Der Novembermörder. Sonderausgabe. Zusammenfassung

Irene Huss ist Inspektorin bei der Göteborger Kriminalpolizei. Außerdem ist sie noch Ehefrau und Mutter von Zwillingsmädchen. Sie ist mit ihrem Mann Thomas seit Jahren glücklich verheiratet. Er ist Koch und dadurch sehen sie sich nur selten. Die Mädchen sind im Teenageralter und machen hier und da mal Probleme. Aber alles in allem ist es eine glückliche Familie, bis sich eine der Töchter der rechtsextremen Szene anschließt.

Auch beruflich ist die Inspektorin in einen ganz schwierigen Fall gefordert. Denn an einem trüben Novembertag fällt Richard von Knecht von dem Balkon seiner Wohnung, direkt vor die Füße seines Sohnes und seiner Frau. Natürlich sind diese sehr geschockt. Doch warum stürzt dieser Mann vom Balkon? Bei Richard von Knecht handelt es sich um den reichsten Mann von Göteborg. Er hatte eigentlich keinen Grund sich umzubringen. Irene Huss wird auch schnell klar, dass es kein Selbstmord gewesen sein kann, denn die Balkontür war von innen verschlossen. Doch nun beginnen erst mal die mühsamen Ermittlungen, denn die Polizei kann keine Fingerabdrücke finden. Die Wohnung machte einen äußerst sauberen Eindruck, als wenn gerade geputzt geworden sei.

Gerade in diesem Fall wird sich die Presse auf dem Fall stürzen und die Polizei müsste eigentlich schnell mit Ermittlungsergebnissen aufwarten. Doch die Ermittlungen geraten sehr schnell ins Stocken, denn die Familie hüllt sich so ziemlich in Schweigen, Mutter und Sohn mauern ganz schön, damit nichts an die Öffentlichkeit gerät. Doch Irene Huss findet heraus, dass Beide einen Grund gehabt hätten, den Mann zu töten.

Richard von Knecht war kein netter Ehemann, er hat seine Frau ständig betrogen. Sylvia von Knecht war sehr unglücklich in ihrer Ehe. Außerdem  bekommt sie auch noch von der Versicherung ziemlich viel Geld.

Henrik, der Sohn wurde von seinem Vater nicht ernst genommen, er hielt ihn für einen Nichtsnutz. Zudem brüskierte er ihn ständig öffentlich und machte ihn vor Freunden und Bekannten runter. Zumal während der Ermittlungen noch ein weiterer Grund zum Vorschein kommt. Denn seine Frau unterhielt mit ihrem Schwiegervater eine Liebesaffäre. Nicht nur das, sie war sogar schwanger von ihm.

Doch Beide können es ja eigentlich nicht gewesen sein, weil sie gerade erst nach Hause kamen, oder geben sie sich gegenseitig ein Alibi. Das zu beweisen ist für die Inspektorin natürlich sehr schwer.

Weitere Ermittlungen ergeben, dass der Ermordete noch ein Geheimnis hatte. Denn er hatte einen unehelichen Sohn. Diesen mochte er anscheinend lieber, als seinen ehelichen Sohn. Im Testament war verankert, dass er einen ziemlich großen Anteil des Besitzes von Richard erben sollte. Daraufhin gehört der Sohn für Irene Huss auch zu den Verdächtigen.

Sie ist sich schon ziemlich sicher, dass der Mörder im familiären Umkreis zu finden ist, doch die nötigen Beweise fehlen ihr. Während sie ihre Ermittlungen auf dieses konzentriert, passiert das nächste Unglück. Denn eines Tages gibt es in Richard von Knechts Bürohaus eine gewaltige Explosion. Bei der Bergung wird eine zweite Leiche gefunden und auch der  verschwundene Schlüsselbund von den Ermordeten.

Leider macht Irene Huss auch ihr Privatleben ganz schön zu schaffen. Denn ihre Tochter kommt  ist der rechten Szene nicht nur zugetan, sie kommt auch eines Tages mit einem glattrasierten Kopf nach Hause. Sie kann es nicht fassen, hat sie doch gemeint, ihre Töchter zu toleranten Menschen erzogen zu haben. Es kommt immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Eltern und Kind. Was natürlich für die Beziehung nicht erträglich ist, denn die Tochter stürzt sich immer mehr in die Szene. Dann lädt Irene eines Tages, einen guten Freund der Familie ein. Dieser erzählt ziemlich viel über Konzentrationslager und jüdische Menschen. Die Tochter kommt dann glücklicherweise doch ins Grübeln und trennt sich langsam aber sicher von der rechten Szene. Irene und ihr Mann sind sehr froh darüber.

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