Schönhauser Allee
Das Buch Schönhauser Allee ist geschrieben von Wladimir Kaminer. Der Autor ist 1990 nach Berlin gezogen und kommt ursprünglich aus Russland er beschreibt Kleinigkeiten, die ihm in Deutschland aufgefallen sind, besonders weil er in einem russischen Blick auf die Geschehnisse des Lebens guckt.
Kaminer wohnte lange Zeit in der Schönhauser Allee und hat damit auch schon viele Geschichten dort erlebt. Ein Beispiel für so eine Geschichte ist der Einkauf in einer Bäckerei. Wie Angestellte bietet ihm Sonntagsbrötchen an, obwohl es Montag ist. Der Autor fragte daraufhin ob sie nicht auch frische Brötchen hätten. Er wollte, wenn er schon extra zum Bäcker ging auch frische Artikel kaufen. Die Angestellte reagierte sehr ärgerlich und blaffte ihn an. Damit wird uns das Paradox vor Augen geführt, warum die Brötchen Sonntagsbrötchen heißen.
Er berichtet außerdem von seinen Kindern. Er hat einen Sohn und eine Tochter, die beide sehr clever sind. Insgesamt sind es eher kurze Geschichten, die nur wenige Seiten lang sind. Die Gemeinsamkeit der Geschichten besteht in dem Ort der Schönhauser Allee.
Das ganze Buch ist durchzogen von kleineren Geschichten über angebliche berühmte Persönlichkeiten. Dabei handelt es sich um Menschen, die den Persönlichkeiten, die wirklich bekannt sind, ähneln.
Er erzählt von einer Episode mit seinen Kindern. Im Fernsehen kam der Film „Der Wixxer“, den er mit seinen Kindern gesehen hat, die ganz begeistert von dem Film, trotz des seltsamen Namens des Films. Als sie ein paar Abende später dann wieder einen Film gucken wollten, wollten die Kinder unbedingt den zweiten Film sehen. Als sie in der Videothek waren, hat der Sohn den Auftrag den Film auszuleihen. Doch dieser sagte zu der Angestellten, dass sein Vater sich nicht trauen würde, was für den Autor eine sehr peinliche Situation war.
Eine Geschichte handelt auch von einem Restaurant, das bei dem Versuch, gebranntes Sushi zu machen, in Asche gelegt wurde. Auf den Straßen von Berlin ist immer etwas los. Für die kleinen Geschichten lohnte sich ganz sicher dieses Buch zu lesen.
Kaminer besticht durch seinen ganz eigenen Schreibstil, der auch beim längeren Lesen nicht langweilt. Kaminer sieht immer mit einem zwinkernden Auge auf die Geschehen, die um ihn herum passieren und in die er auch mit eingebunden ist.
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