In der Stadt dämmerte es am Morgen. Heller und heller wurde der Winterhimmel, ihn beobachtete Pat. Im Käfig schlief noch der Flattermann.Wie auch an jedem anderen Morgen schaute Pat seinem Herrchen beim aufsteigen, Zähne putzen und Frühstücken zu. Dann zog der Mann wie jeden Tag seinen Mantel an und setzte seinen Hut auf um zur Arbeit zu gehen. Vorher sagte er noch zu Pat, dass der es gut hat, denn er kann den ganzen Tag rumfliegen im Haus. Doch Pat lag nicht die ganze Zeit im Haus herum. Wenn sein Herrchen weg ist, denn lässt er wie jeden Morgen den Flattermann aus seinem Käfig. Flattermann musste zuerst immer ein paar Runden im Zimmer herum fliegen und dann frühstückte er mit Pat. Dann gingen sie gemeinsam aufs Dach, wo Flattermann hoch in den Himmel flog und dann wieder runterkam. Pat würde auch so gerne fliegen können, doch leider kann sie das nicht. Wenn sie da oben auf dem Dach sind, dann beobachtet Pat immer, wie andere Katzen Vögel jagen. Pat hatte kein Interesse daran, denn ihr bester Freund war ja der Flattermann und das ist ein Kanarienvogel. Auf dem Dach bei Flattermann und Pat kamen immer viele Vögel und spielten zusammen. Eines Tages war es es sehr windig und ein Papierdrache verfing sich in der Antenne. Pat wollte den Drachen los machen, aber sie verfing sich in der Schnur und wurde vom Wind in die Luft getragen. Die anderen Katzen schauten sehr verblüfft, als Pat über die Strassen flog. Zwischen den hohen Gebäuden flog Pat, sogar bis um den höchsten Wolkenkratzer. Zuerst hatte Pat etwas Angst, aber jetzt gefiel es ihm sehr gut. Flattermann hatte ziemlich Mühe gehabt hinter Pat her zukommen. in der Sonne sahen die Gebäude Silber und goldig aus. Auch sah sie ihren Schatten und die Menschen unten schauten verwundert. Es zogen dunkle und große Wolken auf. Schneien und sicherlich stürmen würde es bald. Jetzt wurde Pat auch bewusst, dass sie ja gar nicht fliegt, sondern geflogen wird. Ein Vogel ist frei, Pat nicht. Jetzt bekam Pat Angst, denn die Gebäude sahen düster und schrecklich aus. Pat fühlte sich bedroht. Dann fing es an zu schneien und ihr zu Hause war schon ziemlich weit weg. Der Fluß unter Pat war gefroren. Plötzlich tauchte Flattermann mit einem großen Schwarm an Vögel auf. Sie nahmen des Ende des Drachens und flogen in die Richtung ihres zuhauses. Sie zogen den Drachen immer tiefer zur Stadt durch den fallenden Schnee. Genau rechtzeitig kamen sie zu hause an, denn ihr Herrchen bog gerade um die Ecke. Zum Glück hat er nichts gesehen, denn er schaute nach unten und der Schnee flog ihm ins Gesicht. In Gedanken dachte er, dass er doch gerne eine Katze wäre, denn dann könnte er im warmen Haus bleiben und einfach nichts machen. pat band schnell den Drachen an die Antenne für den nächsten Tag und winkte den Vögeln zum Abschied. Dann gingen sie schnell in die Wohnung zurück. Als jetzt der Mann in die Wohnung kam, schaukelte Flattermann schon in seinem Käfig und Pat tat so, als ob sie schlafen würde. Der Mann dachte, dass Pat sich sicher den ganzen Tag nicht bewegt hat.
Ende
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