit dem lebt George Falconer vollkommen alleine und zurückgezogen, kann er sich doch so gut wie niemanden, außer seiner Freundin Charlotte, bezüglich seiner Gefühle und seiner Homosexualität anvertrauen. Der unter starken Depressionen leidende Mann entschließt sich schließlich noch einen Tag zu leben und dann seinem Leben ein Ende zu setzen. Die Waffe liegt bereits geladen in seinem Nachtschränkchen. Und so läuft der Morgen eigentlich ab wie immer. George Falconer wäscht sich, zieht sich an, isst ein bisschen zum Frühstück und macht sich auf den Weg zu seiner Universität. Bereits seine Studenten merken, das mit ihrem Professor am heutigen Tage etwas nicht stimmt, schweift er vom eigentlichen Buch Thema doch schnell ab und redet stattdessen über Angst und ihre Folgen. Ein letztes mal geht George Falconer nach der Vorlesung schließlich in sein Büro und will sich auf den Weg machen um die letzten Einzelheiten über seine Beerdigung und so weiter abklären. Als er sich auf den Weg zu seinem Auto befindet, trifft er einen seiner Studenten, Kenny, welcher George Falconer schon vorher aufgefallen ist. Es entsteht zwischen den beiden ein Gespräch, welches von einer sehr warmen und herzlichen Aura bestimmt wird. Sie verabschieden sich schließlich und gehen getrennte Wege.
George Falconer bestreitet schließlich seine letzten Pläne, geht zur Bank und kauft ein wenig Schnaps. Zu Hause angekommen, soll es schließlich so weit sein. George probiert dabei die verschiedensten Stellungen aus, wie es am besten wäre sich zu erschießen. Soll er auf der Decke liegen oder nicht? Sich vielleicht doch in einen Schlafsack einhüllen, damit man hinter her nicht zu viel Dreck zum wegmachen hat? Schließlich bekommt George Falconer einen Anruf von seiner Freundin Charlotte, welche ihn zu sich rüber bittet. George sagt zu und will später beenden, was er angefangen hat.
Bei Charlotte angekommen, reden die beiden, tanzen und trinken. Auch Charlotte ist eine gebrochene Person die mit ihrem Leben sehr unzufrieden ist. Auch sie fühlt sich, außer zu George, zu niemanden verbunden und sehnt sich nach der gemeinsamen Heimat der beiden, Großbritannien und hat gar Pläne irgendwann zurück zu kehren. Als George Charlotte wieder verlässt, geht er noch einmal in eine Bar, wo er früher häufig war und auch Jim kennen gelernt hat. Dort trifft er schließlich erneut auf Kenny, welche abermals in ein Gespräch verfallen. Dabei stellt sich heraus, das Kenny offenbar etwas für den sehr viel älteren George übrig hat. Beide gehen daraufhin Nackt schwimmen und anschließen zu George nach Hause. Dort betrinken sie sich noch einmal, bevor beide getrennt schlafen gehen. Zuvor hat Kenny noch den Revolver von George gefunden und so herausgefunden, das er wohl geplant hat sich umzubringen, weshalb er die Waffe an sich nimmt. George findet diese jedoch später und nimmt sie zurück, doch hegt er nun keinerlei Selbstmordgedanken mehr. Just in diesem Moment, als er realisiert das er nicht alleine ist, erleidet George einen Herzinfarkt, an dessen Folgen er wenig später stirbt.
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