Sherlock Holmes und der Teufelsfuß. Zusammenfassung

Sherlock Holmes und der Teufelsfuß.

Sherlock Holmes ist ein sehr berühmter Dedektiv, der im London zur Zeit von Königing Viktora lebt und mit Vorliebe schwierige, verzwickte und seltsame Kriminalfälle löst. Dabei geht es ihm eher weniger um Geld, er stammt aus reichem Hause und ist vom Leben im Allgemeinen recht gelangweilt. Einfache Dinge genügen seinem wachen Geist nicht und so arbeitet er aus Zeitvertreib als Ermittler. Im zur Seite steht sein treuer Freund Dr. Watson, der sich mit ihm eine Wohnung in der Bakerstreet 221 B teilt. Dr. Watson ist ein gebildeter Allgemeinarzt, der seinen Militärdienst in Indien absolvierte und sich dort auch eine Verletzung zuzog. Dr. Watson schreibt die Abenteuer seines oft recht schwierigen Freundes nieder und fungiert somit als Erzähler der Geschichten.

Eine Reise der beiden Freunde führt aufs Land. An die Küste. Nach Cornwall verschlägt es den etwas kranken Sherlock Holmes und den stets um dessen Gesundheit besorgten Dr. Watson. In der Abgeschiedenheit und Stille der romantischen Landschaft soll Sherlock Holmes zur Ruhe kommen und genesen, doch daraus wird wohl nichts werden. Das Verbrechen scheint den Dedektiv zu verfolgen und so geschieht auch hier bald ein sehr merkwürdiges und unerklärliches Verbrechen.

Im Hause der Familie Tregennis wird eine fröhliche Pokerrunde zum tödlichen Albtraum für den es am Anfang keine Erklärung gibt. Am Abend zuvor hatten die drei Geschwister Tregennis Besuch von ihrem Bruder, der nicht mit im Haus lebt. Als das Erbe verteilt wurde gab es vor langer Zeit Streit und so wohnt ein Bruder beim Vikar als Untermieter und nicht auf dem Landgut der Familie. Aber der Streit ist abgeklungen und so traf man sich im Haus zur fröhlichen Pokerrunde. Als der Bruder dann das Haus verließ spielten seine Geschwister im Kaminzimmer weiter Karten und genau dort fand die Haushälterin dann am nächsten Morgen ein Bild des Grauens vor. Brenda Tregennis war tot, ihr Gesicht vor Angst verzerrt und ein angstvoller Blick in den toten Augen. Ihre zwei Brüder waren noch am Leben, hatten aber ganz offensichtlich komplett den Verstand verloren. Nun ist es an Sherlock Holmes den merkwürdigen Fall zu lösen. Er untersucht den Tatort, dort fallen im bereits mehrere Dinge auf, auch die Befragung der Hausangestellten bringt Sherlock auf die richtige Spur. Am Verdächtigsten ist Mr. Tregennis, der ein Motiv hat. Nun gehört das gesamte Erbe ihm. Seine Schwester ist tot und seine Brüder werden in eine Nervenheilanstalt gebracht.

Diesen Verdacht hat auch ganz offensichtlich ein alter Freund der Familie. Dr. Leon Sterndale sagte extra seine lang geplannte Reise nach Afrika ab. Er lebt in der Nähe in einem kleinen Bungalow und ist über die Grenzen des Landes als Entdecker und Löwenjäger bekannt. Ein eindrucksvoller Mann, der tief erschüttert vom Tod Brenda Tregennis ist. Sie war seine Geliebte, die er nicht heiraten konnte, da er bereits verheiratet ist.Brenda wartete bis seine Scheidung durch war und nun ist sie tot.

Der Fall wird noch viel merkwürdiger als auch noch Mr. Tregennis tot aufgefunden wird. In seinem Zimmer beim Vikar findet man ihn mit Angst verzerrtem Gesicht. Offenbar starb er genauso wie seine Schwester. Der arme Vikar ist auch schon dem Wahnsinn nahe, sieht er doch hinter all den seltsamen Ereignissen das Werk des wahrhaftigen Teufels. Doch Sherlock ist da anderer Meinung. Er vermutet ein Gift, unbekannt in England, welches Wahnvorstellungen hervorruft und auch zum Tode führen kann. Seine Vermutung wird auch bald bestätigt. Er findet in der Lampe nahe dem Toten nämlich noch Reste der unbekannten Substanz und probiert deren Wirkung auch sofort aus. Keine so gute Idee. Sherlock hat schreckliche Wahnvorstellungen und kann gerade noch vom guten Dr. Watson gerettet werden.

Die beiden Männer stellen Dr. Leon Sterndale zur Rede, der nach Meinung von Sherlock Holmes als einziger für den Mord an Mr. Tregennis in Frage kommt zur Rede. Dieser gibt seine Tat zu. Mr. Tregennis hat seine Schwester getötet um an das Erbe zu kommen. Die Pflanze, genannt Teufelsfuss, fand er bei einem Besuch in Dr. Sterndales Haus und stahl sie wohl auch dort. Daher wußte dieser wer für den Tod seiner Geliebten verantwortlich war und nahm Rache. Sherlock Holmes hat dafür Verständnis und behält sein Wissen für sich.

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