Sherlock Holmes 48: Der illustre Klient Zusammenfassung

Sherlock Holmes und der illustre Klient von Sir Arthur Conan Doyle.

Dr. Watson berichtet von den Abenteuern seins besten Freundes Sherlock Holmes. Dr. Watson ist Arzt, der eine kleine Praxis in London betreibt. Er war schon mit der Armee in Indien und kehrte dann verletzt wieder nach Hause zurück. Da er sich allein keine Wohnung leisten kann, suchte er damals einen Mitbewohner und traff auf den seltsamen Sherlock Holmes. Für Sherlock Holmes ist und war Geld nie ein Thema. Da er sich nach Zerstreuung sehnt und die Gesellschaft von Dr. Watson sehr angenehm fand zogen die beiden Gentelman in die Bakerstreet zu einer gewissen Misses Houdson, die nicht nur die Zimmer vermietet, sondern sich auch um die Mahlzeiten kümmert. Sie ist eine liebe ältere Dame, die gelegentlich den Launen ihres berühmten Mieters ausgesetzt ist.

Ein neuer Mandant in der Bakerstreet gibt Rätsel auf, er ist nur der Mittelsmann für den wahren Auftraggeber, der aber unerkannt bleiben will, wobei Sherlock Holmes sich erst weigert den Fall zu übernehmen. Er mag es nicht im Dunkel gelassen zu werden. Aber nun ja er hat so eine Ahnung. In diesem Fall soll Sherlock Holmes eine junge Adlige vor einer Heirat bewahren. Ihr Verlobter ist ein gefährlicher Mann, ein übler Verbrecher, der schon seine erste Frau auf dem Gewissen hat und nun auch an das Vermögen seiner reichen neuen Frau kommen will. Er hat die junge Frau aber gekonnt davon überzeugt, dass all die Anschuldigungen gegen ihn nur erfunde Boshaftigkeiten sind. Die junge Dame ist ihm total verfallen und lässt sich von niemandem, auch nicht ihrem besorgten Vater, davon überzeugen, das sie einen großen, ja lebensgefährlichen Fehler begeht. Der Baron ist klug, charmant und findet auf jede Frage eine passende Antwort. In Sherlock Holmes sieht er einen Gegener und er schreckt auch nicht vor drastischen Maßnahmen zurück, was er auch zu verstehen gibt.

Sherlock Holmes findet heraus, dass der böse Baron Gruner eher einem Serienmörder gleicht, der sich gerne an jungen Frauen vergreift und so findet Sherlock Holmes eine seiner früheren Geliebten Kitty, die unbedingt dabei helfen will den Mann zur Strecke zu bringen. Sie war mal Model und ist nun dank ihm für alle Zeit entstellt. Doch selbst als sie die schrecklichen Verletzungen seiner Verlobten zeigt, lässt sich die verblendete Dame nicht von der Heirat abbringen. Aber Sherlock kann heraus finden, dass der Baron ein Buch mit all seinen Opfern führt. Dieses Buch wäre der Beweis, ein Beweis den er nicht leugnen kann, da es ja von ihm selbst geschrieben wurde und die junge Frau seine Handschrift erkennen würde.

Doch der Mann ist viel gefährlicher als angenommen und lässt Sherlock Holmes übel zusammen schlagen. Der Ermittler überlebt den Anschlag verletzt, aber nicht so schwer verletzt wie er allen Anderen glauben machen will. Es geht ihm viel besser als in der Zeitung steht. Aber möchte unbedingt den Eindruck erwecken er läge bereits im Sterben, um dem Baron ein Gefühl der Sicherheit zu geben.  Zur Ablenkung schickt er seinen treuen Freund Dr. Watson zu dem Baron, dieser gibt sich als Porzellansammler aus. Eine weitere Leidenschaft des Baron Gruner sind nämlich seltene Stücke aus China. Dr. Watson vertieft sich im Vorfeld in die Materie, er gibt sein Bestes und verwickelt den Baron in eine fachliche Disskusion. In der Zwischenzeit durchsucht Sherlock Holmes das Haus und findet das besagte Buch. Als Dr. Watson entarnt wird kommt Kitty dazu und verletzt den Baron mit der selben Säure mit der er auch sie verletzte. Er überlebt. Aber Sherlock Holmes kann das Buch seiner Verlobten zu kommen lassen. Damit sie die Wahrheit kennt. Nun muss auch sie ihren Fehler eingestehen.

Am Ende kommt Dr. Watson zu dem Schluss, dass es sich bei dem geheimnisvollen Klienten um ein Mitgleid des Königshauses handeln muss. Ausgesprochen wird dies aber nicht. Sherlock Holmes ist zufrieden den Baron von seinem Verbrechen abgehalten zu haben. Kitty wird nicht belangt, der besagte Klient verhindert dies aus guten Grund.

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