Der Wachmeister Studer wird eines morgen aus seinem Schlaf geklingelt, da der Direktor Ulrich Borstli der Heil- und Pflegeanstalt Randlingen verschwunden ist und zusätzlich der Patient Pieterlen entflohen ist. Studer wird von Dr. Laduner abgeholt, den er aus seiner Vergangenheit kennt (lernten sich auf einer Dienstreise kennen). Beim Essen mit Laduner und seiner Frau, erfährt Studer das am Tag zuvor eine Sichlete stattgefunden hat, eine Art Fest. Laduner weist Studer darauf hin das er beim Betreten der Anstalt in das Reich in dem Matto regiert kommt, eine Metapher das der Mikrokosmos Ansalt nach eigenen Gesetzen funktioniert die von der Außenwelt verschieden sind. Nachdem Studer das demolierte Büro des Direktors inspiziert hat, begleitet er Landuner auf seiner Visite und befragt noch einige Angestellte der Irrenanstalt (wodurch er Hinweise auf das Verhältnis zwischen Borstli und Pieterlen bekommt sowie der Pflegerin Irma Wasem, die zwischen ihnen stand). Am nächsten Tag wird der tote Direktor in einem Heizungsschacht gefunden, Studer folgert das es nicht ohne fremde Einwirkung dort hingelangt ist, behält aber seine Thesen erst mal für sich (die offizielle Todesursache wird als "Unglücksfall" verschleiert). Neben der Leiche des Direktors findet Studer etwas das einer riesigen Wurst ähnelt, gefüllt mit Sand.
Laduner klärt Studer über die Vergangeheit von Pieterlen auf, warum dieser sein Kind getötet hat (weil er fürchtete es nicht ernähren zu könne, oder diesem kein schönes Leben bieten zu können), und was es mit seiner Rolle als „Demonstrationsobjekt“ auf sich hat.
Am nächsten Tag wird Studer verständigt, da Geld aus dem Kassenschrank der Anstalt entwendet wurde. Da sich die Mehrzahl der Verdächtigen bei der Beerdigung vom Direktor befinden, stellt Studer den Pfleger Gilgen, der einen Teil des Geldes bei sich hat. Dieser springt jedoch aus dem Fenster und nimmt sich das Leben.
Als Studer das Haus von Gilden observiert, entdeckt er dort Pieterlen und die Pflegerin Wasem, die gemeinsam planen zu fliehen um sich nach Basel zurückzuziehen. Studer lässt sie jedoch laufen, da er denkt das Pieterlen aufgrund seines falschen Passes, sowieso bei der Ausreise gefasst wird.
Als Studer das Haus von Gilden betritt findet er den Portier Dreyer,Jutzeler und Hermann Caplan der diesen (Jutzeler) mit der Pistole bedroht. Es gelingt Studer Caplan zu entwaffnen und die beiden auf dem Haus zu bringen, doch auf dem Weg stößt Dreyer den Caplan von einer Klippe, wodurch dieser stirbt.
Studer und Laduner führen ein Gespräch, bei dem Studer denkt er hätte den Fall aufgelöst, doch Laduner berichtigt ihn, und enthüllt das nicht Caplan der Mörger war sondern Dreyer. Durch einen Telefonanruf erfährt man, dass Dreyer bei einem Fluchtversuch von einem Lastwagen erfasst wurde und nun ebenfalls tot ist.
Caplan soll den Direktor nur dazu bewogen haben in den Heizungsraum zu gehen, wodurch Dreyer der sich dort schon befand, den Direktor am Fuß gepackt hat und diesen hinuntergezogen hat.
Friedrich Glausers berühmter Roman der in einer Irrenanstalt spielt erhält dadurch seine Faszination, dass der Autor selbst mehrer Jahre in einer Anstalt gelebt hat und somit ein packendes Maß an Authentizität gewährleistet ist.
Übrigens - Du kannst Liviato unterstützen,
indem du deine Bücher bei Amazon über Liviato kaufst.