Im Westen nichts Neues Zusammenfassung

"Im Westen nichts neues" ist ein Roman von Erich Maria Remarque, der erstmals 1928 in der Vossischen Zeitung erschien.

Das Buch berichtet von der Situation und dem Leben der Soldaten an der Front. Es beschreibt das Leiden der Menschen, die täglich ihren Kameraden beim Sterben zusehen müssen, aber auch die kleinen Freuden, die die Soldaten zum Beispiel durch doppelte Essensrationen oder Briefe von daheim erfahren.

Paul wird mit sechs Klassenkameraden zum Militärdienst eingezogen. Sie durchlaufen eine harte Ausbildung, wobei es vor allem ihr alter Briefträger, der es zum Unteroffizier gebracht hat, auf sie abgesehen hat. Dies geht soweit, dass sie jenen  in einer dunklen Gasse abfangen und zusammenschlagen.

An der Front müssen sie andauernde Raketen- und Gasgranatenangriffe überstehen. Dabei bringt der Autor besonders die Grausamkeit des Krieges zum Ausdruck, die sich vor allem in den oft schrecklichen Verletzungen der Soldaten wiederspiegelt.

Eines Tages treffen die Jungen auf der anderen Seite der Grenze drei Mädchen, die für eine Kleinigkeit zu essen zu allem bereit sind. Dies nutzen die jungen Soldaten auch schamlos aus, obwohl es dazu noch verboten ist, die Grenze ohne gültigen Ausweis zu überschreiten.

Kurz darauf erhält Paul seinen lange ersehnten und sehr beliebten Fronturlaub. Allerdings geht er nur mit Zögern, denn wer weiß, ob seine Freunde bei seiner Rückkehr noch leben. Zu Hause angekommen weiß er nicht so recht, wie er sich gegenüber seiner Familie verhalten soll, zu lang ist die Zeit der Abwesenheit.

Schließlich kommt er wieder an die Front und immer und immer wider wird das scheinbar sinnlose Morden und die Grausamkeit des Krieges angesprochen. Nachdem sie zwei Wochen in einem verlassenen Dorf, das ständig unter Beschuss steht, stationiert waren, werden sie abgeholt um zum nächsten Ort zu marschieren. Jedoch gibt es während des Marsches einen Feuerüberfall der Franzosen, wobei Paul und sein Freund Albert verletzt werden. Daraufhin werden die zwei mit einem Lazarettzug in ein gutes Hospital gebracht, wo sie es den Umständen entsprechend und im Gegensatz zum Feldlazarett  ziemlich gut haben.

Nachdem Paul genesen ist, kommt er wieder an die Front, wo er erneut von der Grausamkeit des Krieges überschüttet wird und das, obwohl es keine Chance mehr gibt, den Krieg zu gewinnen. Einige Zeit später ist er der einzige der sieben aus seiner Klasse, der noch lebt - alle anderen sind gefallen. Im Oktober 1918 stirbt schließlich auch Paul.

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