Heute ein entzückendes Buch für Kinder der ersten Lesestufe
Pony Bär und Abendstern
Von Sigrid Heuck
Dieses Buch ist eine Geschichte mit schönen großen Buchstaben da kann die Mama vorlesen und das Kind „liest“ die Bilder.
An einem warmen Sommerabend standen Pony und Bär vor dem Haus auf der Wiese. Gibt es etwas Schöneres auf der Welt, als so einen Abend, sagte das Pony. Es ist warm, die Vögel singen und bald sind die Äpfel reif. Hinter dem Wald ging der Mond auf. In seiner Nähe glitzerte der Abendstern. Gibt es etwas Schöneres als so einen Sternenhimmel? Flüsterte der Bär andächtig. Es kam ihm so vor, als leuchtete der Stern nur für ihn und für sonst niemanden. Nicht einmal für das Pony. Achachach stöhnte er und wischte sich mit der Pfote eine Träne aus dem Auge. Hast du Bauchweh, fragte ihn das Pony, Nein, sagte der Bär, Was ihm denn sonst fehle, wollte das Pony wissen. Der Bär brummte, das er das selber nicht wisse.
Von diesem Abend an war der Bär unglücklich. Freust du dich nicht auf die Äpfel? Fragte ihn das Pony, die sind bald reif. Aber der Bär schüttelte nur stumm den Kopf. Jeden Abend, wenn die Sonne untergegangen war, der Mond am Himmel erschien wartete er darauf, bis der Stern zu leuchten begann. Dann hockte er da und starrte ihn so lange an, bis er müde wurde und einschlief.
Eines Tages kam der Papagei zu Besuch, er hatte schon lange nichts mehr von dem Pony und dem Bär gehört und wollte sie besuchen. Wie geht es euch, krächzte der Papagei. Das Pony wieherte „gut“. „Schlecht“ brummte der Bär. Was ihm denn fehle, will der Papagei wissen. Das Pony erzählt dem Freund, das der Stern den Bären krank macht. Aber der Papagei war sehr alt und sehr weise und sagte, das das Liebe ist. Was ist denn Liebe, will das Pony wissen, der Papagei erklärt, das heißt, wenn man jemanden sehr gern hat und immer bei ihm sein möchte. Und weil der Stern so hoch am Himmel steht, so weit weg entfernt von der Wiese, deshalb fühlt sich der kleine Bär so elend. An diesem Abend kletterte der Bär auf den Apfelbaum, weil er dachte, so kann er dem Stern ganz nahe sein, doch der Baum war nicht hoch genug, das musste auch der Bär einsehen. Dieser wünschte sich nichts mehr, als das der Stern zu ihm auf die Wiese herunterkommen würde. Da kam eine dicke Wolke und schon sich vor den Mond und den Stern, der Bär glaubt, jetzt würde sein Stern zu ihm kommen. Er rannte über die Wiese und rief allen zu „er kommt, er kommt, jetzt kommt mein Stern zu mir“ Der Bär entdeckt aber nur einen leuchtenden Punkt, das war nicht sein Stern, sondern ein Leuchtkäfer, da war der kleine Bär sehr enttäuscht. Am Rande der Stadt sahen sie viele Lichter, die von Kinder getragen wurden, die dabei fröhlich sangen. Der Bär war wieder sehr traurig, denn die Sterne waren nur aus Papier und nicht echt.
Der kleine Bär war sich ganz sicher, das er sich nie wieder an etwas freuen kann, nicht an der schönen Wiese, nicht an dem Apfelbaum, nicht an den Äpfeln und auch nicht an einem schönen Sommerabend, fragte das Pony. Auf einmal krachte es am Himmel über ihnen und tausende Sterne stiegen in den Himmel. „Mein Stern, mein Stern“, schrie der Bär, aber es war nur ein Feuerwerk. Am nächsten Morgen, als die Sonne aufging wartete eine Überraschung auf den Bär und das Pony, mitten auf der Wiese war eine wunderschöne leuchtend gelbe Blume erblüht, der kleine Bär war ganz entzückt und verliebte sich in diese wunderschöne Blume, die von da an ein Trost für den kleinen Bären.
Ein wunderschönes Bilderbuch, das mich als Mama auch ganz verzaubert!!!
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