Ralf Rothmann hat den Roman „Milch und Kohle“ geschrieben. Die Geschichte spielt in den Deutschland, in den 60er Jahren. Genauer gesagt im Ruhrpott. Simon ist die Hauptperson. Er lebt mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder zusammen. Diese Familie lebt in Tristesse. Die Gegend ist für den Kohleabbau bekannt und der Vater arbeitet genau dort. Alle kämpfen mit den Alltagsproblemen, die sich vor allem um die Eintönigkeit drehen. Die Mutter näht sich jede Woche ein neues Kleid, um dann am Samstag beim Tanz wenigstens für ein paar Stunden aus dem grauen Alltag zu fliehen. Simons bester Freund nennt sich Pavel. Beide befindet sich in der Pubertät und sprechen daher über das, was Jungs in dem Alter so bewegt - ganz typisch. Eines Tages tauchen zwei Gastarbeiter aus Italien auf. Die Mutter von Simon ist sofort hin und weg und fängt an sich in einen zu verlieben. Damit setzt sie die Ehe und die Familie aufs Spiel. Einmal verschwindet sie für eine Nacht kommt dann aber sofort wieder. Sie hat nicht den Mut ihr altes Leben zu verlassen. Sie ist gestresst und traurig, steht dann aber doch wieder am Herd und das Leben geht ganz alltagsmäßig weiter. Der Bruder von Simon und Simon, beide streiten sich nahezu täglich. Auch das strapaziert die Nerven der Mutter, die manchmal kurz vor dem zerplatzen steht. Dann wird der Bruder von Simon schwer krank. Er bekommt Epilepsie. Ständig hat er Anfälle, sein ganzer Körper ist völlig unkontrolliert und er liegt hilflos da. Auch das belastet die Familie, die sich immer wieder fragt, warum gerade ihr Junge dieses Leid ertragen muss. Einmal scheint der Anfall sogar so schlimm zu sein, dass die Familie den Notarzt ruft. Aber er lernt mit der Krankheit zu leben. Heilung ist nicht in Sicht, aber glücklicherweise muss er auch noch nicht in frühen Jahren sterben.
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