Wieder eines der vielen Pixi Bücher meiner kleinen Tochter. Dieses mochte sie besonders gerne. ,,Die Laterne Lilly“ ***Geschichte:*** Vor dem Zimmerfenster von Lara stand eine Laterne – eine große Straßenlaterne. Immer wenn Lara schlechte Träume hatte und davon nicht schlafen konnte, sah sie das Licht der Laterne. Das Licht vertrieb jedes mal die Angst. Eines Nachts jedoch, beschloss Lara die Laterne zu bemalen. In rot mit vielen Blümchen darauf und sie gab ihr den Namen ,,Lilly“. Doch außer Lara kümmerte sich nicht wirklich jemand um eine Laterne, auch nicht um die schön bemalte Lilly. Die Menschen beachten Laternen ja s schon gar nicht, sie gehen eben einfach daran vorbei oder kleben Zettel daran fest, benutzen sie als Fahrradständer, indem sie ihre Fahrräder daran fest ketten.Ganz unangenehm waren aber die Hunde. Die Hunde liefen immer zur Laterne hin, hoben ihr Bein und verrichteten dort ihr Geschäft. Lilly ärgerte sich sehr über die Menschen und Tiere – alle behandeln die Straßenlaternen schlecht. Doch wenn sich Lilly so umsah, merkte sie, dass es den anderen Straßenlaternen auch nicht besser ging. Nein, die wurden ebenso achtlos behandelt. Die Straßenlaterne Lilly fasste einen Plan. Alle Laternen sollen auswandern, denn wenn die Menschen uns so schlecht behandeln, dann haben sie unser Licht einfach nicht verdient.Am gleichen Abend noch, stand Lara an ihrem Fenster und sah ganz verwundert zu, wie die Straßenlaternen die Stadt verließen! Das kann doch nicht sein!!! Eine nach der anderen hüpfte aus der Stadt. Die Laternen hofften im nahegelegenen Wald ein neues und viel besseres Zuhause zu finden. Sie dachten, dass man das Licht hier doch viel mehr schätzen würde. In der Stadt sah es richtig leer auf den Straßen aus, die Bewohner wollten abends wenn es dunkel wurde nicht mehr hinaus gehen. Es war richtig unheimlich. Doch wenn man in die Ferne blickte, in Richtung des Waldes, dann konnte man den Wald hell erleuchtet sehen – dort strahlten die Laternen mit ihrem wunderbaren Licht. Anfangs gefiel es den Laternen im Wald recht gut. Sie konnten stehen wie sie wollten, auseinander oder näher zusammen, es gab keine Hunde die an ihnen die Notdurft verrichteten und auch keine Fahrräder wurden an ihnen angehängt.Aber es dauerte nicht lange, da mussten die Laternen fest stellen, dass auch die Waldbewohner nicht viel anders als die Stadtbewohner waren. Die Spechte klopften auf ihnen rum und benutzen sie als ihr Zuhause. Mückenschwärme umschwärmten das Licht und konnten auch wahnsinnig lästig sein. Dies alles machte die Laternen wieder unglücklich.Andere Waldbewohner wie Wildschweine, benutzten die Laternen zum Dreck ab scheuern und sich an ihnen reiben zu können. Der Straßenlaterne Lilly und ihren Freunden wurde ganz schnell klar, dass der Wald auch nicht der richtige Platz für eine Laterne ist. So machten sich die Laternen wieder auf die Reise. Auf ihrem Weg trafen die Laternen auf die Menschen aus der Stadt. Mit Hilfe von kleinen Laternen hatten diese sich auf die Suche nach den großen Laternen gemacht. Die Menschen hatten gemerkt, wie viel Angst sie in den dunklen Straßen hatten und das sie die Laternen brauchten. Sie versprachen den Laternen von nun an viel netter und rücksichtsvoller zu ihnen zu sein, wenn denn nur wieder in die Stadt zurück kämen. Am Ende gab es in der Stadt ein helles und ganz buntes Fest bei dem die Stadtbewohner die Laternen wunderschön geschmückt hatten. Lara hatte die größte Freude das ihre Lilly wieder vor ihrem Fenster ihr Licht erleuchten ließ!!
Übrigens - Du kannst Liviato unterstützen,
indem du deine Bücher bei Amazon über Liviato kaufst.