Pixi geht auf große Fahrt Pixi Bücher Nr. 722 Zusammenfassung

Heute wieder ein Mini Büchlein, aus der Pixi Reihe. Diese kleinen ersten Tschenbücher für kleine Kinder sind ideale Begleiter, zum Vorlesen und später zum Selberlesen.

 

Pixi geht auf große Fahrt

 eine Geschichte von Anna Döring mit Bildern von Eva Wenzel-Bürger

 

Im Wald war es still und friedlich, die Tiere sammelten Futter für das Mittagessen oder lagen träge auf der Wiese am Waldrand herum. Dabei erzählten sie sich die Neuigkeiten, nur der kleine Pixi war unzufrieden, er langweilte sich ganz schrecklich. Er fand, das schon lange nichts Aufregendes mehr passiert ist. Als sein Freund, der Fischreiher vorbeikommt, fragt er Pixi, warum er so trübsinnig dreinschaut, was denn los sein. Pixi seufzt, nichts ist los, das ist es ja, mir ist so langweilig. Der Fischreiher schüttelte nur den Kopf, denn Langeweile kennt dieser nicht, er ermuntert Pixi, er soll sich einen dicken Fisch fangen, der schmeckt gut, dann ist die Welt wieder in Ordnung und flog davon.

Pixi wusste genau, das er Fisch nicht so gerne mag, aber in die große, weite Welt will er hinaus, er packt sein Bündel, verabschiedet sich von seinen verblüfften Freunden und zieht los, in die große, weite Welt hinaus. Die erste Aufregung fand Pixi hinter der ersten Wegbiegung, am Ufer des Baches, der durch den Wald lief, das lagen mehrere Holzstücke, die aussahen, als hätten sie auf den kleinen Pixi gewartet. Schnell baut sich dieser mit seinen flinken Händen ein Floss. Als Ruder diente ein Ast und das Tuch aus seinem Bündel war der Mast. Pixi war sehr stolz, er war ein guter Seefahrer. Und so segelte er hinaus, in die große, weite Welt. Die Enten schnatterten aufgeregt im Wasser und machten den Weg frei.

Der Bach wurde breiter und so hatte Pixi schnell Mühe das Floss durch die Wellen zu steuern. Die Fische begleiteten ihn und riefen ihm ab und zu was zu. Da der Bach laut rauschte, verstand Pixi die Fischlein nicht. Aus dem Bach wurde ein reißender Fluss und Pixi war sich sicher, das war sie: die große, weite Welt. Und hier war es viel spannender als auf der Wiese im Wald. Leider wurden Pixis Arme müde und das Steuern wurde immer anstrengender, weil die Strömung immer stärker wurde. Plötzlich tauchte über ihm sein Freund der Fischreiher auf. Dem Reiher gefiel gar nicht, was er da sah, also flog er schnell voraus zu den Bibern, die dort eine Burg hatten, er rief den Bibern zu, das Pixi gleich vorbeikommt und sie ihn aufhalten müssen, denn er steuert genau auf den gefährlichen Wasserfall zu.

Die Biber wussten genau, was zu tun ist, mit ihren scharfen Zähnen fällten sie sogleich einen kleinen Baum, genau so, das der Stamm direkt quer über den Fluss fällt. Da kommt auch schon Pixi angerauscht, laut rufend und winkend, das Floss trieb genau auf den Stamm zu, stieß mit voller Wucht dagegen und Pixi purzelte herunter und fiel ins Wasser. Die Biber verkniffen sich das Lachen, aber da sie so fröhliche Tiere waren, fischten sie Pixi gleich aus dem Wasser. Da saß er nun, der kleine Pixi am Ufer, schüttelte sich das Wasser aus den Ohren und war noch ganz erstaunt. Der Fischreiher bringt Pixi zurück zum Wald, nachdem er zu Pixi sagt, das er ja wohl für heute genug erlebt hätte. Pixi kletterte auf den Rücken seines Freundes, bedankte sich bei den Bibern und flog mit dem Reiher los. Als der Fischreiher sanft am Rande des Waldes landete warteten die Tiere schon aufgeregt auf Pixi. Pixi freute sich, sie alle wieder zusehen und zu erzählen hatte er auch genug.

 

Eine reizende Geschichte mit vielen lieben Bildern.

 

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