Die Geisha Zusammenfassung

Japan in den 1920ern. Chiyo ist ein Mädchen, welches zusammen mit ihrer Schwester, ihrer kranken Mutter und ihrem Vater in einem kleinen Dorf lebt. Eines Tages verletzt sich Chiyo und bekommt Hilfe von Herrn Tanaka, einem angesehenen Geschäftsmann, der den Arzt rufen lässt. Als Herr Tanaka sieht, das die Familie nicht viel Geld besitzt und die Zukunft der beiden Kinder doch ungewiß ist, macht er dem Vater einen Vorschlag: Die Mädchen sollen in seine Obhut gebracht werden, er würde sich um sie kümmern und ihnen eine Zukunft geben. Da die Krankheit seiner Frau ihm sehr zu schaffen macht, willigt er ein und Herr Tanaka schickt Chiyo und ihre ältere Schwester nach Kyoto.

Dort angekommen, werden beide getrennt. Chiyo wird bei drei Frauen untergebracht: Großmutter, Mutter und Tantchen. Während Großmutter und Mutter nicht sonderlich nett zu ihr sind, ist Tantchen nicht ganz so streng. Doch im Haus leben auch noch Kürbisköpfchen und Hatsumomo. Letztere findet Gefallen daran, Chiyo zu schikanieren, da sie eine angesehene Geisha ist. Geishas sind Frauen, die bei Feiern für die Unterhaltung sorgen sollen. Aus Chiyo soll auch eine Geisha gemacht, doch muß sie sich erst beweisen, was ihr aber nicht in dem Sinn steht. Von Hatsumomo erfährt sie, wo sich ihre Schwester aufhält, doch bei dem Versuch zu fliehen, wird Chiyo ertappt und wird hart bestraft. Ihre Schwester sieht sie niemals wieder. Vom Leben enttäuscht begegnet sie eines Tages dem Direktor einer angesehenen Firma. Er gibt ihr mit seinen Worten wieder etwas Mut, so daß sie ihn auch nie wieder vergißt, weil er so nett zu ihr war.

Jahre später interessiert sich die Geisha Mameha für Chiyo. Mameha gehört zu den angesehensten Geishas der Stadt und ist die Konkurrentin von Hatsumomo, mit der sich Chiyo schon mehrmals gestritten hat und den Frauen erzählt hat, daß Hatsumomo eine Affäre hat, obwohl sie dies nicht darf, wofür sie auch bestraft wird. Mameha schließt eine Wette ab, daß Chiyo bis zu ihrem Alter von 20 die Schulden, die sich bei ihr angehäuft haben für Ausbildung, Verpflegung usw. zurückzahlen kann.

Eines Tages werden Mamheha und Sayuri zu einem Sumo Kampf eingeladen, wo sie auf Nobu treffen, einem Mann, der im Krieg einen Arm verlor und schwere Verletzungen davontrug. Doch auch der Direktor, den Sayuri so verehrt hat, ist dort, denn er und Nobu sind Geschäftspartner. Sie hofft, die Gunst von dem Direktor zu gewinnen, soll aber Nobu zur Verfügung stehen, der ihre Gesellschaft immer mehr genießt.

Chiyo schafft es, eine Geisha zu werden und heißt von nun an Sayuri. Sie wird von dem Haus, in dem sie aufwuchs, adoptiert und Hatsumomo wird rausgeworfen, da ihr Verhalten nicht mehr zu entschuldigen ist. Sayuri kann außerdem die Schulden zurückzahlen. Doch die Wirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg setzen Japan zu und Sayuri kann nur mit Hilfe von Nobu, der sie mag, vor dem Arbeiten in einer Fabrik gerettet werden, da der japanische General, der sich bisher gut um sie gekümmert hat und ihr Gönner war, in Ungnade gefallen ist.

Nach dem Krieg möchte Nobu Sayuri an seiner Seite haben und ihr Gönner werden, doch Sayuri interessiert sich immer noch für den Direktor und versucht, Nobu zu überzeugen, daß er das Interesse an ihr verliert, in dem sie mit einem Minister während eines Ausfluges schläft. Doch Kürbisköpfchen, die auch eine Geisha ist und die Sayuri um Hilfe gebeten hat, kommt anstatt mit Nobu mit dem Direktor. Kürbisköpfchen erklärt dieses, daß Sayuri ihr alles genommen hat, in dem sie von Mutter adoptiert wurde und als Vorzeige Geisha für das Haus galt, was Kürbisköpfchen eigentlich hätte zustehen müssen, doch wegen Hatsumomo alles anders gekommen ist.

Eines Tages wird Sayuri in einem Teehaus erwartet. Sie vermutet, daß es sich um Nobu handelt, doch ist es der Direktor, der sie eingeladen hat. Er erklärt ihr, daß es sein Plan war, daß Mameha ihr hilft, daß sie eine Geisha wird. Sayuri gesteht ihr ihre Zuneigung und der Direktor kümmert sich um sie, bis Sayuri eines Tages beschließt, nach New York zu gehen, um dort ein Geschäft zu eröffnen. Der Direktor erklärt sich einverstanden und Sayuri beginnt ein neues Leben in New York.

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