Der achtjährige Viktor Emmanuel wird von seinen Freunden und seiner Familie nur "Lollipop" genannt, da er fast ständig die grünen Lutscher, die Lollipops heißen, lutscht. Keienr außer Lollipop weiß, was es damit auf sich hat: Durch Zufall hat er nämlich mal entdeckt, dass diese Lutscher seine Wünsche erfüllen können. Wenn er einen davon ganz durchsichtig leckt, dass er nur noch hauchdünn ist, ihn sich vors Auge hält, jemanden dadurch ansieht und sich von demjenigen eine bestimmte Handlung wüscnht, geschieht es auch.
Lollipop wohnt zusammen mit seiner Mutter, der Großmutter und seiner älteren Schwester, mi der er sich oft streitet. Enge Freunde hat er kaum, nur den älteren Gemischtwarenhändler Otto, von dem er immer seine Lollipops bekommt und der ihm auch einst den Spitznamen verpasst hat.
Lollipop sieht allerdings hinter einem Fesnter oft einen Jungen in seinem Alter, der ihm zuwinkt. Er zögert lange, dort mal zu klingeln, weil er zu schüchtern ist, andererseits hätte er gerne einen Freund in seinem Alter. Er findet heraus, dass der Junge zum Krämerladen gehört und kauft erst einmal regelmäßig dort ein, in der Hoffnung, den Jungen mal zu sprechen, sieht ihn aber nur kurz im Nebenzimmer. Schließelich schaut er den vater des JUngen durch den Lutscher an und wie gewünscht sagt dieser, dass er sich doch mal zum Spielen mit seinem Sohn verabreden soll. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, auch wenn sie nicht viel gemeinsam haben.
Lollipops nächstes Problem ist seine Angst vor Hunden. Gewöhnlich kann er ihnen aus dem Weg gehen, nun aber kommt eine Freundin seiner Mutter regelmäßig zu Besuch und bringt ihren Hund "Lehmann" mit. Sie hat sich von ihrem Lebengefährten getrennt und auch den Hund übernommen. Lollipop weiß nur einn Weg, dem Hund nicht mehr zugegegnen: Er muss dafür sorgen, dass das Pärchen wieder zusammenfindet und der Hund bei dem Mann bleibt und nicht mehr mitgebracht werden muss. Er setzt im Park zu dem Mann und erzählt von der guten Freundin seiner Mutter, die kaum noch essen kann, seit ihr Freund sie verlassen hat und auch der Hund werde immer trauriger. Der Mann ahnt, dass er von seiner Exfreundin spricht und versöhnt sich wieder mit ihr.
Als nächstes verliebt sich Lollipop in die schöne Evelyn. Sie erwartet aber, dass er sie ständig einlädt, obwohl er kaum Taschengeld hat. Schließlich gibt er Einkaufsgeld von seiner Mutter und seiner Oma für Evelyn aus und erzählt den beiden, die Preise seien gehörig gestiegen. Sie finden aber die Wahrheit heraus und stellen Lollipop zu Rede. Mit Hilfe seines Lutschers bringt er sie aber dazu, sich zu beruhigen, zumal er krank geworden ist und seine Familie sich sorgt.
Schließelich findet Lollipop eine neue Freundin, nämlich die burschikose Heidegunde, die viel lustiger und netter ist als Evelyn. Für Lollipop ist es aber ein Problem, dass Heidegundes Familie sehr reich und vornehm ist und sie mal eine etwas abfällige Bemerkung über Putzfrauen machen. Dabei arbeitet Lollipops Oma selbst als Putzfrau bei einer Familie, was er sich nun nicht mehr zu sagen traut. Stattdessen antwortet er auf eine Nachfrage spontan, sie sei Kinderkrankenschwester. Leider kennt Heidegundes Mutter die Schwestern im Krankenhaus gut und glaubt nun von einer ganz anderen Frau, dass sie Lollipops Oma sei. Eine Weile geht die Täuschung gut, bis sich Heidegundes Familie und Lollipops Oma mal treffen. Dank des Lutschers geht aber alles glimpflich aus und Heidegunde gibt zu, dass nicht alle Putzfrauen so sind wie die ihre.
Das Buch endet mit einer Geburtstagsfeier von Lollipop, zu der er viele Kinder einlädt, die alle zusammen auf dem Hof feiern. Er verschenkt seine restlichen Lutscher an seinen besten Freund und beschließt, dass er sie selbst nicht mehr braucht.
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