Siegel der Nacht: Mercy Thompson 6 - Roman Zusammenfassung

„Siegel der Nacht“ ist der sechste Teil der Mercy Thompson Reihe von Patricia Briggs.

 

Zur Reihe:

Bei dieser Geschichte geht es um Mercy Thompson. Sie besitzt eine Autowerkstatt in einer kleinen Stadt und ist eine Walkerin. Das bedeutet, dass sie sich wenn sie es möchte in einen Kojoten verwandeln kann. Da ihre Mutter ein Mensch ist und ihr Vater ein Kojote war, ist sie dabei nicht vom Mond oder sonstigen Dingen abhängig, wie dies bei den Werwölfen in diesen Büchern der Fall ist. Diese werden vom Mond quasi dazu gezwungen, sich unter Schmerzen in einen Wolf zu verwandeln. Mercy ist also noch mehr menschlich als es die Werwölfe sind. Da ihr Vater als sie noch ein Kind war, bei einem Autounfall gestorben ist und ihre Mutter sich mit ihr überfordert fühlte, wuchs Mercy bei den Werwölfen auf. Erzogen wurde sie von dem so genannten Marrok. Dieser ist der Chef aller Werwölfe in Amerika, wo die Werwölfe in Clans organisiert Leben, mit einem Alpha an ihrer Spitze. Der Marrok steht noch über all diesen Alphas. Als sie dort aufwuchs verliebte sich Mercy in Samuel,  einen Werwolf und Sohn des Marrok. Dieser wollte aber die Verbindung der beiden nicht und schickte Mercy irgendwann weg. Nun lebt sie seit mehreren Jahren in der Kleinstadt und repariert Autos. Dort ansässig ist ebenfalls ein Werwolf Clan, dessen Alpha Adam ist. Adam ist auf eine skurile Weise verliebt in Mercy und gibt sie vor seinem Rudel bereits als seine Gefährtin aus. Als nach einigen Zwischenfällen im ersten Teil des Buches Samuel mit in die Kleinstadt kommt und bei Mercy einzieht, entwickelt sich eine merkwürdige Dreiecksgeschichte zwischen Mercy und Samuel sowie Adam. Da beide etwas von Mercy wollen, aber keiner richtig in die Offensive geht. Die Menschen wissen in diesen Romanen zum Teil etwas von den übernatürlichen Wesen. Vor ein paar Jahren hat sich bereits das Feenvolk vor ihnen geoutet und vor kurzem auch die Werwölfe. Nun erleben die drei gemeinsam mit diversen anderen Freunden, Feinden und anderen Wesen, Abenteuer mit Mord und Totschlag. Immer in der Hoffnung das die Dreiecksbeziehung zwischen Mercy, Adam und Sam irgendwann doch noch ein positives Ende findet.

 

Zu diesem Buch

Dieses Buch beginnt mit einem wunderschönen Auftakt: der Hochzeit von Adam und Mercy. Das sie heiraten wollen haben die beiden schon in einem der letzten Bücher beschlossen, doch jetzt wollen sie es durchziehen. Sie haben sich einen Termin ausgesucht und Mercys Mutter hat die Planung übernommen. Doch diese läuft anders als gedacht für Mercy. Beispielsweise will diese anstatt den üblichen Tauben, da dies ungünstig für Werwölfe und ihr Jagdverhalten wäre, Schmetterlinge steigen lassen und bunt angemalte Luftballons. Mercy ist nicht mit den Plänen ihrer Mutter einverstanden und fühlt sich überfordert, daher überlegt sie, mit Adam durchzubrennen. Diese Pläne teilt sie mit Adam und sie beschließen in 3 Tagen zur Kirche zu gehen und zu heiraten. Doch die Verwunderung der beiden ist groß als dort auf einmal alle ihre Freunde und Verwandten sind, wo doch eigentlich niemand von ihrem Plan wusste. Die beiden heiraten also und danach erwartet sie eine große Feier mitsamt Torte und allem drum und dran. Im Laufe der Feier stellt sich heraus, das das alles von Anfang an geplant war. Der eigentliche Termin der Hochzeit stand zwar fest, aber alle haben darauf gewettet, das Mercy das Handtuch wirft und vorher durchbrennt. Somit hat ihre Mutter sie gezielt manipuliert, so dass sie an dem Tag heiraten, auf den sie getippt hatte.

