Nie mehr Oma-Lina-Tag? Zusammenfassung

Der Lieblingstag von Jasper ist der Mittwoch, denn da ist er immer bei seiner Oma Lina Tag. Sie ist nicht seine richtige Oma, aber schon älter und wohnt neben Jasper. Oma Lina ist seine Nachbarin. Jasper nennt sie schon lange Oma. Wenn sie ihn Mittwochs von der Schule abholt, dann backen die zwei immer zusammen Pfannkuchen. Immer wieder ein anderes Rezept, denn Oma Lina schreibt ihre Pfannkuchenrezepte in ein Heft. Doch an einem Mittwoch war alles anders, denn nicht Oma Lina holt Jasper von der Schule ab, sondern seine Mutter. Jasper möchte natürlich wissen, wo Oma Lina ist und er macht sich große Sorgen als er erfährt, dass Oma Lina krank ist und gleich ins Krankenhaus muss. Jetzt müssen die zwei sich aber beeilen, damit sie Oma Lina noch zu hause besuchen können. Als sie zu hause sind schaut Jasper gleich nach Oma Lina. Er macht langsam die Schlafzimmertür auf und macht sich bemerkbar. Oma Lina freut sich, dass Jasper sie noch besuchen kommt. Jasper fragt sie, ob sie denn lange im Krankenhaus bleiben muss. Aber das kann Oma Lina ihm nicht sagen, aber sie hat eine andere Idee. Jasper soll ihr Pfannkuchenheft holen. Sie gibt es ihm mit, denn er soll in der Zeit üben, wenn sie im Krankenhaus ist. Jasper denkt, dass er es ohne sie nicht schafft, aber Oma Lina meint, dass seine Mama ihm helfen kann. Oma Lina soll schnell wieder kommen, denn ohne sie macht es nicht so viel Spaß. Beim Abendbrot hat Jasper nicht wirklich Hunger und er möchte wissen, wann Oma Lina wieder kommt. Aber seine Mutter erklärt ihm, dass Oma Lina etwas am Herzen hat und das sich der Doktor große Sorgen macht. Jasper reist seine Augen auf und fragt besorgt, ob Oma Lina sterben muss. Sein Vater sagt, dass er das nicht hofft, aber das  jeder mal sterben muss. Jasper wollte wissen, was sterben ist. Zuerst konnte sein Papa ihm keine Antwort darauf geben, doch dann erklärte er Jasper das so: Wenn Jasper in die Schule geht, dass ist es ein kleiner Abschied und wenn jemand stirbt dann ist es ein großer Abschied, weil derjenige nicht wieder kommt. Es ist ein Abschied für immer. Jasper möchte aber nicht das Oma Lina stirbt, denn er braucht sie noch. Doch dann passiert es doch. Das Telefon klingelt Freitag morgen ganz früh und dann teilt sie die traurige Nachricht Jasper mit, dass Oma Lina gestorben ist und fängt an zu weinen. Jasper kann dies gar nicht glauben. Jaspers Papa nimmt ihn in die Arme und dann machen sie sich auf den Weg ins Krankenhaus, denn sie wollen Oma Lina noch einmal sehen und sich im Krankenhaus von ihr verabschieden. Im Krankenhaus sah Oma Lina gar nicht aus wie tot. Sie war nur etwas blass und sah so aus, als ob sie schlafen würde. Jaspers Vater erklärte ihm, dass nur noch Oma Linas Körper da ist, der Rest wäre bei Gott. Jasper dachte sich, dass Oma Lina da schnell neue Freunde finden wird, weil sie immer fröhlich war und gerne gelacht hat. Dann ging es zum Beerdigungsinstitut, wo sehr viel erledigt werden musste. Jasper hätte nie gedacht, dass es so viele Dinge sind. Als gefragt wurde, ob es nach der Beerdigung Kaffee und Kuchen geben wird, hatte Jasper eine andere Idee. Sie sollten doch lieber Pfannkuchen backen. Auch als der Pfarrer zu Jasper nach hause kam, erzählte er ihm von dem Gedicht, dass Oma Lina so gerne hatte. Nun war der Tag der Beerdigung gekommen. Jasper zündete die Kerzen neben dem Sarg an. Einige Freunde von Oma Lina waren auch gekommen. Als der Sarg in die Erde gesenkt wurde warf Jasper eine Rose auf ihn und ein blaues Seidenband. Zu hause bei Jasper ist kein Stuhl mehr frei. In der Küche macht er mit seiner Mutter die Pfannkuchen und sein Papa schenkt Kaffee aus. Herr Semmelmann hat sogar gesagt, dass Jaspers Pfannkuchen genauso schmecken wie die von Oma Lina. Abends in seinem Bett las Jasper in dem Rezepteheft und weinte etwas. Doch plötzlich hörte er Oma Lina lachen, so als wäre sie da.

Ende

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