Die wundersame Schatulle ist ein modernes Märchen über die Liebe, wie es in der Beschreibung des Buches steht. Richard Paul Evans schrieb diese kleine Geschichte, mit sich selbst als Hauptfigur. Er schrieb über sich, seine Frau Keri und die kleine Tochter Jenna und verblieb während des gesamten Buches in der Ich-Form.
Das Buch beginnt damit, dass Richard, Keri und Töchterchen Jenna in einer kleinen 2 Zimmer Wohnung leben, nicht viel Geld besitzen, aber trotzdem immer das Beste aus der Situation machen. Kennen gelernt hatten sich die beiden auf dem College. Nachdem sie heirateten hatten sie damals das Großstattleben satt und zogen in Richard seinen Heimatort, wo sie die Chance erhielten, ein Geschäft zu eröffnen. Die Beiden steckten all ihre Ersparnisse in dieses Geschäft, was zu ihrem etwas verarmten Leben führte.
Als Keri eines Tages auf eine Zeitungsanzeige stieß, indem eine ältere Damen jemanden suchte, der ihr beim Essen kochen half, beim einkaufen und bei anderen alltäglichen Dingen, nahm Keri die Chance war. Bei der alten Dame handelte es sich um Mary, welche in einer pompösen Villa lebte und viel zu viel Platz besass. Mary wünschte sich Familieanschluss und suchte daher sehr gerne nach einer Familie, die bei ihr einzog. Die fand sie auch, wobei es sich um Richard, Keri und die kleine Jenna handelte.
Nachdem sie sich mit Mary bekannt gemacht hatten, waren sie sich einig es zu versuchen. So zogen Richard, Keri und Jenna in das große Haus, was Mary wirklich sehr erfreute. Beim Einzug entdeckte Richard eine Schatulle auf dem Dachboden, als er dort seine Sachen verstauen wollte. Er fand sie sehr schön und hatte kurz darauf sogar eine nächtliche Begegnung mit der Schatulle. Er hörte Musik daraus kommen und fand Briefe darin. Er las die Briefe sogar und meinte dass es Liebesbriefe seien. Er konnte sich nicht mehr dabei denken, da er ihren Sinn nicht verstand.
Während der gesamten Zeit, als Richard, Keri und Jenna bei Mary lebten, verstanden sie sich wunderbar. Mary liebte Jenna und erzählte ihr Geschichten. Selber hatte sie keine Kinder, wie Mary erklärte. Auf ihrem Dachboden stand allerdings eine Wiege.
Mary lag sehr viel daran, dass Richard etwas mehr Zeit mit seiner Tochter Jenna verbringen sollte, da er viel arbeitete. Das Geschäft lief mittlerweile sehr gut, auch wenn er dabei viel erlebte. Richard verlieh Anzüge, Hochzeitskleider und all das was man zu Festlichkeiten an Kleidung benötigt. Als er eines Tages einen Mann vor sich hatte, welcher einen Anzug für einen 5 Jährigen Jungen kaufen wollte, wurde er sehr stutzig - da Richard die Anzüge nur verlieh und nicht verkaufte. Der Mann erklärte aber, dass er den Anzug bräuchte, um sein Kind darin zu begraben. Auch solche Dinge gehörten zum Alltag von Richard. Richard verfiel der Arbeit und wurde durch Mary des öfteren ermannt, mehr mit Jenna zu unternehmen. Beruflich bekam er dies aber leider nicht hin, so dass die Kleine sehr oft enttäuscht war.
Als Richard zur nächtlichen Ruhe überging, holten ihn Träume eines Engels ein. Er träumte von einem Engel, hörte Musik und wurde magisch zu dieser Schatulle gezogen, wie es schon einmal passierte. Er fand noch weitere Briefe darin und las sie alle. Als er erfuhr um was es in diesen Briefen ging, wurde ihm eins bewusst und zwar das nichts wichtiger als die Liebe ist.
Bei den Briefen handelte es sich um Schriftstücke von Mary, welche sie aus Sehnsucht an ihre damalige Tochter schrieb. Sie wurde nur 3 Jahre alt, was Mary ihr Leben lang nicht verkraftet hat. Mary war äußerlich eine sehr starke und liebe Frau, doch innerlich weinte sie ihr ganzes Leben lang. Mary starb am Ende des Buches, an einem Gehirntumor und lachte als sie ging. Sie fand endlich ihre Tochter wieder.
Die wundersame Schatulle machte Richard eins klar und zwar das nichts, aber auch gar nichts wichtiger als das eigene Kind und die damit verbundene Liebe ist. Die Briefe die er darin fand, waren voller Sehnsucht nach einem Kind, was schon lange tot war. Die Mutter (Mary) schrieb sie aus tiefster Liebe und wollte dadurch weitergeben, dass es nichts wichtigeres gibt, als Zeit mit seinem Kind zu verbringen. Diesem Liebe zu geben und genausoviel Liebe zurückzubekommen.
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