Patty rettet Blue Boy. Zusammenfassung

Das Buch knüpft an den vorherigen Band an. Darin ging es um die zwölfjährige Patty, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Adoptiveltern in Kansas lebte. Da ihre Adoptivmutter sie aber sehr schlecht behandelte, riss sie aus und fand schließlich nach einigen Wirren bei einem Wanderzirkus ein neues Zuhause, wo sie in der Manege Kartentricks vorführt. Bei einer Vorstellung aber bricht ein Feuer aus. Die Zirkusleute können sich retten, das Zelt aber brennt nieder. Nun steht Patty wieder ohne Heimat da. Patty fährt mit dem Zug in den We3sten, denn sie hat gehört, dass dort viele Leute ihr Glück finden. Im Zug trifft sie auf eine junge nette Frau, die mitbekommt, wie Patty im Schlaf spricht. Patty erzählt ihr kurzerhand alles, von ihrer Flucht und dem Zirkus. Ellen, so heißt die junge Frau, arbeitet als Reporterin für eine Zeitung. Sie lädt Patty nach der Ankunft in Durango erst einmal im Restaurant zum Essen ein. Kurz vor dem Essen gibt es aber einen Tumult im Lokal, als ein Indianer zusammenbricht. Die Gäste und Angestellten behaupten, er sei betrunken, Ellen sieht aber, dass jemand den Mann ins Gesicht geschlagen hat, sodass er bewusstlos wurde. Sie ist empört über die Indianer-Feindlichkeit und verlangt, dass der Atzt den Indianer versorgt. Der möchte zunächst nicht, aber Ellen droht, mit einem Artikel das Restaurant und alle Beteiligten in Misskredit zu bringen, also beugen sie sich ihr.

 

Patty kommt mit Ellen in ein Hotel. Am nächsten Morgen überrascht Ellen das Mädchen mit einigen Geschenken, sie hat neue Kleider für sie gekauft. Patty erfährt nun, dass sich Ellens ehr für die Navaho-Indianer einsetzt. Sie wurden in einem grausamen Krieg von den Weißen geschlagen und mussten sich in Reservate zurückziehen. Patty glaubt, dass die Reservate gut für die Indianer seien, aber Ellen klärt sie auf: Ihrer Ansicht nach sind es nur bessere Gefangenenlager und der Großteil der Vorräte, die aus Washington geschickt werden, werden den Indianern auch noch weggenommen. Ellen will über dieses Thema aufklären und Patty ist betroffen, denn sie wusste nicht, wie schlimm es um die Indianer steht. Sie fahren mit der Kitsche nach Mexican Hat, wo Ellen eine Wohnung gemietet hat. Sie finden die Wohnung verwüstet vor. Außerdem wurde ein Drohbrief hinterlassen. Ellen soll die Navahos aufgeben und aus der Gegend verschwinden. Ellen bleibt aber kämpferisch und die beiden ziehen zu Freundin von Ellen, Navaho-Indianer. Auf dem Weg nach Monument Valley erzählt Ellen Patty alles übver die Geschichte der Navahos, den Krieg und die Unterdrückung durch die Weißen. Im Monument Valley stellt Ellen Patty die Indianerfamilie Juanito, Toli und Blue Boy vor. Blue Boy ist in Pattys Alter und die beiden freunden sich an. Beim Schafehüten beobachten sie heimlich, wie ein Händler zwei Indianer beim Teppichhandel betrügt. Sie erzählen es Ellen und sie will mit ihnen zum Fort fahren, um dort von diesen Machenschaften zu berichten. Unterwegs werden sie beschossen, können aber in Deckung gehen. Im Fort erzählt Ellen dem Colonel von den Vorgängen. Der aber wiegelt ab und meint, Patty und Blue Boy seien keine zuverlässigen Zeugen. Es stellt sich heraus, dass der Händler selbst zum Fort gehört. Er kündigt an, die Navaho-Familie zu erschießen und reitet davon.

 

Als Ellen und Patty im valley ankommen, hören sie die Schüsse. Die Frauen sind tot, Juanito liegt im Sterben. Er bittet sie mit den letzten Worten, sich um Blue Boy zu kümmern. Ellen und Patty finden den verwundeten Jungen und überreden einen Arzt, ihm zu helfen. Einige Männer bekommen in der Stadt mit, was passiert ist. Sie wollen den Whiskyhändler zur Verantwortung ziehen und reiten los. Patty und Ellen sind froh, dass Blue Boy überleben wird.

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