Reclam Universal-Bibliothek, Nr.31, Hamlet Zusammenfassung

Hamlet, der Prinz von Dänemark, ist in Trauer um seinen vor kurzem verstorbenen Vater. Er duldet seinen Onkel Claudius als neuen König nur mit Missbilligung und besonders die Heirat seiner Mutter mit diesem ist ihm ein Dorn im Auge. Bald darauf werden Soldaten beim nächtlichen Wachdienst von einer übersinnlichen Erscheinung heimgesucht, die sich als der Geist des alten Königs entpuppt. Der von den Wachen zu Hilfe geholte Hamlet erfährt vom Geist seines Vaters, dass dieser nicht, wie bisher angenommen, von einer giftigen Schlange gebissen, sondern von seinem Bruder vergiftet worden ist, als er im Garten schlief. Hamlet verspricht Rache, doch er zögert noch, sie auszuführen. Einstweilen stellt er sich dem Hofstaat gegenüber verrückt, um sich und seine Liebste Ophelia zu schützen - nur sein bester Freund Horatio wird eingeweiht. Um die Schuld des Königs zu überprüfen, lässt Hamlet eine Gruppe von Schauspielern den Brudermord als Theaterstück getarnt nachstellen und die Reaktion des Königs, der das Schauspiel abbrechen lässt, beweist seine Schandtat. Dennoch zögert Hamlet noch einmal, seinen Onkel zu töten, als er diesen betend und unbewaffnet antrifft. Als er wenig später mit seiner Mutter in ihren Gemächern spricht, ersticht er den zum Lauschen hinter einem Vorhang platzierten Oberkämmerer Polonius, da er ihn für seinen Onkel hält.

Claudius, der Hamlets gespieltem Irrsinn misstraut und fürchtet, dass er die Wahrheit herausgefunden hat, schickt seinen Neffen daraufhin nach England, wo er gleich nach seiner Ankunft ermordet werden soll. Hamlet kann der Falle jedoch entgehen und kehrt nach Dänemark zurück, wo er gerade zum Begräbnis seiner geliebten Ophelia zurecht kommt, die aus Kummer um den Tod ihres Vaters Polonius den Verstand verloren hat und ertrunken ist. Wütend tritt nun auch ihr Bruder Laertes vor den König und fordert Rache für Schwester und Vater. Claudius nutzt die Gunst der Stunde und enttarnt Hamlet, der Polonius erstach, als den wahren Urheber allen Übels. Er schlägt vor, Laertes solle ihn zum Duell herausfordern und seinen Degen vergiften - für alle Fälle würde er selbst auch noch ein tödliches "Erfrischungsgetränk" für den Prinzen bereithalten. Hamlet tappt in die Falle und nimmt die Herausforderung an. An seiner Statt trinkt die Königin während dem Kampf das vergiftete Getränk und stirbt als erstes - unbeabsichtigtes - Opfer des Königs. Hamlet wird beim Duell verwundet, im Eifer des Gefechts tauschen die Kontrahenten jedoch die Degen und auch Laertes wird mit seiner eigenen Waffe vergiftet. Dem Tode nahe gelingt es Hamlet noch, seinen Onkel zu töten und Horatio aufzutragen, er möge die Wahrheit ans Licht bringen, eher er selbst dem Gift erliegt.

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