Pikko, die Hexe
Unter einem Sandkorn, in einem fernen Land, lebte ein kleine Hexe. Hinter einem Grashalm, neben einer Staubflocke. Pikko hieß sie. auf ihren Besenstielen flogen andere Hexen umher, sie sahen die kleine Hexe Pikko nicht, denn sie war so klein. Niemand anderes konnte sie sehen. Pikko sah die anderen Hexemn fliegen und sie sah, wie die anderen Hexen und kreischten. Manchmal wollte Pikko auch wissen, ob sie Macht hat und fliegen kann. Also setzte sie sich auf einen kleinen Besenstil und sagte: "Los!" Schon stieg sie in die Luft. Jetzt wußte sie, dass sie fliegen kann.
Pikko flog so durch die Luft und sah eine Burg, wo ein böser Herrscher wohnte. Sie sah Menschen, die in vergiftete Äpfel bissen, sie sich von Wölfen auffressen lassen. Sie sah Flüsse und andere Dinge. Aber sie wußte nicht, ob die Menschen auch Macht haben. Dies wollte sie aber herausfinden. Dann landete Pikko in der Nase einen Hundes auf einem Bauernhof. Der Hunde mußte niesen und dann flog sie in die Gedanken des Hundes. Dort fühlte sie sich gar nicht mehr klein, denn die vielen Gedanken des Hundes waren ganauso klein wie sie. So flog sie von Gedanke zu Gedanke.
Dann sagte Pikko zu den Gedanken, der Hund solle sich losreißen, bellen, knurren und jaulen. Dies tat der Hund auch. So wie noch nie ein Hund zuvor. Aus der Ferne fingen dann andere Hunde an, das Gleiche zu tun, denn sie haben noch nie sie ein Jaulen, Knurren und heulen gehört. Die Menschen haben sich schon um den Hund versammelt. dann sagte sie dem Hund, er solle bellen und beißen und der Hund biss in alles was er finden konnte. Sogar in die Nase des bauerns. Dann sagte Pikko zu sich, das sie Macht hat und flog aus dem Hund hinaus. Der Hund war vollkommen erschöpft und wurde an die Leine gelegt. Er bekam drei Tage nichts zu essen und zu trinken und drei mal am Tag eine Tracht Prügel. Pikko war kein Engel, sondern eine Hexe.
Pikko kam dann zu einem Marktplatz, wo ein Bär zu einer traurigen Musik tanzen musste. So flog sie in die Nase des Bären und dieser hörte sofort auf zu tanzen. er riss sich den Maulkorb ab und nahm dem Mann die Geige weg. Er fing an zu spielen und befahl dem mann zu tanzen. Alle mussten tanzen und die Leute tanzten. Pikko die Hexe flog vom einem Gedanken zum nächsten. Dann flog sie aus der Nase des Bären und verschwand zwischen den Wolken. Der Bär hörte auf zu spielen. Die Menschen hörten auf zu tanzen und gingen nach Hause. Der Bär wurde mit einer Peitsche blutig geschlagen. Pikko dachte sie wäre die mächtigste Hexe von allen.
Die kleine Hexe flog in die Stadt und dort hatte der böse Kaiser seine einzige Tochter im Turm eingesperrt, damit sie nicht heiraten kann und die Herrschaft übernimmt. Sie sollte nicht Kaiserin werden. Die Menschen waren dick eingepackt, denn es war kalter Winter. Sie hatten alle Angst vorm kaiser. Ein kleiner Junge stand am Fluss und weinte Eintränen, denn er hat seine Mutter verloren. Niemand kümmerte sich um den kleinen Jungen. Sie flog in die Gedanken des Jungen und so befahl er, das ihm Kuchen gebracht wird. Er aß etwas und der Rest wurde an die Möwen verfüttert.
Pikko hatte es dann mit den Gedanken des Kindes geschafft, dass der Kaiser verschwand und nie wieder gekommen ist. Die Prinzessin wurde befreit und heiratet den Erstbesten. Sie regierten über das Land und alle waren glücklich. Pikko sorgte sogar, dass alle Hexen sich in Luft auflösten. Vielleicht war Pikko gar keine Hexe, sondern eine Fee. Wer weiß das schon.
Ende.
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