Momo: oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte Zusammenfassung

Das Märchen „Momo“ ist ein Klassiker und stammt von Michael Ende.

Bei Momo handelt es sich um ein Waisenkind. Das Mädchen lebt allein in der Ruine eines römischen Amphitheaters. Völlig auf sich allein gestellt, ernährt sie sich auch allein. Sie wirkt äußerst verwahrlos, wenn nicht sogar dreckig. Auch ist sie sehr dünn. Die Menschen aus dem Ort sind nicht begeistert, dass das Mädchen dort lebt. Sie haben vor ihrer Erscheinung eher Angst, doch wenn sie sie näher kennenlernen lieben sie Momo. Denn sie kann etwas, was nur wenige Menschen können. Sie kann zuhören! Das hilft ihnen weiter. Nicht selten kommen Menschen zu dem Amphitheater, wenn sie Probleme haben oder verzweifelt sind. Denn sie wissen, Momo hört ihnen zu, egal was sie haben. Nach diesen Gesprächen sind sie meist wieder glücklich und fühlen sich wohl. So geht es tagein und tagaus. Momo ist die Rettung.

Doch dann passiert in dem Ort etwas Merkwürdiges. Denn die „grauen Männer“ betreten die Stadt. Die grauen Männer sind durch und durch grau, selbst ihr Haut. Sie gehen rauchender Weise durch die Stadt, noch niemand hat einen ohne Zigarre gesehen. Das wäre ja noch nicht merkwürdig, doch überall wo sie auftauchen, fangen die Menschen an zu frieren. Doch die grauen Herren vertreten auch eine Meinung und halten damit nicht hinterm Berg. Sie wollen den Menschen beibringen, die Zeit besser einzuteilen. Das hat fatale Folgen, denn so etwas wie Freizeit gibt es nicht mehr. Die Zeit soll nur mit nützlichen Dingen verbracht werden. Die Menschen glauben ihnen und versuchen ihre Zeit kostensparender einzuteilen. Auf einmal hat niemand mehr für den anderen Zeit, die Menschen hören auf miteinander zu sprechen, lachen nicht mehr und laufen nur noch rastlos durch die Gegend.

Momo versteht nicht, was auf einmal mit ihren Mitmenschen los ist. Sie ist äußerst irritiert. Wurde sie früher oft besucht, so kommt jetzt niemand mehr vorbei, denn so viel Zeit haben die Leute nicht mehr. Auch sie wird eines Tages von einem grauen Mann angesprochen. Er empfiehlt ihr, immer etwas zu tun, damit sie keine Langeweile hat. Doch Momo ist die einzige, die dem etwas entgegensetzt, denn bisher hatte sie noch niemals Langeweile. Sie sagt, dass die Achtung der anderen Menschen doch das Wichtigste wäre, ohne die Liebe anderer könnte man doch gar nicht existieren. Als der Mann sich daraufhin windet und auch krümmt, kommt sie der Wahrheit auf die Spur. Denn die „grauen Männer“ können nur dank der Zeitersparnis der Menschen leben. Darum überzeugen sie alle Menschen, denn die angesparte Zeit wird ihnen gutgeschrieben. Haben sie keine Zeit mehr, so sterben sie.

Doch dieses ist das große Geheimnis der grauen Männer und Momo darf es auf alle Fälle nicht weiter erzählen. Die Menschen selbst, wissen gar nichts von der Existenz der grauen Männer. Denn es so eingerichtet, dass sie die Gespräche sofort vergessen, nachdem sie mit dem Zeit sparen angefangen haben. So meint der Mann auch Momo alles erzählen zu können, weil sie das Gespräch ja schnell wieder vergisst.

Glücklicherweise gibt es auch noch andere die den grauen Männern widerstehen konnten. Momo tut sich mit ihnen zusammen. Sie rufen alle Menschen auf zu ihnen zu kommen, damit sie ihnen die Wahrheit sagen konnten. Doch niemand hat Zeit und kommt zu den Treffen.

Dank der Schildkröte Kassiopeia lernt Momo Meister Hora kennen. Meister Hora ist der Zeitverwalter. Ein Jahr bleibt sie bei ihm und kehrt dann an ihren Wohnort zurück. Dort vermisst sie ihre Freunde, die den grauen Männern auch Glauben geschenkt haben. Die grauen Männer bedrängen sie, sie zu Meister Hora zu bringen. Denn nur dort können sie alle Zeit der Welt für ihr Zeitkonto bekommen.

Doch Meister Hora hat glücklicherweise eine Idee. Er hält die Zeit für eine Stunde an. In der Zeit muss Momo allerdings den Zeittresor der grauen Männer finden. Es wird knapp, doch Kassiopeia hilf ihr. Gemeinsam schaffen sie es und die grauen Männer zerfallen alle miteinander. Die Menschen haben ihre Zeit zurück und machen einen glücklichen Eindruck.

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