Das Buch ist die Fortsetzung des Romans "Wirbel im Internat". Inzwischen sind die Hauptfiguren auf Internat Schloss Hohenwartau in Bayern in der 13. Klasse und bereiten sich aufs Abitur vor. Zur Clique gehören die vernünftige Helga, die mit fünf jüngeren Geschwistern aufwächst und die sich daher nicht so luxuriöse Kleider kaufen kann, die verwöhnte Yvonne, die schwarze Amerikanerin Babsy, deren Eltern Opernsänger sind, die rothaarige Uschi, die selbstbewusste Hannelore, die bereits verlobte Margot, die sportlich-muskulöse Ellen, die kleine Chinesin Kiki und die streberhafte Ilse.
Die Schülerinnen erfahren eine sagenhafte Neuigkeit: Herbert "Tweedy" Jung, der allseits beliebte Deutsch- und Englischlehrer, den schon im letzten Band fast alle Mädchen unschwärmten, hat sich verlobt. Und das auch noch ausgerechnet mit Gertrude "Trudchen" Pförtern, der Tochter des Direktors. Trutchen ist eine eher burschiko junge Frau, die meist in unförmigen Kleidern herumläuft und sich nicht mit Schminke hübschmacht. Für die Schülerinnen ist es unfassbar, dass ihr geliebter "Tweedy", wie sie den Lehrer heimlich nennen, ausgerechnet mit der eher reizlosen Gertrude verlobt hat. Manche von ihnen nehmen die Nachricht halbwegs gelassen auf. Helga ist getroffen, versucht es aber zu verbergen. Auch sie gehörte zu den Mädchen, die Gefühle für Tweedy hatten, auch wenn Helga immer vernünftig blieb - nicht wie ihre einstmals beste Freundin Yvonne, die sicher war, dass Tweedy sicher schon längst in sie verliebt sei. Helga aber hatte immer wieder das Gefühl, dass Dr. Jung sich ernsthaft für sie interessiert, schließlich hatte er einmal im Park ein langes gespräch mit ihr gesucht und sie über ihre Hobbys und Ansichten befragt; ein andermal hatte er sie sogar mit dem Auto nach Hause nach München gefahren und sie nach dem Heimfahrtswochenende wieder zurück ins Internat gebracht. Helga glaubt nun, dass sie sich wirklich getäuscht haben muss und er in ihr stets nur eine nette Schülerin sah. Yvonne dagegen vertritt weie einige andere den Standpunkt, dass sich Herbert Jung vor allem für die Stellung des Internats-Direktors interessiert und seinen Schwiegervater in spe einmal um diese Funktion beerben will, sie glauben also nicht an eine Liebes-, sondern an eine Zweckbeziehung. Für alle ist es nun wahrscheinlich, dass Tweedy überhaupt nur wegen Gertrude Pförtner ins Internat gekommen ist und die Beziehung schon länger besteht.
Die Schülerinnen der dreizehnten Klasse fühlen sich betrogen von Tweedy, sie meinenm, er habe sich ihnen gegenüber zu interessiert und flirtend gezeigt. Sie rächen sich zunächgstr, indem sie ihn im Unterricht bloß anstarren und auf keine Frage antworten. Die sehr strebsame Ilse hat zwar große Mühe,. sich zurückzuhalten, aber auch sie hält durch und ignoriert Tweedy. Der wiederum spürt natürlich, dass hier eine Verschwörung im Gang ist und die Schülerinnen gekränkt sind. Aber es kommt noch härter: Die Clique verabredet sich abends heimlich im Schwimmbad, wo Tweedy alleine seine Runden zieht. Sie löschen das Licht und überfallen den Lehrer im Wasser. Hilflos kämpft er gegen die Gestalten, die ihn immer wieder unter Wasser drücken. Auch Helga ist dabei, aber sie bekommt es schnell mit der Angst zu tun. Sie war nur dafür, Tweedy einen Schrecken einzujagen, aber jetzt übertrieben es ihre Freundinnen. Sie ruft laut, dss sie aufhören sollen und reißt die Mädchen zurück. Gerade noch rechtzeitig, ehe Gertrude Pförtner dazu stößt, flüchten die Mädchen auf ihre Zimmer. Beim anschließenden Kontrollgang stellen sie sich schlafend. Trudchen ist außer sich vor Empörung, sieht einen Anschlag auf Tweedys Leben in dem Überfall und drängt darauf, dass er die Übeltäterinnen meldet. Tweedy aber hat nur Helgas Stimme erkannt - und da er sie erstens mag und zweitens gehört hat, dass sie den Überfall beendete, will er sie schützen und behauptete, er habe keines der Mädchen erkannt.
Yvonne aber hat noch einen ganz anderen Plan. Sie sucht Tweedy unter einem Vorwand abends auf, was den Schülerinnen eigentlich streng verboten ist. Sie trägt ein dünnes Hemdchen und will Tweedy verführen. Der aber geht nicht auf ihre Annäherungen ein und wirft sie aus seiner Wohnung. Helga bekommt mit, wie Yvonne etwas zerreißt und schon steht ihre Freundin vor ihr, das dünne Hemdchen zerrissen. Yvonne behauptet, Tweedy habe sie vergewaltigt. Wenig später fällt sie beim Reitunterricht vom Pferd und erklärt als Begründung für ihre Kreislaufprobleme, sie sei schwanger - und das von Dr. Herbert Jung. Tweedy beteuert seine Unschuld, seine Verlobte weint, der Direktor droht mit Rauswurf. Yonnes Vater besteht darauf, dass Tweedy seine Tochter heiratet. Jetzt schaltet sich Helga ein und erklärt, was sie gehört und beobachtete hat: Yvonne ist bei Tweedy abgeblitzt und hat sich die Kleidung selbst zerrissen. Yvonne ist zwar tatsächlich schwanger, aber Helga hat herausgefunden, wer der richtige Vater ist: Ihr Cousin Hans Mayr, mit dem sie vor kurzem ein Wochenende verbracht hat. Das erklärt sie auch gegenüber Yvonnes Eltern, die fassungslos sind, dass ihre Tochter sie so angelogen hat.
Am Ende kommt es zu einem Gespräch zwischen Tweedy und Helga. Es stellt sich heraus, dass Tweedy schon lange in Helga verliebt ist und seine Gefühle nur unterdrücken wollte, um nicht mit einer Schülerin anzubändeln. Helga ist überglücklich und erwidert seine Gefühle. Tweedy wird Hohenwartau verlassen, da er lieber an einer Jungenschule unterrichtet, um nicht noch einmal in einen solchen Fall wie mit Yvonne verwickelt zu werden.
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