Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert und beinhaltet Wissenswertes rund um die Lenormand-Karten. Es ist vor allem für die praktische Anwendung geschrieben und für Anfänger und Fortgeschrittene im Bereich des Kartenlegens geeignet.
Woher haben die Lenormand-Karten ihren Namen?
Diese Frage beantwortet Anne L. Biwer gleich zu Beginn des Buches. Sie erzählt die Geschichte von Marianne Lenormand, der bedeutendsten Wahrsagerin des 19.Jahrhundert, in kurzer aber ausführlicher Form und beschreibt ihr aufregendes Leben von Geburt bis zum Tod. Im anschließenden Kapitel geht die Autorin gezielt auf die Entstehung der Lenormand-Karten ein und erklärt die Abwandlung des einst 52 Karten umfassenden Sets auf nur noch 36 Karten.
Das Kartenlegen
Im Buch wird im 3.Kapitel mit der praktischen Anwendung begonnen. Anne L. Biwer erklärt zu Beginn die Grundlagen des Kartenlegens vom Karten mischen an bis hin zur Deutung. Das Wichtigste hierbei ist, dass der Kartenleger vollkommen entspannt ist, um guten Zugang zu seiner Intuition zu haben. Sie erklärt kurz die Anwendung der einzelnen Legemethoden, auf die sie am Ende des Buches nochmals ausführlich eingeht. Danach beschreibt sie die 7 Deutungsebenen. Karten können auf 7 verschiedenen Ebenen gedeutet werden, indem jeweils ein anderer Aspekt betrachtet wird. Diese Ebenen sind: Farben, Bilder, Personenkarten, Schlüsselwort, Eigenschaften, Gesundheit und Zeit. Je nach Motivation des Kartenlegers kann es von großer Bedeutung sein, unter welchem Aspekt das Kartenbild gedeutet wird.
Die Karten
Die Lenormand-Karten bestehen aus insgesamt 36 Karten. Es gibt verschiedene Kartendecks. In diesem Buch wird auf insgesamt 4 Kartendecks eingegangen. Jede Karte wird einzeln erklärt und unter den 7 Ebenen der Deutung erläutert. Außerdem werden die wichtigsten Kartenkombinationen aufgezeigt, um gerade dem Anfänger den Einstieg ins Kartenlegen zu erleichtern. Die beiden Personenkarten - Dame und Herr - nehmen den größten Platz dabei ein, da sie auch im Kartenbild die zentralen Personen darstellen. Sie symbolisieren stets die Kartenlegerin bzw. den Kartenleger, insofern die Karten selbst gelegt werden.
Die Legemethoden
Nachdem die einzelnen Karten ausführlich beschrieben wurden, findet im letzten Abschnitt des Buches eine Auflistung verschiedener Legemethoden statt. Diese werden anhand von Beispiellegungen ausführlich erläutert und auch anhand der 7 Deutungsebenen erklärt. Den Anfang macht hierbei das Keltische Kreuz, welches zusammen mit dem Wegweiser zu den altüberlieferten Methoden gehört. Das Fragespiel und der Karmaspiegel hingegen sind eher gebräuchlichere Varianten und eignen sich insbesondere für gezielte Fragestellungen oder Problemanalysen. Die schwierigste, jedoch auch aufschlussreichste Legemethode der Lenormand-Karten ist das Große Bild. Diese erfordert die meiste Übung, ist allerdings dafür auch langfristig legbar.
Den Abschluss macht Anne L. Biwer indem sie noch Hinweise und Ratschläge zum Kartenlegen bei anderen Personen gibt und den zukünftigen Kartenleger darin bestärkt regelmäßig zu üben.
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