Leona kommt ins Landschulheim Zusammenfassung

Leona ist 12 Jahre alt und die Außenseiterin der Klasse. Ihre Mitschüler halten sie für arrogant und sie hat keine Freundinnen. Nur Babsi hält zu ihr, doch auch diese Freundschaft ist nicht sehr intensiv. Leona betrachtet nämlich ihre junge Mutter als ihre beste Freundin und benimmt sich allgemein wie eine Erwachsene, schminkt sich und kann die Interessen von Gleichaltrigen nicht teilen.

 

Eines Tages kommt sie nach Hause und erfährt von ihrer Mutter, dass ihr Vater sich abends mit anderen Frauen beim Tanzen vergnügt. Leona ist empört und schlägt die Scheidung vor. Die Eltern sprechen sich aus und Leona wird von ihrem Vater zum Essen eingeladen, um ihr zu erzählen, wie es in Zukunft weitergehen wird. Er und seine Frau haben zu jung geheiratet, erwarten sich mehr vom Leben und wollen sich deshalb trennen. Für Leona ist es nicht gut, immer nur mit ihrer Mutter zusammen zu sein, da auch diese endlich mal mit Frauen ihres Alters verkehren möchte. Deshalb soll Leona ins Internat kommen.

 

Leona ist entsetzt, fühlt sich von ihren Eltern verraten und spricht nicht mehr mit ihnen. Auch als sie ins Internat Burg Rabenstein gebracht wird, verabschiedet sie sich nur kaltherzig von ihrer Mutter. Gleich zu Beginn spielt ihr Klaus, der Klassenclown ihres Jahrgangs einen Streich und Leona steht dumm da. Auch mit ihren Zimmergenossen kommt sie nicht zurecht, da sie ein Einzelzimmer erwartet hat. Dabei sind Nina und Alma ihr gegenüber freundlich. Jochen, ein etwas älterer Junge, ist von Leona angetan und lädt sie zu einem Spaziergang ein. Er versucht sie zu küssen, was Leona gar nicht gefällt und sie gibt ihm wütend eine Abfuhr. Später erfährt sie, dass Jochen es ohnehin bei jeder versucht.

 

Einzig die 15-jährige Ilse wird zu einer Art Freundin für Leona. Diese will aus dem Internat fliegen, um nach Hause zu kommen. Deshalb versucht sie Jochen zu verführen, dieser fühlt sich aber überfordert und ergreift die Flucht. Da Leona bei dem Plan nicht mithelfen wollte, geht auch diese kurze Freundschaft in die Brüche. Leona versucht Nina näher zu kommen und einen Keil zwischen sie und Alma zu treiben. Die beiden durchschauen das Spiel aber. Leona sehnt sich nach einer wirklichen Freundschaft. Sie will zu ihren Eltern keinen Kontakt mehr, doch als sie erfährt, dass die von Nina tot sind und sie selbst froh sein sollte noch Eltern zu haben, besinnt sie sich. Allmählich integriert sie sich in das Internatsleben und schließt richtige Freundschaften. Auch bei einem Besuch zu Hause kommt sie gut mit ihren ehemaligen Klassenkameraden zurecht. Im Internat verliebt sie sich in Helmer Theiss und bekommt sogar ein Date mit ihm. Sie schwebt auf allen Wolken, doch als er sie ungestüm abküssen will, ist sie nicht mehr begeistert von ihm und bricht jeden Kontakt ab. Jochen erklärt ihr derweil, dass ihm wirklich etwas an Leona liegt und er sie auch nicht mehr küssen wird bis sie es ihm erlaubt. Leona verträgt sich wieder mit ihm und sie werden eine Art Paar.

Leonas Eltern kommen wieder zusammen und wollen Leona nach Hause holen. Diese fühlt sich aber mittlerweile wohler im Internat und möchte dort bleiben. In den Ferien kann sie ja immer noch nach Hause.

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