Schuld sind alleine Papa und Mama, einem Mädchen den Namen Robin geben, das geht nicht. Valeska oder Nina sollte ein Mädchen heißen. Zu spät ist es jetzt, jetzt kann man nichts mehr ändern.Eines Morgens im Morgenkreis erzählt Frau Wagenbach, dass sie ihre alte Studienfreundin Susanne getroffen hat. Sie ist auch Lehrerin in einer vierten Klasse an der Nordsee. Susanne hatte eine tolle Idee. Die Kinder sollen sich gegenseitig Briefe schreiben und später dann später sich auch mal besuchen gehen. Robin hatte erst gedacht Frau Wagenbach hätte jemanden ganz berühmtes getroffen, so jemanden wie die Backstreet Boys oder Steffi Graf, weil Frau Wagenbach so geheimnisvoll getan hatte. Jetzt war es nur eine Studienfreundin und Robin weiß noch nichtmals was das dies. Nach dem Morgenkreis hätte die Klasse eigentlich mit dem Unterricht weiter machen sollen, aber anstatt darüber zu sprechen welche Wörter mit s oder mit ß geschrieben werden, hat Frau Wagenbach der Klasse erklärt, was alles in einen Brief gehört. Jeder in der Klasse schreib nun seinen Brief. In Robins Brief stand, dass sie neun Jahre alt ist, gerne Blockflöte spielt und Ballett mag. Pink mit Schwarz ist ihre Lieblingsfarbe und sie sammelt Pferdepostkarten. Außerdem hätte Robin gerne eine Pferd. Unter den Brief malte Robin noch ein Pferd. Robin findet das eine Brieffreundin an der Nordsee nicht schlecht ist, denn man kann dort nicht nur baden, sondern auch auf dem Deich gut reiten. Susanne heißt mit Nachnamen Löscher und hat die Briefe in ihrer Klasse verteilt. Alex bekommt den Brief von Robin und ist davon gar nicht begeistert. Zu erst fand er die Idee mit dem Brieffreund mitteilmäßig, aber jetzt wo er Robins Brief hat, war er erst gar nicht begeistert. Zu erst ist es die ordentliche Schrift, dann das komische Bild unter dem Brief und dann mag dieser Robin auch noch Pferde, Ballett und Pink. Das muß doch ein blöder Junge sein, der so etwas gut findet. Alex versucht seine Post zu tauschen, doch Frau Löscher läßt dies nicht zu. Sie meint, dass jeder doch so sein kann wie er will. Alex musste zurückschreiben. Als dann der Brief bei Robin ankam, war sie von ihrer Brieffreundin nicht begeistert. Man konnte kaum lesen, was sie geschrieben hat. Robin fand ihre Brieffreundin blöd, weil die gerne Fußball spielt und in den Elektronikladen geht. Und wie kann man sich Alex nennen. Sie hätte Alex auch am liebsten getauscht, doch das ließ Frau Wagenbach auch nicht zu. Robin wollte Alex nicht kennen lernen und Alex wollte Robin nicht kennen lernen, doch jeder Widerspruch wurde abgelehnt. Jetzt kam es endlich dazu, dass die Klasse von der Nordsee ankommen sollte. Als sie da waren, wurden die Namen aufgerufen. Robin und Alex. Die zwei traten auf einander zu und waren sehr überrascht, das sie nicht den oder die erwartet hatten. Alex verstand jetzt, dass Robin ein Mädchen war und andere Hobbys als er hatte und bei Robin war es genau anders herum. Ändern konnte man nichts an der Situation. Aber Robins Mama meinte, dass würde schon passen. Zu Hause sollten Robin und Alex sich etwas unterhalten, was nach einer Weile dann auch klappte. Nach dem Abendbrot spielten sie mit Robins Eltern Monopoly und Frau Wagenbach rief an, dass sie Alex auch woanders unterbringen konnte, doch das lehnte Robin ab. Sie fand Alex doch ganz nett und süße Haare hätte er. Alex schenkte ihr auch einen Schlüsselanhänger von Bayern München, den Robin sofort an ihren Schlüsselanhänger machte. Als Alex wieder an der Nordsee war bekam Robin einen Brief, dass Alex sich informiert hat, wer ein Pony hat und das Robin vielleicht auch dann reiten kann. Ballett würde es nicht geben und er würde auch nichts pinkes für sie anziehen. Seine Mutter findet es gut, dass Robin ein Mädchen ist, denn sie war mal selber eins.
Ende
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