Galerie der Angst Zusammenfassung

Galerie der Angst wurde von Vena Cork geschrieben. Die Hauptfigur in diesem Thriller ist Rosa. Sie ist eine große und rothaarige schöne Frau, welche sehr großes Interesse an den Menschen in ihrer Umgebung zeigt. Sie kümmert sich um ihre Mitmenschen, mischt sich allerdings dabei auch in Dinge ein, die sie nichts angehen.

Rosa hatte bereits ein Menge schlechter Dinge hinter sich, wovon sie sich allerdings nicht lebenslänglich unterkriegen lies. Sie bekam ihr Leben trotz vieler Krisen immer wieder in den Griff. So auch, als ihr geliebter Mann Rob starb. Rob war ein schwarzer Maler und sehr erfolgreich mit seiner Malerei. Seine Bilder wurden nach seinem Tod in einer Galerie ausgestellt, wofür er sehr gefeiert wurde. Rob´s Galerist Larry war sehr begeistert von seinem ehemaligen Künstler.

Larry hatte auch noch jede Menge anderer Künstler unter seinen Fittichen, wovon einer Steve Pyne war. Steve Pyne wurde vorher durch ein Interview mit Leni Deng - einer sehr jungen Zeitungsmitarbeiterin vollkommen ruiniert, was er bei der Ausstellung von Rob´s Bildern verlauten lies. Larry hatte Steve nach dem Interview entlassen, was Steve nicht wahr haben wollte. Steve wollte auf jeden Fall wieder von Larry unter Vertrag genommen werden, was Larry aber nicht wollte. Larry hatte eine sehr schlechte Meinung von Steve Pyne, da dieser ein Alkoholiker war. Auf der Ausstellung ging Steve Pyne auf die anwesende Leni Deng los und ruinierte die Ausstellung fast vollkommen. Durch dieses Ereignis wurde die Ausstellung sehr gestört, verlief danach aber zum Glück wieder fast normal.

Auf der besagten Ausstellung sah Rosa ihren toten Mann Rob durch das Schaufenster. Sie dachte sich aber, dass sie nur spinnt. Auf dem nach hause Weg fühlte sie sich verfolgt, aber auch hier war sie der Meinung, dass sie sich das alles nur einbildete. Als Rosa zu hause war, sah sie Rob draußen vor ihrem Küchenfenster. Zuerst dachte sie wieder, dass sie spinnt, dem war aber nicht so. Der Mann draußen vor dem Fenster war Rob sein Bruder Joshua. Joshua wollte alles über seinen toten Bruder wissen, da die beiden sich nicht kannten. Er verfolgte Rosa vorher einige Zeit, bis sie ihn entdeckte. Zu erst wollte sie ihm seine Geschichte nicht glauben, was sich dann aber änderte. Sie fasste Vertrauen zu Joshua, welches nicht enttäuscht wurde. Joshua war ein ehrlicher junger Mann und wollte tatsächlich nur etwas über Rob und seine Familie erfahren.

Als Rosa eines Tages wieder die Galerie mit den Bildern ihres Mannes aufsuchte, da sie ein Bild verkaufen musste, landete sie in der Nachbargalerie, welche Zander Zinovieff führte. Er drängte sich Rosa auf und wollte ihr alles zeigen. Allerdings wusste Rosa zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Zander ein Mensch aus ihrer Vergangenheit war. Zander hatte einen anderen Namen angenommen und war zu früheren Zeiten ein sehr dicker und ungewollter junger Mann. Keiner konnte ihn leiden und immer wieder wurde er erniedrigt. Er stand damals sehr auf Rosa und wollte sich ihr ständig annähern. Doch er wurde immer und immer wieder weg gestoßen. Zwar nicht unbedingt von Rosa aber dafür von ihren Freunden Jess, Mike und Rob. Sie erniedrigten den dicken Zander, was er bis heute nicht verkraftet hatte. Dafür schwor er Rache.

Rosas Leben verlief aufregend und vielseitig, bis der Tag kam, an dem sie erneut in Zanders Galerie landete. Zander wollte ihr noch etwas zeigen, was allerdings nicht für jedermanns Augen bestimmt war. Dabei handelte es sich um eine Ausstellung von Ereignissen im Leben, welche einige Menschen nicht verkraftet haben. Bei dieser Ausstellung handelte es sich um verschiedene Räume, in welchen sich verschiedene Szenen abspielten. Die Hauptpersonen waren jeweils immer Tote Menschen. Es waren echte Leichen, welche mit Chemie so versorgt wurden, dass sie erhalten blieben. Weiche Haut, aber trotzdem kalt. Die Toten bewegten sich durch einen Mechanismus, welchen die Hinterbliebenen betätigen mussten, ja die Toten sprachen sogar kurze Sätze - allerdings immer wieder die selben Sätze - Wiederholungssätze. Die Hinterbliebenen waren lebendige Personen, welche in den besagten Raum gingen um sich mit dem Toten auseinanderzusetzen. Dabei handelte es sich immer und immer wieder um eine gewisse Situation, mit welcher die Hinterbliebenen nicht fertig wurden. Hätten sie es anders gemacht, wäre der Tote nicht tot. So zum Beispiel eine Mutter mit ihrem Baby. Das Baby war tot (durch den Mechanismus bewegte es sich aber) und die Mutter lebendig. Durch die Roboterleiche konnte sie die Situation verändern, in der sie damals war, als das Baby starb. Sie konnte etwas anderes sagen und auch anders handeln, obwohl es ihr das Baby nicht wieder brachte. Sozusagen war es ein Ereignis für den Seelenfrieden, um Schuldgefühle los zu werden. 

Auch Zander wollte für sich so eine Ausstellung. Dafür brauchte er Rosa, Jess, Mike und natürlich den gleich aussehenden Bruder von Rob und zwar tot. Die drei anderen Hauptpersonen hatte er bereits zu sich geholt und bewußtlos gemacht, doch nur Rosa erklärte er: wer er war und was er wollte. Er wollte sich nochmals in die Situation begeben, in der er damals am stärksten erniedrigt wurde und diese nachspielen. Wenn Rosa und die anderen tot waren, sollten sie mechanisch programmiert werden, dass sie anders reagierten und Zander nicht mehr erniedrigen konnten. Die Vorstellung war grauenvoll und Zander war vollkommen verrückt. Sogar für einige andere Szenen tötete er einfach die Menschen, die er als Hauptpersonen für seine Ausstellung benötigte. Es war ihm egal. Und das wollte er nun auch mit Rosa tun.

Rosa schaffte es aber sich zu befreien. Sie, genauso wie ihre Freunde wurden gerettet und Zander wurde durch eine Waffe erschossen. Nichts davon gelang an die Öffentlichkeit. Zander Zinovieff war ein angesehener Galerist und wurde sogar noch beschützt, indem das Geschehene anonym blieb.

Nach diesem Vorfall verlief Rosas Leben endlich normal, auch wenn ihr das wichtigste im Leben fehlte. Der Bruder von Rob wurde zu einem sehr lieben Verwandten, welchen Rosa sehr mochte. Zwar hatte sie sehr oft Probleme wegen der Ähnlichkeit zum toten Rob, bekam dies aber dennoch irgendwann hin. 

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