Das hier ist der kleine Malte. Er hatte eine Mama und einen Papa, aber er hatte auch noch ein Meerschweinchen. Sein Meerschweinchen heißt Nestor. Malte war 3 Jahre alt und er sah wie ein ganz gewöhnlicher Junge aus, doch an ihm war wirklich etwas besonderes. Er ist etwas magisch und kann nämlich auch zaubern. Aber Mamas Nase kann er nicht grün zaubern und er kann auch nicht seinem kleinem Meerschweinchen Nestor Flügel zaubern, dass er um die Lampe fliegt. So wie man es auch hier auf dem Bild sehen kann. Doch Malte kann etwas viel anderes. Malte ließt sehr gerne Bücher und schaut sich auch gerne die hübschen Bilder in den Büchern an. Wenn er etwas in einem Buch sieht was ihm sehr gefällt, dann nimmt Malte es einfach mit seiner Hand aus dem Buch. Und dann steht es ganz echt vor ihm. Zum Beispiel eines Tages da sah Malte plötztlich einen besonders bockigen Hebbelgrebber in der Zuckerdose. Der saß in der Zuckerdose und aß denn Zucker, dass es nur so knirschte. Mama sagte: Weg mit dir, aber schnell. Und stellt euch das mal vor, als Mama das gesagt hatte veschwand der Hebbelgrebber wieder zurück im Buch. Dann konnte meine Mama wohl auch ein wenig zauber, denn das war so ein Glück für sie. Und für mich natürlich auch. Weil immer gelang Maltes Zauber nämlich nicht, so wie er es gerne haben wollte. Das eine mal holte Malte einen kleinen süßen Elefanten aus dem Buch heraus. Der Elefant war Rosa mit Blauen Blumen darauf. Aber plötztlich als der Elefant aus dem Buch heraus kam, da fing er an zu wachsen und zu wachsen und zu wachsen bis er dann schließlich riesen groß war. Wie ein richtiger ausgewachsener Elefant. Das hatte Malte natürlich nicht gewollt denn so ein großes Haustier darf man natürlich nicht haben, zumindestens nicht in der Wohnung. Dann sagte Malte wie seine Mama: Weg mit dir, aber schnell. Und da verschwand der Elefant ganz brav wieder in das Buch. Ihr sollt jetzt aber nicht glauben das Malte mit dem Zaubern aufhört. Nein bloß nicht, nur weil es ihm manchmal mißlingt hört er doch nicht gleich auf damit. O nein! Schaut mal, ein Ball. Ein roter, runder und blanker Ball. Als Malte diesen roten,runden und blanken Ball sah wollte er sofort damit anfangen zu spielen. Da nahm Malte denn Ball auch schon sofort aus dem Buch heraus. Dann sagte er: oh, wie hoch der Ball hüpfen kann. Puh, ein Glück das die Lampe nicht kaputt gegangen ist, aber es wäre wohl doch besser wenn Malte denn Ball doch wieder zurück in das Buch steckt. Jetzt hatte Malte aber auch schon etwas neues endecken und zwar ein kleinesb Katzenkind. Wie weich dieses kleine Tier aus sah, er musste es unbediengt anfangen zu streicheln. Schwups hatte er das kleine Katzenkind schon in seinem Arm. Denn ganzen langen Tag spielte Malte mit dem kleinen Katzenkind. Und Nestor hatte eher ein bisschen Angst vor der Katze, aber bald hatte auch Nestor sich an die Katze gewöhnt. Als es Abend wurde musste sie wieder zurück nach Hause zu ihrer Katzenmama und ihrem Katzenpapa die mit ihr in dem Buch wohnten. Tschüss und schlaf gut, sagte Malte zu der kleinen Katze. Am Tag darauf regnete es den ganzen Tag. Und deshalb musste Malte drinne bleiben. Dabei wäre er doch so gerne nach draußen gegangen. Doch dann spielte Malte denn ganzen Tag mit seinem Papa Seeräuber und sein kleines Meerschweinchen Nestor durfte die Schiffskatze auf dem Schiff sein. Doch nach dem Essen hatte sein Papa keine Zeit mehr mit Malte zu spielen. Da holte Malte sich eines von Mamas Büchern. Ein paar Rollschuhe! Malte hatte schon mal gesehen wie die Leute auf en Rollschuhen laufen. Daher weiß er, wie man damit fahren kann. Also holte Malte die Rollschuhe aus dem Buch heraus, und los geht es! Das ist doch Kinderleicht, dass hatte er ja gewusst. Schau mal wie Malte dahin flitzt. Hoppla! Wie komisch! Plötztlich wollen die Rollschuhe nicht mehr, in die gleiche Richtung rollen wie Malte es gerne wollte. Sie wussten selbst nicht mehr wo sie eigendlich hin wollten. Und dann stoßen sie plötztlich zusammen. Akls ob sie scih gerade ein kleines Küsschen geben wollten. Der arme kleine Malte! Nein, die Rollschuhe waren wohl nichts für ihn. Jetzt musste er seinen Po ein bisschen auf einem kleinen weichen Kissen ausruhen. Und wenn er jetzt schon am sitzen ist, kann er ja auch schonmal ein bisschen in die Zeitschrift schauen die neben um liegt. Nur schauen: Da sagte Malte: Was für schöne Bäume! Große Bäume mit vielen grünen Blättern dran. Blätter, die ein großes Dach über Maltes Kopf bildeten. Dann machte Malte ein bisschen seine Augen zu und Sschh... Jetzt hält Malte seinen Mittagsschlaf so wie jeden Tag. Da klappen wir das Buch hier lieber zu, damit wir Malte nicht stören. Ende
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