Der junge Rudi Rotschopf geht in dieselbe Klasse wie seine beiden besten Freunde Phillp und Nick. Eines Tages verkündet ihre Lehrerin Frau Norden, dass sie verreisen wird und die Klasse deshalb eine Vertretung bekommt. Nach dem Unterricht möchte Frau Norden mit Rudi alleine sprechen und macht ihm ein aufregendes Angebot: Rudi soll während ihres Urlaubs täglich nach ihrem Hund sehen. Dafür bekommt er fünf Mark pro Tag und fünf Mark extra, wenn alles glatt geht. Rudi ist geschmeichelt, dass die Lehrerin ihm so viel Vertrauen schenkt. Die Klasse ist schwer beeindruckt, als er Frau Norden dann auch noch besuchen gehen darf. Er begleitet sie zu ihrem Haus, dass überraschend normal ist. Dort lernt er den großen, wuscheligen Hund Waldo kennen. Waldo ist schon ziemlich alt und sehr gemütlich. Er liebt Frau Norden ganz abgöttisch. Frau Norden erklärt Rudi alles, Waldos Fressgewohnheiten und dass er täglich Gassi geführt werden muss. Rudi nimmt seinen Job sehr ernst. Am nächsten Tag steht er selbst früh auf und macht sich auf zu Waldo. Er kümmert sich um den Hund und schmust mit ihm. Später in der Schule wollen die anderen Schüler alles über die Wohnung von Frau Norden wissen und sind ganz ehrfürchtig, dass Rudi dort hineindarf. Sie lernen ihre Vertretungslehrerin Frau Hillweg kennen. Leider kommt Rudi mit ihr gar nicht zurecht. Immer wieder findet sie Gründe ihn zu tadeln, obwohl sich Rudi alle Mühe gibt. Doch Waldo macht ihm bald schon mehr Sorgen: er will einfach nicht fressen. Rudi versucht alles mögliche, isst sogar vor Waldos Augen selbst ein Stück Hundefutter. Schließlich fragt er den Tierarzt um Rat. Der meint, Rudi solle ihm Leber kochen. Während die anderen Schüler Rudi für arrogant halten, weil er sie nicht mit in die Wohnung nimmt, kümmert sich Rudi liebevoll um Waldo und tatsächlich wird die Leber gefressen. Am nächsten Tag kommt er wieder und findet Waldo unter dem Bett - tot. Rudi ist verzweifelt und macht sich Vorwürfe, obgleich der Tierarzt ihm versichert, dass Waldo einfach alt war und sich nach seinem Frauchen sehnte. Rudi sieht voller Angst der Begegnung mit Frau Norden gegenüber. Seine Freunde prophezeien ihm das Schlimmste. Doch als sie schließlich wieder da ist, nimmt sie Rudi beiseite und redet mit ihm. Sie weiß, dass er alles für Waldo getan hat und ist ihm dafür dankbar. Sie will ihm auch das versprochene Geld geben und lädt ihn sogar zum Essen ein.
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