Im Laufe der Feier entführt Mercy Adam zu ihrer Hochzeitsreise. Sie fahren mit einem großen Truck mitsamt riesigem Trailer hinten dran los und landen auf einem verlassenen, neuen, hochmodernen Campingplatz, der erst nächstes Jahr eröffnet werden soll. Nach ein paar Stunden dort findet Mercy heraus, das sie nicht ganz freiwillig dort sind. Das Jo Jo Mädchen aus einem der letzten Bücher, eine mächtige Angehörige des Feenvolks, hat sie gebeten dorthin ihre Hochzeitsreise zu unternehmen. Und Onkel Mike hat ihnen den Trailer gegeben, um dies zu realisieren. Ihnen wurde nicht gesagt, warum sie dort sein sollen, allerdings das es von imenser Wichtigkeit für alle Menschen sein wird.

Die beiden versuchen sich nicht weiter Gedanken darüber zu machen und genießen ihre Flitterwochen. Sie unternehmen viel, gehen jagen, schwimmen und vieles mehr. Doch eines Abends holen sie die Geschehnisse ein. Sie finden am Ufer des Flusses, der direkt hinter dem Campingplatz verläuft einen Mann in einem Boot. Dieser ist zutiefst verängstigt und es fehlt ihm ein Fuß. Es gelingt ihnen ihn an Land zu schaffen. Doch dafür musste Mercy zuvor ins Wasser und wurde beinah von einer Schlingpflanze unter Wasser gezogen, konnte sich aber noch retten. Am Land angekommen taucht auch schon ein Boot auf, in dem mehrere Männer sind die scheinbar den verletzten Mann gesucht haben. Es sind mehrere Indianer die gemeinsam mit Adam und Mercy den verletzten Benny zur Straße bringen wo er abtransportiert werden kann.

Die Indianer erkennen, das Mercy auch eine halb Indianerin ist und so kommt es das abends der Medizinmann der Indianer bei Mercy und Adam im Trailer steht und Mercys Bein verarztet. Dieses brennt und juckt nämlich. Die ganze Sache wird immer misteriöser als sich heraus stellt, das gar keine Schlingpflanze Mercy angegriffen hat sondern das Flussmonster. Auch hat Mercy nun Träum wobei Kinder und ihre Eltern in den Fluss gehen und von dem Monster gefressen werden und ähnliche Dinge. Der Medizinmann erzählt den beiden einige Geschichten, die ihnen allerdings mehr Rätsel aufgeben als Lösungen zu geben. Doch langsam wird ihnen bewusst das sie deswegen zu diesem Campingplatz fahren sollten und nirgendwo anders hin.

 

Achtung das Ende des Buches

Im Zuge der Entwicklungen des Buches lernt Mercy auch den Geist Koyote kennen und erzählt mit diesem. Dieser klärt sie nun endlich über das Flussmonster auf und wie sie es bekämpfen können. Des weiteren stellt sich heraus, das Koyote in gewisser Weise ihr Vater ist. Denn dieser Geist hat sich einst die sterbliche Hülle ihres Vaters geschaffen um auf der Welt zu wandeln. Diese hat dann Mercy hervorgebracht. Also ist in gewisser Weise ein Geist der Vater von Mercy.

Schlussendlich stellt sich heraus, das es noch andere Geister wie Koyote gibt, und zwar Donnervogel, Bär, Rabe und einige mehr. Gemeinsam gelingt es ihnen auf spektakuläre Art und Weise das Flussmonster zu töten. Mercy wird dabei allerdings beinah getötet, aber zum Glück nicht ganz und somit überlebt sie schwer verletzt und fährt dennoch glücklich wieder gemeinsam mit Adam nach Hause.

 

 

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