Der kleine König. Meins oder Deins Zusammenfassung

Der kleine König

Aus dem Buchverlag Junge Welt

Von Hedwig Munck

 

Der kleine König Meins oder Deins

 

Ist eines von vielen kleinen dünnen Büchern mit dem kleinen König, er war viele Jahre die Lieblingsfigur meiner Tochter.

Diese kleinen Bücher sind wunderschöne Bilderbücher mit kleinen, feinen Geschichten, die Figur vom kleinen König ist total lieb und freundlich.

 

An einem herrlichen Tag spielt der kleine König mit seinem Pferdchen Grete im Schlossgarten Ringe werfen, der erste Ring geht an den kleinen König, die nächsten Ringe gewinnt Grete.

„gib es auf, kleiner König, bei diesem Spiel ist Grete unschlagbar“

Der kleine König zeigt seine leere Hosentaschen, er kann eh nicht mehr spielen, denn Grete hat schon alle seine Spielsachen gewonnen. Grete wiehert, das er ja um seine Krone spielen kann, damit ist der kleine König nicht einverstanden. Und schon meint der kleine König, das ihm immer noch alles alleine gehört, auch wenn Grete seine Spielsachen gewonnen hat. Meine Himbeerbüschen, meine Bank und natürlich mein Schloss dahinter. Das Pferdchen und der kleine König naschen zusammen die dicksten und süßesten Himbeeren, bis der kleine König neidig wird und sagt, Grete darf nichts von den Himbeeren essen, denn der Strauch gehört schließlich ihm ganz alleine. Und nun stellt der kleine König ein Königsschild vor dem Busch auf, mit einer kleinen Krone drauf, das heißt, Eigentum vom kleinen König. Grete hört schon gar nicht mehr zu, denn sie macht sich auf den Weg zum Bach, der kleine König marschiert über den Steg und stellt auch hier ein Schild auf, Königseigentum. Grete müsste zum anderen Steg rüber gehen und gleichzeitig zählt der kleine König alles auf, was ihm noch gehört: meine Blumen, mein Königsbaum, meine Wiese… dabei stellt er überall Schilder auf. Und es würde ihm auch nichts ausmachen, das Grete ALLE seine Lieblingsspielsachen gewonnen hat.

Plötzlich wird der kleine König sehr müde und beschließt, sich auf seiner Bank unter seinem Baum auszuruhen und piekst gleich ein Schild zur Bank, aber gnädigerweise darf sich Grete zu ihm setzen, dann kann er ihr alles aufzählen, was noch alles ihm gehört. Der kleine König hofft, das bald sein Regen kommt, damit seine Blumen auf seiner Wiese wachsen können.

Und schwups, pappt der kleine König Grete ein Schild auf die Nase, Grete gehört natürlich auch ihm, dem kleinen König. Grete, das geduldige Pferd hat den kleinen König nicht einmal unterbrochen und hat sich alles angehört, aber jetzt holt Grete aus und pappt dem kleinen König ein Schild auf die Stirn: Eigentum von Grete. Der kleine König fragt empört, was das bedeuten soll, denn er würde ja nicht Grete gehören, denn sonst würden ja auch alle seine Sachen Grete gehören, sein Schloss, sein Garten und alles andere. Grete wiehert lachend und zupft sich ihr Schild von der Nase. “hey, ihr zwei, das ist doch ganz in Ordnung so, denn gute Freunde teilen doch miteinander“

Der kleine König bezweifelt aber, das Grete seine Freundin ist, Grete aber nimmt die Krone und setzt sie dem kleinen König wieder auf den Kopf. Auch gibt sie ihm den Korb mit all seine Spielsachen wieder.

Nun ist der kleine König wieder versöhnt, gibt seinem Pferdchen einen dicken Nasen Kuss und beteuert, das sie seine beste Freundin ist und alles was ihn gehört, gehört auch Grete, natürlich auch der Himbeerstrauch mit den süßesten und dicksten Himbeeren!

 

 

Weiterlesen

Übrigens - Du kannst Liviato unterstützen,
indem du deine Bücher bei Amazon über Liviato kaufst.

Fenster schließen