Nichts als Erlösung: Judith Kriegers fünfter Fall Zusammenfassung

Nichts als Erlösung

Ein packender Krimi für zwischendurch, leichte Kost sozusagen, wo man den Täter von Anfang an vermutet, aber trotzdem nicht weiß, wer er ist. Aber er weiß ziemlich viel über die Ermittlungsarbeit und evtl. gehört er ja zum Expertenteam der Polizei. Wo auch Judith Krieger und Manni dazugehören, wie noch andere Personen.

Das Buch ist in 3 große Oberkapitel eingeteilt und zu jedem Kapitel schreibt auch der Täter aus seiner Sicht ein bis zwei Seiten, aber natürlich in anderer Schrift, das man es auch erkennt. Als erstes bekommt Judith ein Foto zugeschickt, aber da es in ihrer persönlichen Post zuhause ist, denkt sie am Anfang, das es Werbung ist. Dann kommen wir auch schon an einen Fundort, wo natürlich auch gleich zuerst der Pressefuzzi da ist, denn Judith geht nachts laufen und wird Zeuge eines Mordes. Der Pressefotograf wird auch oft erwähnt, denn er ist auch immer mittendrin und am Anfang macht er auch gleich von Judith ein Foto, wie sie leicht bekleidet sich über einen Toten beugt, vielleicht kann er ja noch was damit anfangen? Nun fangen langsam die Ermittlungen an, denn es wird bald ein Verdacht laut, das es was mit einem früheren Verbrechen zu tun hat. Es wurde vor langer Zeit eine Ehepaar und die Tochter zuhause umgebracht, damals hat man den Sohn verdächtigt, aber Vollenweider ist ja jetzt das Opfer, wie passt das zusammen? Judith und Manni wissen nicht so richtig, wo sie anfangen sollen, aber sie wissen, das die Opfer damals nicht in dem Haus lagen, sondern sie fehlen bis heute. Also gehen sie wieder in das Mordhaus, aber dort werden sie auch nicht fündig, außer, dass Judith so ein komisches Gefühl in dem Haus hat, sie hat das Gefühl, dass der Täter noch kürzlich hier war, sie kann es aber nicht näher beschreiben. Aber die Nachbarin, die das Haus, bis kurz vor Volleweiders Tod noch betreut hat, gibt ihr dann recht, denn ihr ist aufgefallen, dass es in dem Haus immer frisch riecht und nie abgestanden, aber sie hat nie etwas beobachtet. Vollenweider lebte mit seiner Freundin am Meer im Ausland, dort treffen sie auf die hochschwangere Freundin, aber sie kann den Beamten auch nicht so was gravierendes neues erzählen, nur das er Heimkind war und selten über seine Vergangenheit geredet hat, außer dass er eine innige Beziehung zu seiner Schwester hatte, war er da wirklich der Mörder damals, das erscheint immer unwahrscheinlicher. Judith bekommt noch mehr solche Fotos nach Hause geschickt, aber sie weiß nicht, was es bedeuten soll, denn das scheinen Fotos von Tatorten zu sein, aber sie weiß nicht, wo sich die befinden. Dann lernen wir Eric kennen, er ist Vater von zwei Kindern und einer Ehefrau und er hat das merkwürdige Hobby, das er nachts mit einer Sonde nach Metallschätzen sucht und eines Tages findet er eine Kette mit einem Herz als Anhänger, ahnungslos schenkt er sie seiner Frau, aber eines Nachts wird auf ihn geschossen, aber er wird nicht getroffen. Aber damit hat er nicht gerechnet, aber jetzt geht er mehrere Nächte nicht mehr auf Suche, er weiß nur nicht, was das mit den Knochen auf sich hat, den er in der Nacht noch gefunden hat. In den nächsten Tagen bekommt er auch so ein Foto zugeschickt, aber laut der Perspektive, aus dem es aufgenommen wurde, verdächtigt er seinen Nachbar Kurt, denn er war früher auch Heimkind und durch ich werden auch Manni und Judith sensibilisiert, das sie in dem Haus Frohsinn mal weiter guggen, leider ist es abgebrannt und es gibt kaum noch Unterlagen von damals. Aber sie finden noch mehr Tote dort unter dem ehemaligen Heim, fast alles Kinder. Nach und nach kommen sie auch hinter die schlimme Zeit, sie denken jetzt, dass es ein Heimkind gewesen sein könnte, denn sie wurden mit Nummern angeredet, wurden oft tagelang eingesperrt und wurden geschlagen.

