Michelle Gibson möchte ihren Vater Mick Prentiss als vermisst melden, der seit über 10 Jahren als vermisst gilt.Karen arbeitet bei der Polizei und ist für Vermisstenfälle zuständig. Ihrer Ansicht nach, liegt in diesem Fall kein Vermisstenfall vor, der in ihren Bereich fällt. Michelle hat allerdings einen triftigen Grund die Polizei aufzusuchen: ihr Sohn leidet an einer unheilbaren Krankheit und Michelle braucht dringend einen geeigneten Spender. Am ehesten kommt natürlich ein naher Verwandter in Frage: ihr vermisster Vater Prentriss. Pentriss gehörte damals in den 80er Jahren zu einer Bergarbeitergruppe die es nicht mehr gibt. Nach einen damaligen Streit ist er spurlos verschwunden, allerdings ohne am Streik teilzunehmen. Seitdem wird ihm vorgeworfen, dass er Verräter ist und zu der Gegenseite übergelaufen ist. Er lies seine Frau und seiner kleine Tochter allein ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Seine Frau will seit dem nichts mehr von ihm wissen.Später heiratet Pentriss‘ Frau jemand anderes und Pentriss gerät in Vergessenheit. Unter der Verachtung der Dorfbewohner hat sie trotzdem zu leiden. Inzwischen ist auch er tot und Michell steht mit ihren Nachforschungen völlig alleine da. Karen nimmt den Fall trotz ihrer Bedenken an und findet heraus, dass Pentriss nach Aussagen seiner damaligen Kumpels nie geflüchtet ist. Erste Zweifel kommen Karen. Ist ihm vielleicht etwas zugestoßen? Sie wird neugierig und stößt auf eine zweite Merkwürdigkeit: sein bester Freund Andy ebenfalls zu derselben Zeit verschwand. Allerdings fand man bei ihm einen Abschiedsbrief und man ließ ihn nach einiger Zeit für tot erklären.
Zeitgleich findet die englische Journalistin Bell Richmond während ihres Urlaubs in der Toskana neue Hinweise zu einem Entführungsfall der ebenfalls 20 Jahre zurückliegt. Als Journalistin möchte sie die Exklusivrechte und bekommt sie auch. Bei der damaligen Entführung ging es um die Tochter und den Enkel des Großindustriellen Sir Broderick Maclennan Grant, die von schottischen Extremisten entführt wurden und wobei die Tochter bei der Lösegeldübergabe umgekommen ist. Offiziell wird Karen von ihrem Chef auf diesen Fall angesetzt, doch sie beschäftigt sich lieber mit dem anderen Fall. Daher bleibt die Auflösung des Entführungsfalls bei Bell. Bell fand bei ihren Nachforschungen neue Hinweise, die auf einer Wandertheatergruppe deuten. Sie vermutet den Entführer genauso in dieser Gruppe. Die Tochter wurde bei der Lösegeldübergabe erschossen und die Entführer nahmen den Sohn Adam mit, der bis zum heutigen Tag verschwunden ist. Neben einem verdächtigen Poster findet Bell in einer verlassenen Villa einen großen Blutfleck vor. Sie fragt sich, ob hier wohl ein Mord stattgefunden hat und weicht von ihrer Theorie nicht ab.Sie merkt dabei nicht, wie sehr sie sich selbst in große Gefahr begibt, denn es gibt Personen in ihrer nähren Umgebung die ganz und gar nicht mit ihren Ermittlungen einverstanden sind. Der Großindustrielle steckt tief in der Sache drin, mehr als Bell am Anfang vermutet hat. Der Sohn Adam wird zunächst nicht aufgefunden. Später wird Bell angeschossen und es stellt sich heraus, dass der Großindustrielle die damalige Entführung selbst organisiert hat um seinen Enkel ganz für sich zu behalten. Die Erschießung seiner Tochter war dabei natürlich nicht vorgesehen, genauso wenig wie das Verschwinden seines Enkels.Geplant hat er diese Entführung, da er nicht mit der Beziehung seiner Tochter einverstanden war. Am Ende laufen die beiden Handlungsstränge zusammen. Karen findet heraus, dass der Vater von Michelle tatsächlich ermordet wurde, da er zu viel vom geplanten Streik wusste. Sein bester Freund Mick was am diesem Mord beteiligt, darum auch sein späterer Selbstmord. Der Enkel Adam wird nicht mehr aufgefunden, es wird vermutet, dass die angeheuerten Entführer ihn später ermordet haben.
Abwechselnd werden in Rückblenden die Geschehnisse beschrieben, bis hin zu der endgültigen Auflösung. Schauplatze sind verschiedene Orte in Schottland und in der Toskana.
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