Rolltreppe abwärts Das Buch Rolltreppe abwärts erzählt von einem Jungen namens Jürgen. Eigentlich heißt er Jochen - Joachim, aber Jochen sollte reichen. Mit Nachnamen heißt er Jäger. Dieser ist dreizehn Jahre alt und spielt im Jahre 1971. Jochen ist kein einfaches Kind, denn er kommt nicht in der Gesellschaft zurecht, denn er findet nicht so richtig seinen Platz dort. In Der Geschichte erfahren wir, wie andere in ausgrenzen und sehr viele Vorurteile ihm gegenüber haben. Sie können viele Dinge nicht akzeptieren, weil es ihrer Norm nicht entspricht. Auch in der heutigen zeit findet man Parallele von Intoleranz, Vorurteile, Ausgrenzungen. dadurch schaffen die Menschen es nicht, zu sehen, dass Jochen Hilfe braucht und das schnellst möglich. Der Junge lebt nach der Scheidung seiner Eltern bei seiner Mutter. Er scheint sogar froh über die Trennung zu sein, den die ewige Streiterei der Eltern hielt er nicht mehr aus. Zu erst läuft ja auch alles gut mit seiner Mutter, denn sie hat jetzt wieder mehr Zeit für Jürgen. Doch dann kommt es alles anders. Seine Mutter ist zwar Anfangs sehr glücklich, doch mit der zeit wird ihr alles zu viel. Sie hat den Haushalt, Jürgen und dann noch die stressige Arbeit im Supermarkt. Wenn sie jetzt von der Arbeit kommt, ist sie immer sehr müde. Dies führt dazu, dass sie sich immer weniger Zeit für Jürgen nimmt. Sie distanziert sich immer mehr von ihrem Sohn. Das Verhältnis der beiden ist angespannt und es gibt nur noch Stress und Streit zu hause. Bald haben die beiden kein gutes Verhältnis mehr. dann kommt die Mutter mit Albert Möller zusammen, er ist ihr Chef, doch die Lage entspannt sich immer noch nicht. Jochen kann den Chef ihrer Mutter nicht leiden. Dadurch verschließt sich der Junge immer mehr und wird noch zurückhaltender. Dann eines Tages hat Jochen seinen Schlüssel verloren und kommt nicht zu hause rein, da beschließt er ins Kaufhaus zu gehen. Dort klaut er Süßigkeiten, weil er kein Geld hat, denn er bekommt kein Taschengeld von seiner Mutter. Der fünfzehn jährigen Axel Gernau erwischt ihn dabei und die Jungen unterhalten sich und werden Freunde. Jeden Nachmittag treffen sie sich am Ende der Rolltreppe. Die Jungen werden dicke Freunde und Jochen fängt dann schon bald an zu rauchen und klaut Zigaretten, eigentlich will er das gar nicht, doch er möchte vor seinem Freund Axel nicht als Feigling darstellen. Eines Tages im Kaufhaus treffen die beiden Jungen auf ein Mädchen namens Elvira. Jochen und Elvira verlieben sich in einander und sind bald schon ein Paar. Endlich fühlt sich Jochen glücklich und nicht mehr allein. Doch die Sache hat leider einen Haken, denn Jochen macht alles für seine Freundin und fängt aus diesem Grund an für Elvira zu klauen. Erst war es nur eine Halskette, doch dann wollte er ein Radio klauen und wird dabei leider erwischt. Jochen kommt mit einem blauen Auge davon. Doch Elvira verlässt ihn deswegen. Sie erzählt es sogar herum, was dazu führt, dass Jochen in der Schule ausgegrenzt und verspottet wird. Doch eines Tages rastet Jochen aus und schlagt einen Jungen mit einer Milchflasche, die in dann ins Heim steckt. Von da an hasst er seine Mutter. Seine Mutter bekam den Hass zu spüren. Der Heimleiter Herrn Hamel ist sehr streng. Jeder im Heim hatte einen Hundenamen. Jochen wurde Boxer, es gab aber auch Dackel, Pudel, Cocker, Terrier, Pinscher, Dogge und Windhund. Jochen kann und will sich nicht unterordnen. Er sieht nicht, dass er auch Schuld hat. Ein sehr schönes Buch, was in die heutige Thematik passt. Ende
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