Sherlock Holmes: Der Teufelsfuß Zusammenfassung

Sherlock Holmes: Der Teufelsfuss. Eine weitere Geschichte aus der Feder von Sir Arthur C. Doyle. Die Hauptfigur der Geschichte ist Sherlock Holmes. Erzählt wird das Abenteuer von dessen Freund Dr. Watson, der ihm treu zur Seite steht und ihn bei seinen Ermittlungen begleitet. Dr. Watson sieht sich als Biograph des berühmten Dedektiv, der in London recht bekannt ist und dort mehr oder weniger gern gesehen verzwickte Kriminalfälle löst. Gelegentlich stiehlt er damit den Beamten der örtlichen Behörden die Schau, wobei Sherlock Holmes selbst weder an Geld noch an Ruhm interesiert ist.

Diesmal spielt die Handlung der Geschichte nicht in London. Sherlock Holmes Gesundheit ist angeschlagen und so zwingt ihn Dr. Watson förmlich zu einem Urlaub auf dem Land, an der Küste von Cornwall. Dort werden die beiden Herren auch sogleich vom örtlichen Pfarrer begrüßt, der sich sehr freut über den hohen Besuch. Sherlock Holmes unternimmt viele einsame Spaziergänge und ist von der geheimnisvollen Landschaft fasziniert. Doch dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Mr. Tregennis bittet Sherlock Holmes um seine Hilfe, nicht nur er ist vollkommen aufgelöst auch der Pfarrer und ein herbeigeeilter Arzt sind mit dem Nerven am Ende.

Mr. Tregennis lebt im Hause des Pfarrers als Untermieter, da er sich vor Jahren mit seinen 3 Geschwistern überwarf. Seine beiden Brüder und seine hübsche ledige Schwester Brenda leben auf dem großen Anwesen der Familie. Aber offenbar hat sich das Verhältnis innerhalb der Familie gebessert und so war Mr. Tregennis am Abend zuvor eingeladen im Haus und spielte Karten mit seinen Geschwistern. Seiner Aussage nach war es ein schöner, sehr harmonischer Abend und als er die übrige Gesellschaft in der Nacht verließ waren alle Familienmitglieder frohen Mutes und bester Gesundheit. Aber am Morgen des folgenden Tages bot sich ein Bild des Grauens in dem Kaminzimmer. Alle drei saßen noch genauso am Tisch wie als er die fröhliche Runde verlassen hatte. Jedoch war Brenda tot und seine beiden Brüder waren ganz offensichtlich dem Wahnsinn verfallen und konnten auch nicht sagen was um Gottes Willen geschehen war. Es hatte ganz den Anschein als hätte etwas oder jemand die drei Geschwister zu Tode erschreckt und in den Wahnsinn getrieben. Der örtliche Pfarrer glaubt natürlich gleich an den Teufel in Person und es kann sich niemand einen Reihm auf die Vorfälle machen. Auch die Befragung der Haushälterin bringt nur zu Tage, dass das Verhältnis zwischen den Geschwistern doch nicht so gut war wie Mr. Tregennis es alle glauben machen wollte. Es ging immer noch um das Erbe und der Streit war auch noch nicht beigelegt. Auch schaltet sich ein alter Freund der Familie in die Ermittlungen ein, der extra seine lang geplannte Reise absagte um nach Cornwall zu eilen. Er ist zutiefst erschüttert und möchte unbedingt erfahren was genau geschehen ist. Doch vorerst kann die Sache nicht geklärt werden, obwohl Sherlock Holmes genau den Tatort untersucht.

Dann kommt es plötzlich zu einem weiteren merkwürdigen Todesfall. Das letzte Familienmitglied Mr. Tregennis wird tot in seinem Zimmer im Pfarrhaus gefunden. Die Angst steht im ins Gesicht geschrieben. Ganz offensichtlich starb er genau wie seine Geschwister einen grausamen Tod. Nun ist der arme Pfarrer vollens davon überzeugt, dass es sich nur um den Herrn der Hölle in Person handeln kann. Sherlock Holmes ist da ganz anderer Ansicht und findet heraus, dass alle 4 vergiftet wurden. Ein Gift, dass erst durch Verbrennung wirksam wird. Offenbar wurde es im Herrenhaus ins brennende Kaminfeuer gegeben und Brenda starb, da sie dem Feuer am nächsten saß. Im Pfarrhaus findet Sherlock dann noch Spuren davon in einer Lampe und unternimmt einen gefährlichen Selbstversuch, der ihn fast ins Grab bringt und ihm üble Träume schenkt, die einen Menschen durchaus in den Wahnsinn treiben können.

Aufgrund von Spuren im Pfarrhaus erkennt Sherlock Holmes dann die Wahrheit mit der er den Mörder von Mr. Tregennis konfroneirt. Der alte Bekannte der Familie gesteht auch die Tat. Er sammelt seltene Pflanzen und vor Wochen war Mr. Tregennis bei ihm zu Hause und dort kammen sie auf die seltene Pflanze Teufelsfuss zu sprechen, die die bekannten Symptome auslöst. Kurze Zeit später wurde eingebrochen und es fehlte das Gift. Nun konnte er es sich bei seiner Rückkehr nach Cornwall denken. Mr. Tregennis hat seine Familie getötet oder in den Wahnsinn getrieben um nun doch an das Erbe zu kommen. Der Bestohlene aber war verliebt in Brend, konnte sie aber nicht heiraten, der er bereits verheiratet war und außer sich vor Schmerz um die Geliebte ermordeter er nun den Mörder seiner Geliebten Brenda mit dem selbsen Gift.

Sherlock Holmes hat dafür Verständnis und behält die Geschichte für sich. Der Mörder kommt davon.

 

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