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Pöng der Rumpelfritze
Wenn man im Bett liegt und gerade einschlafen will, da kann es passieren, dass man plötzlich etwas hört. Ein gerumpel und ein gepolter, einen höhlischen krach. Man fragt sich, was das war oder wer das war. Die Frage kann ich dir beantworten, es sind die Rumpelfritzchen. Zumindest einer davon. Nachts machen die Rumpelfritzchen nämlich gerne Krach. Das macht ihnen einen großen Spass, besonders dann, wenn andere Leute schlafen wollen. Der schlimmste aller Rumpelfritze war Pöng. Tagsüber schlafen nämlich die Rumpelfritze, nur Pöng nicht, denn dieser machte auch tägsüber Krach, wenn seine Freunde schlafen wollten. Das fanden die anderen nicht so toll. So war es nicht verwunderlich, dass dem alten Kawumms die Schlafhaubenschnur rieß eines Tages. Er holte seinen Fuß aus und trat Pöng in den Popo. Er schimpfte auch, das er sich verkrümmeln sollte und ihm erst wieder unter die Augen kommen sollte, wenn er ein Paar manieren gelernt hat. Das störte Pöng aber gar nicht. Er verhönte den alten Kawumms. Er drehte ihm eine lange Nase. Dann weckte er die anderen Rumpelfritze auf, indem er ganz lange und schnell und laut: Pöng, pöng, pöng machte. Dann lief er ganz schnell weg. Besser gesagt radschlagend. So bewegen sich die Rumpelfritzen. Sie gehen solange, bis sie ein geeignetes Haus gefunden haben, wo sie dann Nachts Krach machen. Tilla Tiptop schaute aus dem Fenster und sah natürlich Pöng nicht, denn dieser ist ja unsichtbar für Menschen. Er Pöng sah die Frau und dachte sich, dass er dort richtig in dem Haus wäre. Da kann er sicher toll rumpeln. Frau Tiptop war immer sehr ordentlich und so war sie sehr verwunderlich, als plötzlich der Schneebesen auf dem Boden flog. Tilla Tiptop war sehr zerstreut. Alle ihre Sachen hatten ihren Platz im haus, das störte Pöng natürlich nicht. Dann auf einmal schlug das Klofenster zu. Da dachte sich Frau Tilla Tiptop, dass es ein Rumpelfritze gewesen sein muss. Er war nämlich nicht nur in der Küche und auf dem Klo, sondern auch auf dem Dachboden. Tilla wußte jetzt genau, wo sie den Pöng finden würde. Sie schlich in die Küche und holte zwei Topfdeckel, dann ging sie in den Keller. Ohne Licht wartete sich unten an der Kellertreppe. Dann spürte sie einen Luftzug und hob den Topfdeckel. Dann knallte sie die Topfdeckel zusammen. Pöng schrie um Hilfe und rannte die Kellertreppe ninauf. Pöng rannte davon und Frau Tilla Tiptop lachte bis ihr Tränen aus den Augen rollten. Pöng ging zur Höhle zurück und legte sich schlafen, da er sehr müde war. Der alte Kawumms sah ihn und erschreckte Pöng. Jetzt hat er verstanden, das am Tag nicht gerumpelt wird. Pöng schlief danach wieder ein. Keiner wollte bei Tilla Tiptop rumpeln. Pöng rumpelte jetzt immer nur nachts, doch ab und an ging er den anderen Rumpelfritzen auf deie Nerven.
Ende
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