Zum Ende zu wird alles sehr schnell, Judith soll noch einmal zur Freundin von Vollenweider kommen, ihr ist wohl noch was eingefallen, obwohl Judith sich aus den Ermittlungen raus halten soll, da sie wohl aufgrund der Fotos ein Ziel sein könnte, aber sie fliegt trotzdem hin. Zwischendurch erfahren wir von Mannis Ermittlungen, er denkt jetzt auch, dass der Täter noch in dem Haus ar, denn er findet auch die Schreibmaschine, mit denen was geschrieben wurde, das war Miriams Schreibmaschine, hat die Tochter von Vollweiders was damit zu tun, soll es Rache sein, weil sie richtige Eltern hatten und die anderen im Heim wohnten, denn die Eltern Volllenweider waren ja Erzieher im Heim. Dann erfahren wir vom Pressefotografen, dass es doch ganz anders sein könnte, denn Miriam hatte mit einem älteren Mann etwas laufen, von dem hat sie auch die Kette geschenkt bekommen, die Eric gefunden hat. Und Kurt bringt noch Manni auf eine Spur, das Judith wohl der Frau seines Heimfreundes ähneln könnte, der hieß Manfred oder so, er weiß es nicht, aber er weiß, dass er beim Bund war und dann eben diese Frau kennengelernt hat, aber wer ist es und wie passt das zusammen. Judith ist gelandet, aber leider wacht sie in einem Auto im Kofferraum auf, gefesselt, was hat das zu bedeuten. Dann wird das Auto angehalten und der Mann, der sie rausholt, de kennt sie, das ein Mann von der Polizei, ein Kollege, deswegen hatte sie so ein komisches Gefühl, als sie mit ihm alleine im Haus war und er will jetzt sie töten und auch die Hochschwangere, insbesondere das ungeborene Kind. Als Judith noch überlegt, was sie tun soll, ist Manni schon unterwegs. Aber er weiß nicht, wo er nach ihr suchen soll, aber da wird ihm die Entscheidung schon abgenommen, denn Judith kommt blutverschmiert auf einem Pferd angeritten. Aber es ist nicht ihr Blut, denn der Täter hat sich selbst erschossen, denn er hat nie darüber hinwegkommen können, das er im Heim tyrannisiert wurde und das schlimmste war, es wurde ihm sein liebstes Erinnerungsstück einfach weggenommen, ein Foto seiner Mutter. Er hat zwar versucht, ein normales Leben zu leben, aber das hat nicht sein sollen, er hatte immer Rachegefühle.

Tja, das Buch war sehr schnell gelesen, sehr gut und eben nicht so offensichtlich, wo man den Täter suchen soll.

Es ist halt ein sehr ernstes Thema, da die Nazizeit und KIndermisshandlung ganz weit oben steht, sicherlich ein sehr schwieriges Themaa, aber ich glaube, Gisa  hat es sehr gut gepackt ohne in das Klischee zu fallen, das alles schlecht war.

Zwischendurch erfährt man ziemlich viel vom Privatleben der Ermittler, Manni zum Beispiel hatte auch keine gute Kindheit und weiß nicht so richtig, ob er zu seiner schwangeren Freundin halten soll oder ob es lassen soll. Aber am Ende wird alles gut, er will sie heiraten und auch Judith will versuchen, wieder mit ihrer Familie zusammenzukommen und sie viel mehr treffen. So, wie sich das Buch liest, gibt es wohl och andere Bücher, aber ich glaube, man kann das Buch auch so lesen, man braucht kein Vorkenntnisse, was die Protagonisten betrifft. Aber ich war positiv überrascht, denn es las sich gut und schnell, und war aber auch nicht so ohne Emotionen, sondern der Täter hielt sich bedeckt.

Begeistert. Top!

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