Mord an der Wümme: Bremen-Krimi Zusammenfassung

Mord an der Wümme

Bremen Krimi und Ostfriesen-Krimi

Das Taschenbuch erschien als 3. Auflage 2009 beim Schardt Verlag in Oldenburg. Es hat 160 Seiten und die ISBN lautet: 978-3-89841-343-5. Die Autorin Katrin Steengrafe, Jahrgang 1959, hatte Behindertenpädagogik studiert und arbeitete dann in verschiedenen Feldern sozialer Arbeit. Neben vielen Fachartikeln hat sie ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Wenn Du noch eine Mutter hast“, das ihr viel Lob einbrachte. Mord an der Wümme ist ihr erster Krimi. Das Folgebuch „Weserdonner“ ist ebenfalls beim Schardt Verlag erschienen.

 

Die ostfriesische Kommissarin Rieke Senger ist mit ihrem Freund Ben, der ebenfalls Polizist ist, in eine Wohnung nach Bremen gezogen. Eigentlich wollte sie nicht aus Ostfriesland weg. Ben war aus Bremen und so haben sie gelost. Nachdem in Bremen aber eine Kommissarposition frei geworden war, war auch klar, dass beide dorthin ziehen würden. Heute ist nun ihr erster Tag und sie stellt erfreut fest, dass sie mit ihrem Chef, dem Kommissar Andreas Neuhoff sehr gut zurecht kommt. Sie hat aber noch nicht einmal Zeit ihr Büro richtig zu begutachten, da kommt schon ein Anruf, dass eine Leiche von einem Jogger am Borgfelder Deich gefunden wurde. Es handelt sich um einen jungen Mann, der zuerst einen brutalen Schlag auf den Kopf erhalten hat. Dann hat der Mörder ihm den Kopf unter Wasser gedrückt bis er tot war. Ziemlich schnell kann ermittelt werden, dass es sich bei dem Toten um den 20jährigen Sven Hartmann handelt, der eine Ausbildung bei dem Verein „Helfende Hände“ absolviert hat. Der Verein Helfende Hände ist bemüht, Jugendlichen die bereits vorher durch Drogen- oder Alkoholsucht aufgefallen sind oder bereits mit dem Gesetz in Konflikt standen, eine letzte Chance zu geben und ihnen eine Ausbildung zuteil werden lassen. Es sind auch viele Jugendliche darunter die bereits eine Ausbildung begonnen hatten, aber einfach nicht pünktlich oder unzuverlässig waren und deswegen den Ausbildungsplatz wieder verloren haben. Auch Sven Hartmann hatte bereits mehrmals wegen kleinerer Delikte leichte Strafen. Er ist mit Janine Meissner befreundet. Diese hüllt sich aber in Schweigen. Sie ist psychisch sehr angeschlagen und hat auch öfter schon versucht sich das Leben zu nehmen. Nur, dass Sven von großen Plänen geredet hat und offenbar der Ansicht war bald an viel Geld zu kommen, finden die beiden Kommissare von einem anderem Jugendlichen heraus.

Beim Verlassen des Wohnheimes in dem Sven Hartmann und auch Janine gewohnt haben, begegnet Andreas Neuhoff und Rieke Senger Carmen Schütte. Sie fängt gerade bei den Helfenden Händen an zu arbeiten. Sie hat früher als Leiterin eines Frauenwohnheimes gearbeitet, hat dann ein Kind bekommen und ist jetzt mit ihrem Ehemann und der Kleinen, samt Adoptivoma Ellie Brandt in die Umgebung von Bremen gezogen. Dort hat ihr Ehemann ein Restaurant eröffnet. Ellie Brandt wohnt in einem Heim für Betreutes Wohnen für Senioren und kümmert sich tagsüber um Carmens Tochter Marie. Carmen hat die Stelle bei den Helfenden Händen durch den Psychologen Thilo Marquardt erhalten, der früher ein Verhältnis mit Carmens Schwester hatte. Carmen kennt Andreas Neuhoff von einem früheren Ermittlungsfall und so bittet er sie die Ohren bei den Helfenden Händen offen zu halten. Das ist ihr irgendwie unangenehm, aber am Ende wird gerade sie es sein, die den entscheidenden Hinweis entdecken wird.

Irgendwie hat Carmen Schütte nämlich ein komisches Gefühl bei den beiden Leitern der Helfenden Hände. Rolf Schwarze ist der Leiter und sein Vertreter heißt Henry Meierdirks. Rolf Schwarze kommt Carmen gleich merkwürdig vor, doch zunächst tut sich nichts Auffälliges.

Rieke befragt derweil auch Thilo Marquardt. Doch der kann und will nichts zu Janines Zustand sagen. Er verspricht aber Janine in einem Gespräch, das er später führen will, gut zuzureden, damit sie eine Aussage macht. Am nächsten Tag wird Thilo Marquardt erschlagen in seinen Büroräumen aufgefunden.

Janine hat beschlossen sich das Leben zu nehmen. Sie hat eine Überdosis ihres Medikaments eingenommen und will sich am Borgfelder Deich ins Wasser werfen. Doch ein älterer Mann, der in einem Wochenendhaus am Deich wohnt, kann sie retten. Carmen durchsucht inzwischen Janines Zimmer, weil sie irgendetwas finden will das Janine vielleicht neuen Mut gibt. Dabei entdeckt sie eine Tonbandaufnahme, in der Janine dem Psychiater Thilo Marquardt den Grund für Svens Ermordung gesteht. Sie hatte im Büro des Wohnheims erfahren, dass ein „großes Tier“ Gelder unterschlägt. Carmen glaubt, dass es Rolf Schwarze ist und vertraut sich auf dem Weg zu Rieke Senger Henry Meierdirks an. Doch Meierdirks ist dieses hohe Tier und hat Sven Hartmann und Thilo Marquardt ermordet. Er versucht auch Carmen am Deich umzubringen. Doch auch sie wird durch den älteren Mann gerettet. Meierdirks kann von der Polizei festgenommen werden. Sven Hartmann hatte versucht ihn zu erpressen und musste deswegen sterben. Rieke und Carmen freunden sich an.

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