Der Stein der Maya Zusammenfassung

Der Stein der Maya

Meine Ausgabe ist ein Taschenbuch das bei der Verlagsgruppe Weltbild GmbH in Augsburg im Jahr 2010 erschienen ist. Das englische Original erschien schon im Jahr 2005 bei HarperCollins Publishers Inc., New York unter dem Titel The Queen Jade. Die deutsche Ausgabe hat 415 Seiten und die ISBN lautet: 978-3-86800-281-2. Die Autorin heißt Yxta Maya Murray und lebt in Los Angeles. Dort arbeitet sie als Professorin für Jura an der Loyola Law School und veröffentlicht auch Kurzgeschichten und Romane.

 

Lola Sanchez hat einen Bücherladen und kann einfach nur als Stubenhockerin bezeichnet werden. Am Liebsten würde sie den ganzen Tag nur lesen. Das steht im krassen Gegensatz zu ihrer Mutter Juana Sanchez. Sie ist Professorin für Geschichte und am Liebsten im Dschungel von Guatemala unterwegs. Jetzt will sie wieder dorthin reisen um zwei Wochen Urlaub zu machen und Lolas Vater Manuel Alvarez in Guatemala-Stadt zu besuchen. Er leitet dort ein Museum für Geschichte. Beide zusammen haben vor Jahren an der Übersetzung der berühmten Flores-Stelen, die aus blauer Jade bestehen, gearbeitet, wurden aber von Tomas de la Rosa, einem Revoluzzer und Archäologen kurz vor Veröffentlichung ihres Buches überholt und so hat Tomas de la Rosa die ganzen Lorbeeren zu den Flores-Stelen eingeheimst. Obwohl er genau wie Juana und Manuel zu dem Ergebnis kam, dass auf den Stelen nur Maya-Zeichen ohne Bedeutung abgebildet sind, da die Übersetzung einen nicht zusammenhängenden Kauderwelsch ergab.

Zwei Tage nach der Abreise ihrer Mutter bekommt Lola eine Email von ihr und da gesteht die Mutter ihrer Tochter, dass sie doch nicht nur auf Urlaub in Guatemala ist. Sie will nach der Königlichen Jade suchen. Dabei handelt es sich um einen Stein aus einer Maya-Legende, der seinen Besitzer vor allem Bösen schützen kann und ihm übernatürliche Kräfte verleihen kann. Dieser Stein soll laut der Legende hinter dem Labyrinth der Täuschung und dem Labyrinth der Tugend tief im Urwald versteckt sein. Nach ihm haben schon die guatemaltekische Gouverneurin de la Cueva im 16. Jahrhundert und Alexander Humboldt im 19. Jahrhundert vergebens gesucht. Man sagt es liege ein Fluch auf jeder Expedition die nach dem Stein sucht. Doch Juana hat neue Anhaltspunkte und ist sich sicher, dass sie das Labyrinth der Täuschung finden kann und dann wäre es ja nur noch ein Katzensprung zur Königlichen Jade.

Was sie aber nicht bedacht hat ist die dramatische Wetterlage über Guatemala denn Hurrikan Mitch tobt gerade in der Gegend. Als Lola das im Wetterbericht sieht und nichts mehr von ihrer Mutter hört, beschließt sie ebenfalls nach Guatemala zu reisen um nach ihrer verschollenen Mutter zu suchen. Vorher will sie sich aber noch einmal den Expeditionsbericht von Alexander Humboldt in der Universitätsbibliothek ansehen. Dort trifft sie auf Erik Gomara, der ebenfalls Archäologe und Professor ist. Er und Juana leben eine Art Hassliebe beruflich gesehen aus und hacken eigentlich immer aufeinander herum. Doch jetzt bietet er Lola bereitwillig seine Hilfe bei der Suche nach Juana an. Also machen sich beide auf den Weg nach Guatemala und gehen dort erst einmal zu Lolas Vater Manuel. Dieser zeigt ihnen die Flores-Stelen, die auch der sehr seltenen blauen Jade gefertigt sind und gibt ihnen die Wegrichtung an wo Juana hin wollte. Er selbst hat panische Angst vor dem Dschungel und bleibt lieber in Guatemala-Stadt. Stattdessen sucht Lola ihre alte Freundin Yolanda, die Tochter von Tomas de la Rosa der kürzlich verstorben ist, auf um sie zu bitten sie durch den Dschungel zu führen. Doch sie lehnt ab.

In einem Kloster finden Erik und Lola die zurückgelassene Reisetasche von Juana und darin auch Juanas Tagebuch. Dort erhoffen sich Erik und Lola weitere Hinweise. Doch die Tasche wird ihnen von Yolanda gestohlen die ihnen heimlich gefolgt ist. Sie können Yolanda schließlich auf einer unter Wasser stehenden Straße aufhalten und schließlich stimmt sie zu die Beiden durch den Dschungel zu führen, aber erst nachdem Lola ihr eine Lüge von einer angeblichen Karte zur Königlichen Jade, die sich im Tagebuch befinden soll, erzählt. Yolanda will die Königliche Jade im Namen ihres Vaters finden.

Lola liest derweilen in dem Tagebuch und stellt fest, dass nicht Manuel sondern Tomas de la Rosa ihr leiblicher Vater war. Doch dieses Wissen behält sie vor Yolanda für sich. Außerdem erfährt sie, dass Juana herausgefunden hat, dass es doch eine geheime Botschaft auf den Flores-Stelen gibt und diese zum Labyrinth der Täuschung gehören. Daher hat sie sich auf den Weg zum ursprünglichen Standort der Stelen gemacht. Mittlerweile stößt auch Manuel auf die Truppe und gesteht, dass er bei der Suche nach Juana helfen will. Erik Gomara hat inzwischen Teile der Stele anhand der Tagebuchaufzeichnungen von Gouverneurin de la Cueva gelöst. Trotzdem muss sich die Gruppe bis zur Königlichen Jade vorarbeiten und sowohl das Labyrinth der Täuschung als auch der Tugend durchschreiten um schließlich Lolas Mutter Juana zu finden. Sie liegt neben einem rechteckigen behauenen Stein aus feinster blauer Jade. Juana hatte es gerade noch rechtzeitig vor dem Hurrikan in die Höhle gerettet wo sich die Königliche Jade befindet. Dabei hat sie sich aber das Bein so gemein verdreht, dass sie es allein aus der Höhle nicht mehr herausgeschafft hätte. Darum ist sei unendlich froh ihre Tochter, Manuel, Yolanda und sogar Erik zu sehen.

Dann kommt für die Gruppe die Überraschung. Die Königliche Jade ist nämlich kein Glückbringender Stein, sondern die Frau des Maya-Königs, die er unendlich geliebt hat und in einem Steinsarg aus blauer Jade in der Höhle beerdigt hatte. Und auch das Yolanda und Lola in Wirklichkeit den gleichen Vater haben, wird am Ende geklärt.

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