König Flügellos Zusammenfassung

Der König feierte gerne Geburtstag, gerne jeden Tag, auf jeden Fall hundertmal im Jahr. Könige dürfen so etwas. Er wünschte sich immerzu Musik, ein Feuerwerk, eine Soldatenparade und natürlich Geschenke! Die Leute waren schon genervt, zeigten es dem König natürlich aber nicht. Außer der Narr, der äußerte sich auch genervt gegenüber den König.

Außerdem war der König noch sehr von sich eingenommen und gar nicht nett zu seinen Untertanen.  Nach der hundertsten Geburtstagsfeier jagte das Volk ihn aus dem Land. Nur die Krone und sein Zepter durfte er behalten. Der Narr begleitete ihn, damit er auch wirklich ging. Der König sagte nur: „Ein König bleibt immer ein König!“ Er glaubte nicht, dass das Volk es ernst meinte. Er wünschte sich für sein neues Zuhause, einen Balkon und viele Spiegel, natürlich auch Soldaten und eine Fahnenstange. Auch wenn der Narr ihm widersprach, blieb der König dabei. Er glaubte einfach nicht, dass er verbannt wurde.

Als sie weiterritten, entdeckte der König eine verlassene Windmühle, diese ernannte er zu seinem neuen Palast. Der Narr ging zurück, weil er seine Aufgabe erfüllt hatte.

Das kleine Mädchen Paula beobachtete, wie der König einzog. Sie war begeistert einen richtigen König in der Nachbarschaft wohnen zu haben. Sie würde beizeiten mal fragen gehen, ob sie das Pferd streicheln dürfte.

Der König derweil, richtete sich in der Mühle ein. Er schwang seine Reden vom Balkon und die Leute machten sich lustig über ihn, sie nannten ihn König Flügellos. König Flügellos dachte aber, er müsste nur seine Reden halten und die Leute würden in Scharen ankommen, damit er der König vom Dorf werden würde. Das Pferd vergaß er völlig, es war durstig und hungrig, Paula tat der Anblick in der Seele weh. Der König redete nur auf das Pferd ein, denn es musste ihn bei seinen Reden immer zu hören.

Paula lief zum Pferd, der König hörte sie nicht, aber das Pferd. Es drehte sich zu ihr um, der König wurde sauer, denn das Pferd sollte ihm zu hören und warf ein Brett nach dem Pferd. Als das Pferd sich aufbäumte warf er noch ein Brett und noch eins. Er traf das Pferd am Kopf und dieses brach zusammen. Aber vorher schaute es ihn noch hasserfüllt an. Da wachte der König endlich auf und er bekam ein schlechtes Gewissen.

Doch Paula hatte kein Erbarmen, sie meckerte den König an und forderte ihn  auf, endlich vom Balkon zu kommen. Der König hörte auf die Befehle des kleinen Mädchens und holte Wasser und Äpfel herbei.  Das Pferd erholte sich, war aber namenslos und der König erzählte von seinen vielen Geburtstagen und Geschenken. Paula schlug vor, dass sie am nächsten Tag den fünften Geburtstag des Pferdes feiern sollten und der König freute sich sehr darauf. Endlich mal wieder Geburtstag feiern! Auch wenn es nicht sein eigener war!

Dann kam plötzlich der Narr, denn auch dieser wurde aus dem Land gejagt. Er war sehr erstaunt, dass der König mal jemand anderes Geburtstag feierte.  Auch im nächsten Jahr feierten die vier den Geburtstag des Pferdes.

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