Spion Aus Dem All, Zusammenfassung

Der Science Fiction Roman ,,Spion aus dem All" wurde von Walter Tevis geschrieben und 1963 veröffentlicht. Das Buch wurde 1976 mit Popstar David Bowie in der Hauptrolle verfilmt, was dem Buch erneute Aufmerksamkeit bescherte.

In dem Roman geht es um einen Ausserirdischen, der die Erde bereist, um einen Weg zu finden, die Bewohner seines Heimatplaneten zu retten.

Auf Anthea, dem Heimatplaneten des Ausserirdischen, gab es automare Kriege. Nun ist der Planet von einer Dürre geplagt und hat nur noch lediglich dreihundert Bewohner. Um die letzten Überbleibsel des Volkes von Anthea zu retten, wurde einer der stärksten Überlebenden zur Erde geschickt. Dort nennt er sich Thomas Jerome Newton und soll einen Weg finden, die Antheaner auf die Erde zu bringen. Die Antheaner sind hochintelligent und können sich mit passender Verkleidung ein menschliches Aussehen erschaffen. Sie sind zwar humanoide Lebewesen, doch sie haben keine Haare am Körper und katzenartige Augen. Mit Kontaktlinsen, falschen Brustwarzen und Haaren kann Newton sich jedoch gut verkleiden.

Newton landet im US-Staat Kentucky und schmiedet einen Plan, um möglichst schnell an genug Geld zu kommen, um sein eigenes Raumfahrtporgramm zu eröffnen, mit dem er dann bis nach Anthea reisen könnte. Er nutzt sein Wissen über die viel weiter entwickelte Technik auf seinem Planeten und beschert der Welt viele Erfindungen, für derren Patentrechte er viel Geld bekommt. Sein einziger Vertrauter ist dabei Nathan Brye. Der Techniker wird immer zu erst in Newtons Vorhaben eingeweiht, kennt dessen großes Geheimnis aber noch nicht. Eine weitere irdische Bekanntschaft wird eine Frau namens Betty Jo. Betty Jo verliebt sich schnell in Newton. Diese Gefühle erwiedert er zwar nicht, lässt sie aber wie eine Partnerin an seiner Seite weilen.

Newton kann jedoch nicht nur sein Weltraumprogramm im Auge behalten, denn Betty Jo macht ihn schnell bekannt mit den irdischen Freuden. Sie nimmt ihn mit in die Kirche und zeigt ihm, wie die Welt funktioniert. Sie zeigt Newton jedoch auch Dinge, die ihn schnell süchtig machen - wie zum Beispiel Fernsehn und Alkohol. Immer öfter beginnt Newton, zu trinken und wird mit starken Gefühlsregungen konfrontiert, die er als Antheaner eigentlich nicht kennt.

Nathan Bryce wird immer neugieriger, denn jeder merkt, dass Newton kein ganz ungewöhnlicher ,,Mensch" ist. Mit einer speziellen Kamera erstellt er ein Foto, dass Newton durchleuchtet. Schockiert stellt Bryce fest, dass Newtons Knochen eher die eines Vogels als denen eines Menschens ähneln. Newton bemerkt schon das Erstellen der heimlichen Fotografie, denn Antheaner können Röntgenstrahlen sehen. Er ist Bryce jedoch nicht sauer, sondern empfindet es als erleichternd, endlich jemandem seine wahre Identität eröffnen zu können. Er verspricht Bryce, dass die zur Erde kommenden Antheaner gutes bewirken werden. Sie werden helfen, die Technologie weiter heran zu treiben und werden die Erde dafür schützen, das selbe Schicksal wie Anthea zu erleiden.

Leider ist die CIA Newton schon lange auf die Schliche gekommen und nimmt ihn gefangen. Sie führen diverse Tests an ihm durch, beschließen jedoch, ihre Untersuchungsergebnisse nicht zu veröffentlichen. Als Newton vom CIA frei gelassen wird, nimmt das FBI sich ihn als nächstes vor, Auch sie führen medizinische Untersuchungen an dem Ausserirdschen vor. Die letzte Untersuchung ist eine Röntgenaufnahme von Newtons Schädel. Trotz seines Bettelns wird die Untersuchung durchgeführt und Newton ist danach blind.

Die Geschichte gerät an die Öffentlichkeit und die darin verwickelten politischen Parteien versuchen sich gegenseitig auszuspielen und verantwortlich zu machen, bis das System zusammen bricht.

Am Ende des Romans begegnet Newton nach langer Zeit Nathan Bryce. Newton berichtet ihm, dass er sein Weltraumprojekt nun nicht mehr durchführen und sein Volk nicht mehr retten kann. Newtons finanzieller Aufstieg war zeitlich so perfekt geplant, dass die Planeten bei seinem Eintreffen und Transportieren seines Volkes noch die perfekte Konstellation haben. Dies ist nun nicht mehr möglich und Newton ist auf Grund seiner Blindheit auch nicht mehr in der Lage, die Reise anzutreten. Er muß mit der Gewissheit, dass seine Familie und Freunde auf dem verwüsteten Planeten sterben werden, für immer auf der Erde gefangen.

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