Nippon Connection ist ein Thriller von Michael Crichton, der 1992 veröffentlicht wurde. Der Originaltitel lautet Rising Sun.
Die Nakamoto Corporation feiert gerade die Eröffnung ihres neuen Stützpunktes in Los Angeles, dem Nakomoto Tower. Jede Menge Prominente und Politiker wohnen der Feier bei. Gerade da wird im 46. Stock des Gebäudes die junge Cheryl Austin ermordet. Peter Smith, der für die LAPD arbeitet, wird mit dem Fall beautragt. Unterstützt wird er von Captain John Connor, der eigentlich schon in Rente ist, sich aber gut mit der japanischen Kultur auskennt.
Sie gehen zum Nakamoto Tower und erfahren, dass die Japaner dort mit ihrem Boss Ishiguro die Untersuchungen hinauszögern. Noch mysteriöser wird es, als sie erfahren, dass die Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras aus dem 46. Stock auf mysteriöse Weise verschwunden und die Sicherheitsleute wollen keinerlei Unterstützung bei dem Fall bieten. Smith und Connor untersuchen das Apartment des Opfers und finden heraus, dass sie mit der japanischen Mafia Yakuza zu tun hatte. Offensichtlich hatte sie eine Aaffäre mit einem Mitglied der Mafia. Außerdem wurde ihre Wohnung nur kurz vor ihrem Tode durchwühlt wurde. Sie befragen Freunde und Bekannte von Cheryl und Nakamoto und beschließen schließlich, dass Eddie Sakamura, ein Playboy aus Kyoto, der Täter gewesen sein muss. Doch bald schon werden sie angeordnet, Eddie laufen zu lassen.
Die beiden Beamten werden aufgefordert, der Autopsie von Cheryl beizuwohnen. Danach taucht plötzlich Ishiguro auf, der den beiden überraschenderweise die Kameraaufzeichnungen nun aushändigen will. Die Bänder identifizieren Eddie eindeutiG als Täter. Damit ist der Fall offenbar gelöst. Connor kehrt nach Hause zurück, während Smith und sein Kollege Graham zu Sakamura gehen um diesen zu konfrontieren. Doch dieser flüchtet in seinem Sportwagen, als er die beiden näher kommen sieht. Sie jagen ihn, bis er einen Unfall hat, der ihn offenbar tötet. Am nächsten Tag werden Connor, Smith und Graham in den Zeitungen als rassistisch und zu brutal dargestellt, um gegen sie zu hetzen. Smith ist überzeugt, dass der Fall trotzdem noch nicht vorüber ist. Er will Kopien von den Bändern machen und geht dazu zu einer Uni.
Dort trifft Smith die japanische Studentin Theresa Asakuma, die sich mit Computern bestens auskennt. Sie beweist ihm, dass seine Bänder tatsächlich nur Kopien und keine original Aufzeichnungen sind, auf denen etwas anderes zu sehen sein könnte. Smith kopiert sie noch einmal.
Connor und Smith werden plötzlich Geschenke von den Japanern angeboten, etwa eine teure Clubmitgliedschaft. Sie nutzen diese, um mehr über Eddie zu erfahren und stellen fest, dass es hier um einen großen politisch-wirtschaftlichen Krieg zwischen Amerika und Japan geht. Sie erfahren auch vom US Sentaor John Morton, der ein Präsidentschaftskandidat war. Bald wird ihnen klar, dass dieser der wahre Mörder von Cheryl ist. Außerdem war der Mann in Eddies Wohnung gar nicht Eddie selbst, sondern ein Reporter, der nach den Aufzeichnungen suchte und dann in Panik floh.
Sie konfrontieren Morton mit der Sache, der den Mord an Cheryl zugibt und sich danach umbringt. Der echte Eddie und die beiden Polizisten werden später von Ishiguro bedroht, der die echten Aufnahmen will. Die drei weigern sich aber, obgleich er indirekt ihr Leben bedroht, und machen sich davon. Eddie wird später tot in seinem Swimming Pool gefunden, da er die Aufnahmen nicht rausrücken wollte.
Ishiguro schickt ausserdem einige Mafiosi zu Connor und Smith. Ein schwerer Kampf folgt. Connor und Smith legen sich kugelsichere Westen an, während die Mafiosi mit Pistolen auf sie losgehen. Sie können sich wehren und sehen sich Eddies Aufnahmen an. Tatsächlich war Ishiguro der wahre Mörder von Cheryl. Als sie die Aufnahmen vor Ishiguro in einem wichtigen Meeting vor seinen geschäftspartnern im Tower zeigen, stürzt sich dieser aus dem Fenster und stirbt.
Ende.
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